Gedankenexperiment: Das Google-Antworten-Blog
- Würde so ein Blog – außer der per Suchmaschine Kommenden – noch andere LeserInnen interessieren?
- Würde so ein Blog jemand per RSS abonnieren?
- Würden Menschen – ihre jeweiligen Treffer-Artikel – vermehrt kommentieren und damit die Informationsbasis pro Beitrag ausbauen?
- Würden sich die Suchbegriffs-Treffer verändern – im Sinne von thematisch verbreitern oder doch verengen? Welche Themen gäbe es dann überhaupt?
2 Kommentare
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Ein kleiner Fehler in Deinem Gedankenexperiment ist glaube ich, dass Du in Deinem Blog ja nur die Suchen siehst, die bereits auf Dein Blog geführt haben. Somit erhälst Du kaum Input für neue Themen, sondern verfeinerst nur die Themen, die Du im Groben sowieso schon im Blog hast. Das ändert dann also nicht viel an Deinem Blog.
Bei den Suchanfragen, die in mein Blog geführt haben, erkenne ich, dass in den meisten Fällen das gesucht wurde, worüber ich tatsächlich mal etwas geschrieben habe, in den eher selteneren Fällen sind es Mischungen von Wörtern aus unterschiedlichen Artikeln, die durch die Mischung ein eher neues Thema erzeugen.
Genau diese “Mischung von Wörtern” wäre das, auf was man sich dann konzentrieren könnte. Soweit ich meine Statistik in Blogscout.de beobachte gibt es fast jeden Tag so eine Mischung – also theoretisch Inhalt für einen Beitrag.
Somit kommt dann Frage 4 ins Spiel. Wenn ich immer diese Mischung von Wörtern aufgreife und Artikel dazu schreibe: Wird sich diese Mischung verringern, vergrößern oder welche Thematiken würde sie bieten?
Die Frage, die noch offen ist, und von der auch viel abhängt ist, ob man mit einem schon gefüllten Mehrthemenblog anfangt diese neue Ausrichtung umzusetzen oder ein Blog von ganz neuem beginnt. Bei zweiterem stellt sich nur die Frage, womit beginnen solange Google noch keine Suchenden vermittelt? ;-)



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