BIZEPS: <A-TAG>07 - eine Zusammenfassung
Hätte ich gewusst, dass ich auf der BIZEPS-Website zitiert werde, hätte ich meinen Bericht zur “<A-Tag>07: Barrierefreie Medien” ausführlicher gestaltet
Den Bericht, mit Links zu anderen Blogbeiträgen, findet ihr unter Das war “07: Barrierefreie Medien”
Nur ein Blog Accessibility Projekt - Teil 4
Mit dem vorigen Artikel habe ich mich auf eine neues Terrain begeben, nämlich das Verfassen meiner Artikel ohne WYSIWYG Editor. Serendipity/S9y bietet mir dazu aber zumindest eine Hilfestellung. Mit dem Plugin “Sonderzeichen/Erweiterte Buttons für Non-WYSIWYG” kann ich mir die Buttonleiste um eigene Tags/Aktionen und Sonderzeichen erweitern.
In einer späteren Folge werde ich mich mit den Erweiterungsmöglichkeiten dieses Plugins näher beschäftigen. Vorerst bin ich froh, wenn ich mich an die neue “Darstellungsweise” meiner Texte gewöhne. Es ist doch ein Unterschied Bilder, Links und Formatierungen im Text immer vor sich zu sehen oder nur wenn man auf “Vorschau” klickt.
Zwei Vorteile sehe ich schon jetzt. Früher (nun, gestern) habe ich schon mitten im Schreiben mit den Formatierungen begonnen, was meinen Schreibfluss im Endeffekt oft gebremst hat. Beim vorigen Artikel habe ich mich zuerst mit dem Inhalt und erst danach mit seinem Aussehen (wie z.B. Linksetzung) beschäftigt. Der zweite Vorteil ist, dass ich schon jetzt merke, dass Absätze bzw. Zeilen nicht unbeabsichtigt verrutschen, das Erscheinungsbild des Artikels daher – meiner Meinung nach – etwas besser geworden ist. Denn nun ist ein Absatz ein Absatz und ein Zeilenumbruch ein Zeilenumbruch
Wenn ich es mir recht überlege gibt es noch einen weiteren Vorteil (sobald ich mir daran gewöhnt habe). Denn ich bin nun gezwungen die Vorschau für eine WYSIWYG Ansicht zu verwenden. Diese gibt den Text viel näher am Endergebnis aus als jeder WYSIWYG Editor.
Ihr seid herzlich eingeladen euch den Quelltext meiner nunmehrigen Artikel anzusehen und mich auf Fehler oder Probleme hinzuweisen. Davon kann ich und ev. andere, die das kleine Projekt lesen begleiten, nur lernen.
picidae - Mit Grafiken Firewalls überwinden

Es gibt Länder, in denen InternetbenutzerInnen nicht das ganze Internet/Web zur Verfügung steht. Große Firewalls stehen an den Grenzen und lassen nur das herein, was die Machthaber als nicht schädlich beurteilen. Diese Mauern zu durchbrechen schickt sich nur ein kleiner Specht (im lateinischen picidae genannt) an. Das picidae Projekt ist von den Schweizer Künstlern Mathias Jud und Christoph Wachter ersonnen worden.
Picidae baut darauf, dass die verbotenen Websites anhand ihrer URLs bzw. anhand von bestimmten Worten im Text der gesuchten Website identifiziert werden. Picidae ist nun ein Server auf dem ich meine gesuchte URL eintippen kann. Schon beim abschicken wird diese verschlüsselt, sodass die Firewall diese nicht blockt. Der picidae Server liefert nur die gesuchte Website zurück, aber als ein einziges Bild. Das Bild hat einen kryptischen Namen und Bilder als solches werden wohl nicht nicht nach Textinhalten durchsucht. So kann man auch durch die Firewall entsprechende Seiten aufrufen, wie Jud und Wachter im Selbstversuch bewiesen.
Picidae geht aber noch weiter. Das Bild selbst enthält eine Imagemap, sodass jeder auf der Website angegebene Link auch im Bild angeklickt werden kann und wiederum ein Bild/Website von picidae ausliefert. Damit ist das ganze Web auch trotz etwaiger Firewalls aufrufbar.
