Airport Extreme: Was man so alles lernt
Geteiltes Leid ist halbes Leid, heißt es. Nun denn, dann will ich euch an meinem gestrigen Abend teilhaben lassen. Voll Freude habe ich – nur drei Tage nach Bestellung – meine Airport Extreme in Händen gehalten.
Also Mac mini anschliessen, Software installieren und Administration aufrufen. Schaut alles sehr gut aus – jedoch wo ist das PTPP Protokoll? Denn das braucht der durchschnittliche österreichische ADSL User, da die damals staatliche Telekom auf diesen Verbindungsstandard gesetzt hat. Kurz gesagt: Das kann Airport nicht. Noch ein Blick auf die Seiten von Apple, die dort nur (wenn ich das vorher verstanden hätte) von “VPN Passthrough (IPSec, PPTP und L2TP)” schreiben.
Im Mac mini Forum gab es einige Tipps (danke an Alle), die ich noch ausprobieren werde. Auch der Betreuer bei der Hotline meines Internetproviders eTel war sehr freundlich und hat mir gleich eine Einführung in Netzwerktechnik gegeben. Trotz allem sieht es so aus als müsste ich einen Router zwischen Airport Extreme und ADSL-Modem schalten um damit ins Internet zu kommen. Danach könnte die Airport alles brav “verteilen”.
Eine andere Möglichkeit wäre noch aus dem ADSL-Modem selbst einen Router zu machen. Angeblich ginge dies – aber unter dem Verlust jeder Garantie und eines Supports bei Leitungsproblemen. Das will ich mir natürlich nicht antun. Ob es kombinierte ADSL-Modem/Router Geräte gibt muss ich auch noch rausfinden.
Auf alle Fälle habe ich etwas gelernt: Gerade bei Techniken, die mir nicht so geläufig sind mehr als einmal nachfragen, ob auch das funktioniert, was ich benötige. Sollte eineR meiner geneigten LeserInnen einen Tipp für mich haben, dann bin ich natürlich ganz Ohr. Ich kann mir ja kaum vorstellen, dass es keine Apple User in Österreich gibt, die nicht eine halbwegs gute Lösung für mich haben… Nun, hoffen darf man ja noch.
Grüße vom MacBook
Diesen Eintrag schreibe ich über mein MacBook. Bisweilen habe ich das Book einfach über Ethernetkabel an mein ADSL-Modem angehängt. Jetzt müssen mal Updates im Umfang von 400 MBytes hinübergeschaufelt werden.
Mal sehen ob ich in Zukunft mehr über den Mac mini oder über das MacBook vom Wohnzimmer (sobald die Airport Extreme da ist) schreibe…
Auf dem Weg zur vernetzten Welt
Nach der Anschaffung des MacBook wird es auch an der Zeit die Vernetzung in meiner Wohnung voranzutreiben. Im Moment gilt es einen Mac mini, das MacBook und einen Windows-PC zusammenzufügen. Als Apple-affiner Mensch lag es nahe, dass ich mir die Airport Extreme zulege. Erstens passt dieses Kästchen gut auf oder unter meinen mini (naja, das darf wohl nicht das Hauptargument sein), zweitens sollte es hoffentlich gut mit meinen Mac-PCs zusammenarbeiten und drittens ist es auch für LAN und WLAN ausgelegt. Weiters bietet die Airport Extreme einen USB-Port an dem eine Festplatte für den Netzwerkbetrieb angeschlossen werden kann. Nachdem mein MacBook nunmehr auch zum Videorecorder mutieren wird, ist eine Auslagerung von aufgenommenen Sendungen nicht unpraktisch. Möglicher Ausbauschritt (der nicht in nächster Zeit folgen wird) ist, sich entweder AppleTV zuzulegen oder den Mac mini durch einen iMac zu ersetzen und ihn dann unter den Fernseher zu stellen. Mit Airport und Extreme und Festplatte liessen sich dann diese Sendungen wiederum einfachst am Fernseher ansehen.
Aber im Moment würde ich mich schon freuen, wenn mein MacBook nunmehr auch ins Internet gelangen könnte, schon allein um den elektronischen Programmguide für Fernsehaufzeichnungen nutzen zu können.
Wenn der Apple Store recht hat, dann gibt es spätestens Ende Februar auch diese Möglichkeit in meinem Haushalt.
(Das Foto ist von kfisto und unterliegt einer Creative Commons Linzenz)
Mein neues MacBook
Am Mittwoch war es soweit: Mein neues – und somit erstes – Apple MacBook wurde geliefert. Wie ich schon in Ich werde mobil erläuterte ist es ein “Second Hand” Gerät. Nach dem Auspacken konnte ich keinerlei Gebrauchsspuren entdecken, auch der Geruch war sehr neuwertig. MacOS war schon vorinstalliert (CD-ROMs lagen aber bei) und brauchte nur mehr eingerichtet werden. Dazu benötigte ich ca. 10 Minuten. Der Blick in die Systemdaten brachte gleich die zweite Überraschung. Statt einer 60 GB Festplatte fand ich eine 80 GB Version vor.
Damit ist allein die Ausstattung mit 512 MB RAM vielleicht noch eine Aufrüstung wert. Laut Aussagen einiger User im Macmini-Forum würde ein solches Upgrade sehr auf die Performance wirken.
Nachdem ich stationär mit einem Mac mini mit G4 Prozessor, 512 MB RAM etc. arbeite merke ich natürlich keine Performanceeinbussen sondern nur das Gegenteil. Obwohl mit dem etwas älteren Core Duo (und nicht Core 2 Duo) ausgestattet ist mein MacBook mehr als flott. Beizeiten werde ich einige subjektive Geschwindigkeitstests durchführen.
Wenn ihr auf das Foto vom MacBook klickt werdet ihr auf flickr umgeleitet und könnt dort die ersten Fotos meiner Neuerwerbung sehen. Nichts Aufregendes, reine Schnappschüsse. Es kommt aber sicherlich noch einiges nach.
Ich werde mobil
Das BarCamp Kärnten hat bei mir noch einige Nachwirkungen ausgelöst. Wie schon angedeutet kommt mir jetzt ein Notebook ins Haus. Nachdem ich noch ein bisschen mit meiner Brieftasche haderte habe ich nunmehr den “Second Hand” Bereich im Apple Store entdeckt. In diesem gibt es Geräte die aus unterschiedlichen Gründen zu Apple retourniert, dort repariert und serviciert wurden und nunmehr als “refurbished” deutlicher günstiger angeboten werden. So ein Schnäppchen (ich hoffe, es ist eines) habe ich mit heutigen Tag bestellt.Wenn alles gut geht halte ich noch diese Woche ein weißes MacBook mit Intel Core Duo Prozessor (also die Vorgängerversion) 2 GHz mit 512 MB RAM, 60 GB Festplatte, Superdrive (liest und schreibt CDs und DVDs) etc. in Händen.
Dann werde ich gleich einige Dinge ausprobieren und natürlich hier berichten:
- Wie praktisch ist FrontRow?
- Wie gut spielt das MacBook mit meinem Nokia N70 zusammen? Kann ich darüber auch surfen?
- Ist das MacBook als portabler DVD Player geeignet bzw. auch als Fotoalbum?
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