Überlegung zu einer neuen Kategorie "Lexikon"

Eine neue Kategorie namens “Lexikon” zu schaffen ist nur eine rudimentäre Idee, die ich hiermit öffentlich weiterdenken möchte.

Zur Ausgangslage: Ich habe in meinem Blog Begriffe, Personen,... auf die ich immer wieder verweise. Beispiele wären Serendipity, Heinz Conrads, WebPlausch. Mit der Wikilink Funktion von Serendipity kann ich auch ganz einfach auf dieser Begriffe verweisen ohne selbst viel nach URLs nachschlagen zu müssen. Andererseits gibt es immer wieder Begrifflichkeiten zu denen ich nicht mehrmals eine Erläuterung schreiben möchte und daher gerne auf einen eigenen Texte verweisen würde.

Um diese Begrifflichkeiten zu sammeln und somit ein Art Lexikon (oder doch eher Glossar) zu schaffen überlege ich diese Begriffe zusätzlich in einer Kategorie “Lexikon” bzw. “Glossar” zu sammeln. Andererseits ist die Frage ob es wirklich einer Kategorie bedarf und nicht nur eines Tags “Glossar” um die einzelnen Begriffe schneller aufzuspüren.

Vorteil einer eigenen Kategorie wäre, dass ich einzelne Glossarartikel von der Anzeige auf der Hauptseite ausblenden könnte und auch aus dem RSS Feed. Denn nicht jeder Glossareintrag muss für sich selbst als Artikel stehen sondern soll nur als Verweismöglichkeit dienen.

Dies mal als erste Gedanken. Ich grüble nebenbei weiter.

Ein weiterer Relaunch...

Österreichischen BarCamp BesucherInnen dürften Monika und Achim Meurer ein Begriff sein. Auch in meinem Blog habe ich Monika und Achim und ihre Projekte schon öfters erwähnt (z.B. mit dem Begriff Gipfel-Blogging).

Monika plant nun ein Redesign und Relaunch ihres Blogs soisses.at. Achim wird dies umsetzen. Nachdem er von der Idee der Accessibility Blog Parade und meiner Idee des “Nur ein Blog Accessibility Projekts” begeistert war möchte er nun den Design Prozess in seinem Blog Alm-Studio ebenfalls begleiten und sich dabei auch mit der Frage der Barriefreiheit des Blogs auseinandersetzen. Ein erster Entwurf steht nun zur Diskussion.

Achim sucht insbesondere Unterstützung und Tipps für die barrierefreie Umsetzung.

Das halte wiederum ich für unterstützenswert. Denn die Erstellung eines Webdesigns von Beginn an live mitverfolgen zu können und dabei auch die Gedanken und Ideen zur Barrierefreiheit zu dokumentieren kann wiederum für andere Hilfestellung und auch Anregung sein. Wer einen solchen Liveprozess ebenfalls für unterstützenswert hält, Interesse an einer Mitarbeit, am Mitdenken und Mitentwicklen hat, der kommentiere doch bei Armin.

Wann ist ein Artikel ein Beitrag zur Accessibility Blog Parade

Accessibility Blog Parade

Vorab. Es gibt kein festes Regelwerk, was eine Blog Parade (oder Blog Karneval) ist und wie man sie durchzuführen hat. Nachdem es aber Fragen bezüglich der Accessibility Blog Parade gegeben hat möchte ich ein paar Punkte aufführen die für diese Blog Parade gelten.

Teilnahme

Teilnehmen kann jeder Blogger und jede Bloggerin. Wer selbst kein Blog besitzt findet u.a. in meinem Blog oder bei meinen Paraden Kolleginnen im MAIN_blog oder im gehoerlosblog einen Platz für einen Gastbeitrag.

Themen

Das Thema der Parade lautet “Über Barrieren im Netz”. Das Thema ist breit und so breit können auch die Ansätze, Ideen, Gedanken,... in den Blogbeiträgen sein, sofern Accessibility und Web eine Rolle darin spielen.

Kennzeichnung der Beiträge

Es gibt viele gute Weblogs, die sich schon seit Jahren mit Accessibility auseinandersetzen. Hier könnte man fast jeden Beitrag als Beitrag zur Blog Parade verstehen. Das wäre aber nicht ganz im Sinne einer Parade. Auch ein einzelner Beitrag zu Accessibility in einem Kochrezepte-Blog (warum nicht) ist per se noch kein Beitrag zur Blog Parade. Denn eine Parade macht etwas Gemeinsames aus: das Deklarieren das man etwas gemeinsam trägt – nämlich die Parade selbst.