Picidae ruft dazu auf doch selbst einen Pici-Server zu betreiben, sodass bei einer etwaigen Sperre einer URL eines Pici-Servers weitere zur Verfügung stehen.
Ich habe es selbst ausprobiert. Es funktioniert einfachst. URL im Formularfeld eingeben und schon erhält man ein entsprechendes “Bild der Website” – siehe das verkleinerte Abbild meiner eigenen Website. Nebstbei – wohl nicht dazu gedacht – kann man damit einfach hochauflösende Screenshots einer ganzen Website machen (unabhängig wie lange man scrollen müsste) und als PNG-Datei speichern.
Picidae ist ein interessanter Versuch die Freiheit des Netzzugangs zu bewahren bzw. wieder zu erreichen. Ich bin jetzt zu wenig Techniker um zu erahnen, ob man damit auch Negatives erreichen könnte. Ansonsten ist es ein spannendes Projekt, dass ich weiterverfolgen werden.
Auf picidae wurde ich durch die gestrige Sendung “neues” auf 3Sat aufmerksam.
Nachsatz. Wie lange dieses Projekt noch seinen Sinn erfüllen kann ist für mich fraglich, wenn ich mir die Erörterungen von Dr. Purgathofer bei der A-TAG07 nochmals vor Augen führe. Die Entwicklung bei den Captchas zeigt, dass die Bilderkennung immer besser wird. So ist anzunehmen, dass ein “Screening” von Bildern nach verbotenen Texten auch im großen Rahmen in naher Zukunft kein Problem mehr darstellt.
Ergänzun von 19.36 Uhr. rtauchnitz.de hat ebenfalls einen Beitrag verfasst und im Test noch weitere Erkenntnisse erlangt.
CD Was gibt es Neues - ein erster Eindruck
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Über die CD “Heinz Conrads – Was gibt es Neues” habe ich schon berichtet. Der Herausgeber, Erich Zib, hat mir nun die Gelegenheit gegeben (Danke!) ein bisschen hinein zu hören. Schon der erste Titel ist sicherlich eine Freude für viele, die danach gesucht haben. Nach einer Originalansage einer Radiomoderatorin erklingt “Was gibt es Neues” von Heinz Conrads. Wie schon vermutet sind die einzelnen Titel (soweit ich es hören konnte) live aus einzelnen Sendungen entnommen. Das schafft noch dazu den Vorteil, dass die Lieder von Heinz Conrads anmoderiert sind.
Wer ein bisschen das Gefühl von damals in seinen CD-Player oder Computer bringen möchte, für den/die ist die CD nur zu empfehlen. Nachdem ich nur in einige Lieder hinein hören konnte bin ich umso mehr auf die Gesamtausgabe gespannt, da ich gerne wieder einmal die Fichte im Original hören möchte.
Die CD gibt es um 18 Euro ab dem 28. Oktober auf der Bestellseite von Erich Zib.
Accessibility Blog Parade live
Die Accessibility Blog Parade hat schon einige interessante Beiträge hervorgebracht. Meine Paraden Kolleginnen von MAIN haben daher in ihrer aktuellen Notiz zur Blog Parade die derzeitigen Themenkreise zusammengefasst. Vertiefungen aber auch andere Themen, Ideen, Anregungen sind als Paraden Beiträge weiterhin Willkommen.
Nachdem ich gestern das Beispiel einer richtigen Parade verwendete, soll das für die Blog Parade auch gelten. Es wird ein Live-Treffen geben, nämlich am Donnerstag, den 29. November 2007 ab 17.00 Uhr im Auditorium des MUMOK – Museum Moderner Kunst im Wiener Museumsquartier. Austausch, Diskussion und Feiern stehen dabei im Mittelpunkt. Mehr Informationen gibt es dazu alsbald bei MAIN, die den Event organisieren.
Ich werde mit dabei sein und die (nun, eigentlich nur eine) Bloggersicht der Dinge
einbringen. Daher möchte ich an dieser Stelle insbesondere alle Blogger und BloggerInnen herzlichst einladen, sich den Termin vorzumerken. Es könnte interessant werden…


