Accessibility Blog Parade: Gedanken und Anregungen
Nachfolgend findet ihr ein paar Gedanken meinerseits, warum ich bei der Accessibility Blog Parade mitmache und warum sich meiner Meinung nach ein Mitmachen von BloggerInnen lohnt.
MAIN (die Paraden Partnerinnen) und ich haben unterschiedliche Zugänge – aber wir kommen beide nicht aus der “technischen Ecke”. MAIN ist u.a. eine Plattform für barrierefreie Kommunikationsarbeit. Die Fragen gehen dabei in die Richtung, wie die Inhalte und Anliegen von Accessibility/Barrierefreiheit vermittelt werden können, was Sensibilität in der Sprache bedeutet,… Ich komme aus der “Ecke” der BloggerInnen, bin blogbegeistert, vermittle gerne Informationen. Dabei möchte ich aber niemanden von meinem Blog ausschliessen.
Ich bin kein Webdesigner noch kann ich HTML-Code einfach aus dem Ärmel schütteln und brauche mehr als ein paar Minuten um herauszufinden wie etwas in einer CSS Datei zu ändern ist. Mein Blog ist noch nicht einmal barrierefrei – aber ich arbeite daran – und trotzdem trete ich als Kooperationspartner einer solchen Blog Parade auf? Ja, gerade deshalb! Ich möchte neue Ideen und Ansätze finden, wie Blogs technisch – aber auch sprachlich und von der Bedienung her – barriereärmer werden können. Ich möchte gemeinsam mit anderen BloggerInnen lernen, welche kleinen Kniffe, Tipps und Tricks es gibt, Barrieren abzubauen. So habe ich durch das BarCamp Vienna 2007 einige Probleme in meinem Weblog kennen gelernt und werde zusammen mit Accessibility-ExpertInnen, mit den Entwicklern meines Templates und anderen Serendipity EntwicklerInnen versuchen, sie Schritt für Schritt zu lösen. Wenn es gut geht haben wir nach der Blog Parade dann schon ein paar Erfolge erzielt.
Wie ich schon einmal schrieb: Es geht nicht darum perfekt zu sein. Ich würde in der Blog Parade gerne lesen, wo einE BloggerIn versucht hat, barriereärmer zu werden, was er/sie sich überhaupt darunter überhaupt vorstellt, was er/sie in diesem Monat zwischen 10.10 und 11.11. versucht hat, um an Informationen heranzukommen,.. Stellt einem vielleicht schon die Suche nach Informationen über Barrierefreiheit Barrieren auf?
Dicke Bücher über Barrierefreiheit im Web gibt es einige, ebenso Guidelines und (Check-)Listen. Aber es sind vielleicht die kleinen Veränderungen, die kleinen Ideen, die schon einen wichtigen Schritt darstellen. Und es geht auch um die Barrieren im Kopf. So habe ich vor ein paar Wochen mir zum ersten Mal den Gedanken gemacht, wie denn das Binnen-I mittels Screenreader zu hören ist (Kommentare sind weiter erwünscht).
Es geht außerdem – meiner meiner Meinung nach – hauptsächlich darum, das Thema zum Thema zu machen. Gespräche am BarCamp und bei einigen anderen Veranstaltungen haben mir gezeigt, dass “Barrierefreiheit” als Begriff bei manchen noch gar nicht vorhanden ist, geschweige denn das Wort “Accessibility”. Aber etwas was man nicht kennt, kann man nicht anstreben.
Letzter Gedanke: Nimm es leicht
Beitrag im Twitter-Feed Accessibility wert.



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