Kleines Beispiel. Wenn wir in Wien auf der Ringstrasse eine Parade abhalten wollen und in Salzburg jemand mit bunten Kostüm auf die Strasse geht wird wohl keineR annehmen, dass er Teilnehmer unserer Wiener Parade ist. Gehen nun Menschen in vielen Städten einzeln auf die Strasse ergibt das auch noch keine Parade. Erst wenn wir uns zusammenfinden sind wir eine bunte, laute, auffällige, schöne, musikalische Parade. Vielleicht so auffällig, dass auch weitere teilnehmen möchten und am nächsten Tag Medien darüber berichten und sich Menschen an der Supermarktkasse darüber unterhalten.

Umgesetzt auf die Blog Parade heißt das, dass ein Beitrag zur Parade nur einer sein kann, wenn er sich auch als solcher deklariert. Wie? Das mindeste ist ein Hinweis, dass der Artikel im Rahmen der Blog Parade erscheint und Link auf die Accessibility Blog Paradeneinladung. Denn das ist auch gleichzeitig ein Bewerbung der Blog Parade und animiert vielleicht weitere mitzumachen. Es gibt auch Banner, die man anbringen kann. Es ist verständlich, wenn nicht jedeR das möchte. Es würde uns freuen, ist aber keine Verpflichtung. Sich noch weiter zu vernetzen, in dem man auf anderere Paradenbeiträge verlinkt, sich darauf bezieht und im eigenen Blog kommentiert, macht die Parade noch interessanter und lesenswerter.

Soferne ihr eure Beiträge mit einem “Tag” verseht, wäre das Tag “accessibilityblogparade” für einen derartigen Beitrag praktisch um ihn auch in Suchmaschinen leichter aufzufinden und auch dort ein “Parade” zu bilden.

Dieses “deklarieren” ist ein wichtiger Bestandteil um aus einzelnen Beiträgen, verstreut in vielen Blogs, ein Ganzes zu machen und einen Mehrwert zu schaffen.

Denn wenn einE LeserIn auf einen Paraden Beitrag in irgendeinen Blog stösst und dort auf die Parade verwiesen wird, dann hat er/sie die Möglichkeit noch andere Meinungen, Ideen und Gedanken zu lesen.

Ansonsten möchte ich wieder einmal auf die Blogparade Roll und auf unseren Twitterfeed Accessibility hinweisen, in dem ihr parallel alle Beiträge, Bewerbungen,... zur Blog Parade findet.



<A-TAG>07: Barrierefreie Medien - Kürzestbericht

Ich komme (siehe mein Vorbericht) gerade von der Tagung <A-TAG>07 und bin noch ganz voll von Eindrücken, Diskussionen und Gedanken. Ich werde hier gar nicht viel von den Vorträgen wiedergeben, denn alle Vorträge wird es in schriftlicher Form bei Accessible Media zum nachlesen geben. Ebenso wird es die Vorträge auch als Audiofile geben. Das mag auch für Sehende interessant sein, da so die Authenzität der Vortragenden besser zum tragen kommt – und das macht bei einigen der Vortragenden wirklich etwas aus.

Dr. Purgathofer hat sehr einprägsam über die Welt der Captchas, die vielen Irrwege und Bemühungen berichtet. Schlussendlich ist dieser Weg nur beschränkt haltbar, da die Erkennungsalgorithmen immer besser werden. So gibt es schon Erkennungsraten von 98 Prozent für manche grafischen Captchas! Aber eigentlich reicht schon ein Prozent oder weniger. Denn das hieße bei einem einem massiven Angriff auf ein Blog von sagen wir 500.000 Trackbacks, Kommentaren,... dass immerhin 5.000(!) durchkämen. Die noch fieseren Methoden und ein paar halbwegs praktikable, barrierefreie Möglichkeiten kommen dann in seinem Vortragstext.

Tomas Caspers zeigt auf, dass Flash und Ajax nicht per se schlecht sind. Es ist wie bei Webdesign mit HTML und Co. Auf den Programmierer kommt es an ob das Endergebnis akzeptabel ist oder nicht.

Die weiteren ReferentInnen mögen nicht – soferne sie jemals auf diese Blog kommen – beleidigt sein, wenn ich sie hier (noch) nicht nenne. Sobald alles online ist werde ich auf alle Fälle nochmals berichten und jetzt auch meine Unterlagen durchsehen und daraus für etwas später eine kleine Zusammenfassung entwickeln.

