Keine Spams mit Serendipity
Gestern stellte ich meine Art mit Spams in meinem Blog umzugehen dar.
Heute finde ich Lilianas “Dauerwerbesendung” ;-) zur Spambekämpfung in Serendipity/S9y.
Dies habe ich zum Anlass genommen die Spamversuche des letzten Monats genauer anzusehen. Automatisch abgewiesene Spam-Kommentare bzw. -Trackbacks kann ich nicht nachvollziehen. Was mich aber interessierte war der Grund warum S9y einen Kommentar, Trackback auf Moderation schaltete. Insbesondere wollte ich der Frage nachgehen inwieweit Akismet dabei noch eine Rolle spielt.
Kein einziger Kommentar oder Trackback wurde von Akismet in die Moderation geschickt, denn die S9y “Bordmittel” hatten diese vorab abgefangen. Natürlich muss ich ergänzen, dass meine Einstellungen eventuell etwas restriktiv sind. So werden Kommentare und Trackbacks bei Artikeln die älter als x Tage sind automatisch moderiert. Dies fängt dann vieles ab. Die zweite Funktion die zuschlägt ist der Check wieviele Links der Kommentar/Trackback enthält. Bei einer größeren Anzahl gehe ich von Spammern aus und lasse die Kommentare automatisch löschen. Ab zwei Links wird auf alle Fälle moderiert.
Zusammen mit den anderen gestern geschilderten Maßnahmen fange ich derzeit (mit Betonung auf “derzeit”) fast jeden Kommentarspam ab. Anders als bei einer Vollmoderation wird fast jeder “ordnungsgemäße” Kommentar auch gleich direkt gepostet und muss nicht auf meine Freischaltung warten.
Mit etwas Feintuning und der kommenden Version 1.3 von Serendipity dürften die Anti-Spam-Maßnahmen noch effektiver sein, den eigenen Arbeitsaufwand verringern und Akismet eventuell überflüssig machen.
Trackbacks












8 Kommentare
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#1 - Liliana am 21.02.2008 um 11:27:
#1.1 - Robert Lender am 22.02.2008 um 00:27:
#2 - Matthias Strack am 22.02.2008 um 07:57:
Nur die s9y Bordmittel und Captcha nach 3 Tagen.
Im letzten Jahr ist genau ein Spambeitrag bei mir gelandet, und der wurde auch noch moderiert :)
#2.1 - Robert Lender am 22.02.2008 um 18:05:
Nachdem Captchas nicht barrierefrei (oder nur selten) sind habe ich auf diese verzichtet. Daher ist mein Moderationsaufwand etwas höher. Aber derzeit hält es sich noch in Grenzen – solange ich so alle zwei, drei Wochen den Spamfilter mit Begriffen füttere…
#3 - Michael Andres am 22.02.2008 um 22:04:
angeregt durch den Beitrag ist mir aufgefallen das ich die Email-Adressen der Kommentartorinn/en anzeigen lies. Betonung auf “lies”.
Tja, so querbeet geht manchmal ein Artikel.
Da die ich volle Moderation angestellt habe, war Aksimet bisher kein Thema für mich und nach diesem Beitrag und den Kommentaren wird es auch so bleiben.
Abgehalten hatte mich sowieso das WP dafür zuständig ist (soweit ich das verstanden habe).
Schönen Tag noch,
Gruß
Michael
#4 - Easyfunk am 24.02.2008 um 11:59:
Der Drittanbieter Akismet ist definitv nicht mehr nötig.
#4.1 - Robert Lender am 24.02.2008 um 17:14:
Vorteil ist natürlich, dass ich ein deutschsprachiges Blog betreibe und daher bei englischsprachigen Begriffen (da die meisten Spams englischsprachig sind) ev. ein bisschen großzügiger im abweisen sein kann.
#4.1.1 - Easyfunk am 24.02.2008 um 22:24: