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Flickr again

Da schau her: Flickr führt wieder Pro Accounts ein – nachdem dies im Jahr 2013 mit einem Relaunch eingestellt wurde.

Nachdem ich noch ein Guthaben offen hatte bin ich gleich bis 2017 wieder Pro-Mitglied.

Das hat mich ein wenig nachdenklich gemacht. Im Jahr 2011 bin ich zum ersten mal wieder zu Flickr zurück gekehrt.

Derzeit nutze ich Flickr hin und wieder um mir Fotos anzusehen oder Veranstaltungen wie Barcamps oder Photowalks zu dokumentieren. Denn Flickr ist auch Netzwerk und so finden mehr Menschen die Fotos, favorisieren sie oder kommentieren sie sogar hin und wieder.

Trotzdem wollte ich auch fotomäßig unabhängiger werden und habe mir einige Plattformen zum selbst hosten angesehen. Aber kaum habe ich Koken kennen gelernt, ausprobiert und überlegt damit “produktiv” zu arbeiten suchen die Entwickler einen Käufer für Koken. Dies macht zumindest im Moment die Zukunft etwas vage.

Jetzt gilt es abzuwiegen. Unabhängigkeit vs Vernetzung und bessere Sichtbarkeit – um es in aller Kürze zu beschreiben.

Flickr again?

Wie erklär ich es mei... Barcamp

Wieder in meinen “Alerts” aufgetaucht. Jan Tißler erklärt schon im Jahr 2010 seiner Mutter, was ein Barcamp ist.

Ich denke, es muss noch untechnischer gehen. Es sind nicht die Sessions, die drei Vorstellungstags,… die den Unterschied machen. Es ist das offene aufeinander zu gehen, dass man erklären muss. Hmm, nicht erklären. Erzählen. Erzählt, was euch auf Barcamps passiert ist, was ihr gelernt und mitgenommen habt. Erzählt welche Ideen Barcamps in euren Alltag, eure Arbeit, euer Hobby, euer .. brachten.

Barcamp ist bunt.

Ein paar Zeilen zum Blogsystem Serendipity/S9y

Dominik hat mir heute verraten, dass er in Kürze wieder übers bloggen schreiben wird (siehe Macht neue Blogs!) und gerne ein paar Zeilen über das von mir verwendete Blogsystem tippen würde.

Ich hoffe du bist mir nicht böse Dominik, wenn ich dir einen Teil der Arbeit abnehme.

Eine kurze Info über Serendipity (S9y) habe ich in meinem schon 2006 veröffentlichten Artikel Serendipity zusammengeschrieben, den ich mit heutigem Tag ein wenig ergänzt habe.

Ein wichtiger Schritt der letzten Zeit war die Veröffentlichung der Version 2.0. Siehe dazu mein Artikel zu 2.0 und der offizielle Eintrag im S9y Blog.

Einen kurzen Einblick in S9y bzw. die Version 2.0 gibt auch der Artikel im Webmagazin.

Das Serendipity ein lebendiges System ist zeigt am besten der Artikel über das Serendipity Camp im März 2015.

Warum ich selbst S9y (noch immer) nutze?

  • Es ist stabil, Updates gehen in Minuten und funktionieren (fast) immer – und Plugins funktionieren danach auch weiter
  • Die Hilfsbereitschaft im Forum
  • Der nahe Kontakt zu den Entwicklern – hier kann man auch als “normaler” User am perfekten Blogsystem mit entwickeln
  • Es ist ein recht sicheres System

Und ganz wichtig: Der Fokus auf die wichtigste Eigenschaft, nämlich das bloggen. S9y soll kein übermächtiges CMS sein und werden.

Wie ich immer sage: Seien wir froh, dass wir noch die Wahl haben. Probiert daher einfach mal auch was anderes als Wordpress aus. Vielleicht liegt euch ein anderes System viel mehr. Und wenn es S9y ist, dann würde es mich natürlich freuen.

PS: Im S9yCamp podcasten Matthias Mees und ich über Serendipity. Da gibt es einige interessante Folgen zum reinhören. Mit der letzten Ausgabe mühe ich mich gerade mit dem schneiden, abendlichen Müdigkeitsanfällen und der Hitze. Aber sie kommt in Bälde. Versprochen.

Soll mein Blog seinen Namen wechseln?

Heute habe ich eine Anfrage erhalten, ob ich meinen Twitter Account @nureinblog nicht abgeben möchte, da ich ihn seit 2010 nicht genutzt habe.

Eigentlich hätte dieser Account nur Artikelankündigungen aus diesem Blog twittern sollen. Aber ich habe dies dann doch bei @roblen belassen.

Abgesehen von der Anfrage stelle ich mir die Frage, ob mein Blog einen kleinen Namenswechsel verträgt.

Am Anfang hieß das Blog eben “Nur ein Blog”. Ein wenig kokettieren mit der geringen Bedeutung meines Blogs in der Blogosphäre war es, aber auch ein Hinweis, dass ich hier einfach nur bloggen wollte, ohne große Ambitionen.

Irgendwann war dann noch mehr als ein Blog. Ich twitterte, war auf Facebook, … und mein Pseudonym “@roblen” bzw. mein Name “Robert Lender” waren dann doch bekannter.
Mein Blog erhielt den Untertitel “…auf robertlender.info”.

Was ist ein Blog? Was ist mein Blog? Ich habe keine MitautorInnen. Ich blogge hier alleine und stelle meine Ideen, meine Gedanken, meine Fundstücke in den Mittelpunkt. Was und wen ich auch vorstelle, es ist meine Person, die hier schreibt, die Fragen stellt oder mitwirkt.

Ich mag mein Blog und stehe mehr oder minder noch immer hinter jedem Artikel (soweit ich mich an sie bei der Fülle erinnere). Ob es meinem Reputation Management dient, das mögen anderen beurteilen.

Suche ich bei Google, dann tauchen neben meinem Blog noch ein paar “Nur ein Blog” auf. Die Idee war schon damals nicht ganz einzigartig.

Jetzt stelle ich mir die Frage, ob ich die Umbenennung wagen soll.

Was haltet ihr von:

  • @roblen bloggt
  • Robert Lenders Blog
  • ….

Ich werde für mich selbst auch noch ein wenig darüber grübeln.

Neue Blogs braucht das Land, die Region, das Dorf oder du

Dominik Leitner ruft auf: Macht neue Blogs!

Recht hat er. Es gibt noch immer mehr InternetnutzerInnen als BloggerInnen. Das heißt es gibt noch genügend Möglichkeiten, dass ihr LeserInnen findet.

Wenn ihr nicht gleich nach Einkommen und Reichtum schielt, dann sucht euch einfach ein passendes Blogsystem und schreibt mal los.

Dominik wird seinem Artikel noch weitere folgen lassen. Vorab von mir ein paar Links zu meinen früheren Ergüssen zum Thema:

Somit

Die einen haben Internet, BloggerInnen sind Internet.

Also, macht neue Blogs!

tweetbackcheck