Auf alle Fälle war es eine interessante Tagung mit – für mich – vielen neuen Impulsen und kleinen Ideen. Daher kann ich für jede und jeden Accessibility Interessierten die <A-TAG>08 nur empfehlen :-)

Nachtrag vom 20.10.: Aufgrund Müdigkeit war mein Artikel nicht sehr umfangreich. Georg-Armin Petre war fleissiger und hat mit “Ein schöner Ausblick über Wien und ein tiefer Einblick in die Zukunft eines barrierefreien Webs“ eine recht umfassende Zusammenfassung des Tages geschrieben.

Nur ein Blog Accessibility Projekt - Teil 3

Nach der Implementierung des neuen Templates und der Vorstellung in Nur ein Blog Accessibility Projekt – Teil 2 gab es einige Reaktionen. Eric kommentiert direkt zum Beitrag und ich bekam auch Mails von anderen Personen. Daher möchte ich – ganz im Sinne dieses Projekts – euch meine Gedanken dazu darstellen.

Accessibility Blog ParadeDas “Nur ein Blog Accessibility Projekt” ist der Versuch mein Blog barriereärmer zu machen. Im Rahmen der Blog Parade werden gerade diese Begrifflichkeiten wie barrierearm, barrierefrei, zugänglich,... diskutiert. Erstes Anliegen war die gröbsten Probleme auszubessern und sich dann Schritt für Schritt weiterzuarbeiten. So können vielleicht auch andere davon lernen bzw. sich etwas für ihr Blog abschauen und andere merken, dass manche Hürde relativ leicht zu beseitigen ist.

Weiters war (und ist!) der Gedanke die Erfahrungen dabei in die Weiterentwicklung von Templates von Serendipity rückfliessen zu lasssen. Somit sollten mittel- und längerfristig auch andere Serendipity NutzerInnen (ohne CSS-Kenntnisse etc.) die Möglichkeit haben ein barrierearmes Template auf ihrem Blog zu installieren.

Das im jetzigen Template noch einige Probleme zu finden sind hatte ich erwartet. Aber ich (und auch Matthias) haben den Schritt der Veröffentlichung bewusst gewählt. Hier soll ein “work in progress” dargestellt werden und somit auch die Diskussion über Sinn und Unsinn mancher Features, über die noch bessere Implementierung mancher Funktion, etc. angeregt werden. Wie man sieht hat es das auch. Noch dazu sind Matthias und ich keine Accessibility ExpertInnen und brauchen daher das Feedback von außen doppelt.

In E-Mails habe ich dann noch andere Meinungen zu einzelnen Änderungen erhalten. Siehe da, sie widersprechen sich in ein paar Punkten. Das finde ich nicht ungewöhnlich. Auch die Accessibility ist keine absolut exakte Wissenschaft. So haben z.B. – wie ich schon feststellen konnte – Menschen die mit Screen Reader arbeiten auch unterschiedliche Surfverhalten. Die Lösung die der/die eine für praktisch hält, ist für den/die andere nicht ganz das seine/ihre, so wie andere diskutieren ob bei Blogs die Seitenleiste auch auf der rechten Seite angebracht werden soll.

Natürlich gibt es Standards, die einzuhalten sind. Das andere obliegt – wie ich den Eindruck habe – durchaus der Diskussion. Daher freue ich mich über die bisherigen Rückmeldungen. Wenn es klappt bekomme ich dazu in Bälde eventuell einen Gastbeitrag mit weiteren Vorschlägen zu Änderungen im Template, die wir diskutieren können.

Das “Nur ein Blog Accessibility Projekt” wird jetzt insoweit inne halten, als das wir die weiteren Arbeit am Template vorerst nicht fortsetzen. Ich möchte zuerst versuchen die Rückmeldungen zu bündeln, wie geschrieben zu diskutieren und andere Meinungen einzuholen. Damit schaffen wir zu manchen Fragen vielleicht eine gemeinsame Lösung oder interessante Alternativen.

Mehr zu diesem Thema gibt es sicherlich in Kürze. Ansonsten geht natürlich die Accessibility Blog Parade in vollen Zügen weiter – siehe Blogparade Roll.

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Mo, 05.01.2009 12:26
Robert LenderFreut mich. Der “Organisationsaufw [...]
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karola rieglerliebe robert, einfach danke dass d [...]
Mo, 05.01.2009 09:24
Jana HerwigI knew it! Gestern gab es auf T [...]
Sa, 03.01.2009 09:44
Markus MichelIch hatte dasselbe Problem, als ic [...]
Termine
15.01.09 - Accessibility Stammtisch (8 Tage)
31.01.09 - AfricaCamp Vienna 2009 (24 Tage)
07.02.09 - 08.02.09 - BarCamp Klagenfurt (31 Tage)
13.06.09 - 14.06.09 - BarCamp Vienna (157 Tage)
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