Commodore Amiga wird Twen

Das muß natürlich erwähnt werden. Der Commodore Amiga wird 20 und somit ein Twen. Auch meiner einer hat einen Amiga 2000 besessen. Der hatte jedoch noch ein Kickstart-ROM, dass kein booten von der Festplatte erlaubt, geschweige denn besaß ich gar keine. So wurde die Workbench immer brav vom Laufwerk A gebootet und im Laufwerk B (mußte ich extra kaufen) war dann eine Programmdisk oder Datendisk (mußte man halt dann wechseln).
Mein Amiga war in meiner Umgebung heiß begehrt, konnte man auf ihm doch Spiele in einer Grafikauflösung und Soundstärke bewundern, die den C64 verblassen ließen. Das war sogar die Zeit in der auch ich noch öfters ein Spiel wagte, insbesondere Lightcycle (dem Film Tron nachempfunden) hatte es mir damals angetan.
Mit dem Amiga kam ich auch zum ersten mal mit DTP (Desktop Publishing) in Berührung und produzierte meine erste kleine Zeitung. Dass diese dann auf einem 8 Nadel Drucker herauskam verschweige ich lieber mal ;-) Dafür sah sie aber eigentlich recht gut aus. Auf meinen Dreispaltensatz war ich aber überhaupt mehr als stolz… es ist ja schon lange her.
David Twigg-Flessner hat eine recht ausführliche Geschichte des Amiga verfasst. Dass die Amiga Szene noch lebt, beweist u.a. dass Amiga Magazin.
Zum Schluß noch ein absolutes Schmankerl: hier gibt es für alle, die den Amiga mal ein bisschen live erleben wollen, die Workbench in Aktion. Klickt mal unten auf das “Boing” Icon und ihr könnt den berühmten Bouncing Ball des Amiga erleben. Ansonsten einfach mal ein bisschen was ausprobieren und die Grafikfähigkeiten des Amiga erleben. Der Programmierer dieser Seiten hat nämlich etliche Animationen für den Amiga für das Web aufbereitet.

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Nur ein Blog am 23.04.2007: Geek-Stöckchen

Unter selbigem Titel veröffentlicht YellowLed ein Stöckchen und schickt es an mich weiter. Nun denn:Was war Deine erste "echte" PC-Hardware?Nun, was ist "echte" PC-Hardware? Der erste PC mit Disketten-Laufwerken (aber keine Harddisk)

4 Kommentare

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#1 - Matthias Buesing am 01.09.2005 um 19:46:

Matthias BuesingSuper Blogeintrag – natürlich hatte ich (nach einen VC20 und dem legendären C64) auch einen Amiga, allerdings einen Amiga 500.

Egal, die interaktive Javageschichte lässt schöne Erinnerungen aufkommen, danke!

#1.1 - Robert Lender am 02.09.2005 um 23:41:

Robert LenderDanke! Ja, die Erinnerung ;-) Der Bouncing Ball war ja mehr als legendär und mußte auf jedem anderen Rechner als Beispiel für dessen Grafikleistung auf alle Fälle mit dabei sein…

#2 - Ralf am 15.09.2005 um 10:42:

RalfToller Eintrag, allerdings muß ich auch dazu schreiben das es damals kein A oder B Laufwerk gab (hätte man auch so bennen können) sondern df0: df1: df2: df3: für die Diskettenlaufwerke bzw. hd0: ... für die Festplatten, sofern man Millionär war und sich damals eine kaufen konnte. :)
Die Namen der Laufwerke konnte man damals schon frei vergeben.

#2.1 - Robert Lender am 15.09.2005 um 21:58:

Robert LenderOh, die Bezeichnungen hatte ich ganz vergessen. Danke für die Erinnerung :-)
Zur Festplatte: Juli 1987, 20 GB Seagate mit Controller und Kabel, 789 Deutsche Mark – also so umgerechnet 400 Euro in heutiger Währung (ohne Inflationsrate etc. ;-)

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