Volle RSS Feeds sparen Geld
Wieder mal ein netter Titel ;-) Seit ein paar Tagen nutze ich Google Reader vermehrt über mein Mobiltelefon. Dabei bin ich immer froh, wenn der/die Blogbetreiberin seinen/ihren Artikel in voller Länge im Feed anbietet.
Einerseits erspare ich mir das neuerliche Laden eine weiteren Website und andererseits – jetzt kommt der Titel ins Spiel – kann es Geld sparen. Denn im Feedreader wird allein der Text und ev. eingebettete Bilder geladen. Muss ich die Website / das Blog für den ganzen Artikel aufrufen so muss ich damit auch das “drumherum” mitladen. Eine Headergrafik, Icons in der Seitenleiste und auch der restliche Text belasten mein Datenlimit. Jetzt habe ich ein 1GB Paket. Wer aber MByte weise zahlt, der/die merkt sicherlich den Unterschied.
Nebenbei: Interessanterweise habe ich ein Blog im Feed, dessen Schrift recht groß dargestellt wird, sodas nur drei Zeilen ins Display passen. Ich muss mir mal ansehen, woher das kommt. Jetzt merke ich noch verstärkt, wie wichtig die richtige Gestaltung eines Blogs ist, wenn man per Handy liest…
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13 Kommentare
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#1 - ha|ns am 26.02.2008 um 02:08:
#1.1 - Robert Lender am 28.02.2008 um 22:55:
#2 - falk am 26.02.2008 um 06:35:
#2.1 - ha|ns am 26.02.2008 um 13:11:
#2.2 - Robert Lender am 28.02.2008 um 22:59:
Aber auch wenn du über einen PC mittels UMTS-Card ins Netz gehst gilt mein Argument weiterhin. Es geht ja auch um die Frage, dass man einfach mehr KBs verbraucht, wenn man aus dem Feed noch auf die Website muss. Wenn man jetzt kein 10 GB Paket hat, wirds halt etwas enger oder sogar teurer.
Ansonsten habe ich halt nicht immer meinen Laptop mit, mein Handy aber schon. Nebstbei, schrieb ich ja nur über die Feeds und nicht über die Aufbereitung der Website für Mobiltelefone an sich.
#3 - christian am 26.02.2008 um 08:32:
ad feed teaser: das ist wirklich schlimm. ich lese zu ca. 80% am mobile reader und der zusätzliche klick um zum vollen inhalt zu gelangen, sprich eine ganz neue seite (meist langsam) zu laden, ist mir oft zu mühsam. das muss schon ein ausgesprochen guter teaser sein. mein rat: wer seine posts gelesen haben will sollte sie auch voll im feed anzeigen (und nicht auf zusätzliche page views spekulieren).
#3.1 - Liliana am 26.02.2008 um 12:50:
#4 - Gerald - hyperkontext am 29.02.2008 um 15:45:
Die unkontrollierte, quasi automatisierte, Verbreitung von Texten via XML, die von Spammern via Fake-Blogs systematisch ausgenützt wird.
Diese Aussage muss natürlich auf die Umstände bezogen werden:
[list]
[*]Besonders gefährdet für Spamklau sind englische Texte mit “guten” Schlüsselwörtern.
[*]Fachblogs zu beliebten Themen und fundierten längeren Artikeln fangen sich schnell in automatisierten Spam-Grabbern. Die Artikel tauchen oft jahrelang in verschiedenen Fake-Blogs auf.
[*]Blogs, die kurze Einträge haben, wenig englische Ausdrücke verwenden, bieten natürlich nicht so viel Aufmerksamkeits-Fläche für automatisierte XML-Grabber.
[/list]
Das Problembewusstsein sollte vorhanden sein und diese Fragen muss sich jeder Betreiber selbst stellen. Blogbetreiber die sich darüber im Klaren sind, müssen sich über den “Wert” und die Handhabung ihrer Inhalte Gedanken machen.
Die Texte von Full-Feeds tauchen – je nach oben genannten Begehrlichkeiten – mit Sicherheit in irgendeiner Form in Fake-Blogs auf.
Auf jeden Fall ist es – aus Sicht von Lesern – nicht nur Unkenntnis oder Ignoranz, wenn eine Site keine Full-Feeds anbietet.
So… äh, das wollte ich nur mal auch gesagt haben ;-)
#4.1 - christian am 29.02.2008 um 16:05:
und: wenn ich den inhalt einer seite laufend kopieren will, hindert mich das nicht-vorhanden-sein eines feeds auch nicht daran. ein feed macht es klarerweise etwas leichter, aber ein kriterium ist es nicht.
#4.1.1 - Gerald - hyperkontext am 29.02.2008 um 21:22:
#4.1.1.1 - Robert Lender am 29.02.2008 um 23:25:
Wie jemand seine Feeds anbietet muss jedeR selbst entscheiden – es mag gute Gründe für kurze und volle Feeds geben. Dass ich ganz persönlich (als Leser) für die vollen Feeds bin ist dann eine andere Geschichte :-)
Meinerseits biete ich auch volle Feeds an. Auch wenn deine Kriterien nicht ganz auf mein Blog zutreffen (nicht englisch, nicht Fachblog,..) so habe ich auch einige Beiträge schon in solchen Spamblogs gefunden. Aber eben nur Einzelbeiträge und nicht alle.
#4.2 - Luca am 03.03.2008 um 01:36:
Würde sich jemand mit den Beiträgen rühmen, dann müsste er den Link entfernen. Ist in den meisten Fällen zu aufwändig.
Liest jemand den Beitrag irgendwo, sieht er den Link und wenn er den Beitrag gut findet, klickt er ihn wahrscheinlich. Neue Besucherquelle, gratis Werbung.
Gegen den Einsatz als Suchmaschienenfressen kann ich wenig machen, aber durch DC bringt es sowieso wenig.
Man kann diesen Contentklau also auch ausnutzen.
#4.2.1 - Gerald - hyperkontext am 07.03.2008 um 20:26:
Mit Deinen Vorschlägen hast Du recht. Ein C-Verweis im Text ist definitiv ein Weg.
Allerdings sollte der Verweis in Klartext stehen. Also etwa: “Beitrag von irgendwo.com vom [datum].
Der Grund: Bei automatisierten Spam-Blogs werden entweder generell alle HTML-Tags rausgeschmissen (XML encoded, weils ja nur um den Text für Suchmaschinen geht) oder zumindest alle a-tags. Gefinkelte Programme ziehen auch alle Copyright-Zeichen bzw. das Wort “Copyright” raus und X-Buchstaben (z.B. 32 od. 48) danach.