Volle RSS Feeds sparen Geld
Wieder mal ein netter Titel
Seit ein paar Tagen nutze ich Google Reader vermehrt über mein Mobiltelefon. Dabei bin ich immer froh, wenn der/die Blogbetreiberin seinen/ihren Artikel in voller Länge im Feed anbietet.
Einerseits erspare ich mir das neuerliche Laden eine weiteren Website und andererseits - jetzt kommt der Titel ins Spiel - kann es Geld sparen. Denn im Feedreader wird allein der Text und ev. eingebettete Bilder geladen. Muss ich die Website / das Blog für den ganzen Artikel aufrufen so muss ich damit auch das "drumherum" mitladen. Eine Headergrafik, Icons in der Seitenleiste und auch der restliche Text belasten mein Datenlimit. Jetzt habe ich ein 1GB Paket. Wer aber MByte weise zahlt, der/die merkt sicherlich den Unterschied.
Nebenbei: Interessanterweise habe ich ein Blog im Feed, dessen Schrift recht groß dargestellt wird, sodas nur drei Zeilen ins Display passen. Ich muss mir mal ansehen, woher das kommt. Jetzt merke ich noch verstärkt, wie wichtig die richtige Gestaltung eines Blogs ist, wenn man per Handy liest...
13 Kommentare
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Ja, Handysurfer sind leider noch für viele Seiten Stiefkinder. Aber wenn du ums Besuchen der Originalseite nicht rumkommst, probier vielleicht den Gratis-Handybrowser Opera Mini. Falls du den noch nicht kennst: Da gehen alle Seiten erst über den Opera-Proxy, werden dort auf handytaugliche Größe runter gerechnet (vor allem die Bilder) und dann im Handy wirklich optimal angezeigt. Ich surf nicht wenig mit dem Handy, komm aber mit 30 MB pro Monat sehr gut hin. Es darf dich halt nicht stören, dass der ganze Datenverkehr über Opera geht

- #1 • • Homepage • am 26.02.2008 02:08 • Antwort
Nimm mir das jetzt nicht übel, aber für mich gehört ein Handy (noch?) nicht zu den technischen Geräten, die meine Webseite unterstützen muss. Ein Mobiltelefon ist zum telefonieren und dem gelegentlichen schreiben einer SMS da. Das ganze andere Zeug bracht nur die Marketingabteilung des Handyherstellers. Ein PC, zumal immer kleiner und mobiler werdend, erledigt die Arbeit viel besser und kann auch mehr. Sogar telefonieren!
- #2 • • Homepage • am 26.02.2008 06:35 • Antwort
Natürlich nehme ich es dir nicht übel - freie Meinungsäußerung ist ein wichtiges Gut!
Aber auch wenn du über einen PC mittels UMTS-Card ins Netz gehst gilt mein Argument weiterhin. Es geht ja auch um die Frage, dass man einfach mehr KBs verbraucht, wenn man aus dem Feed noch auf die Website muss. Wenn man jetzt kein 10 GB Paket hat, wirds halt etwas enger oder sogar teurer.
Ansonsten habe ich halt nicht immer meinen Laptop mit, mein Handy aber schon. Nebstbei, schrieb ich ja nur über die Feeds und nicht über die Aufbereitung der Website für Mobiltelefone an sich.- #2.2 • • Homepage • am 28.02.2008 22:59 • Antwort
der google reader mobile zeigt "externe" links auch in einer mobile-optimierten version an, bzw. kann man das so einstellen.
ad feed teaser: das ist wirklich schlimm. ich lese zu ca. 80% am mobile reader und der zusätzliche klick um zum vollen inhalt zu gelangen, sprich eine ganz neue seite (meist langsam) zu laden, ist mir oft zu mühsam. das muss schon ein ausgesprochen guter teaser sein. mein rat: wer seine posts gelesen haben will sollte sie auch voll im feed anzeigen (und nicht auf zusätzliche page views spekulieren).- #3 • • Homepage • am 26.02.2008 08:32 • Antwort
Bei aller Euphorie und dem verständlichen Interesse von Seiten der Blogleser, gibt es ein sehr gewichtiges Argument gegen Fullfeeds:
Die unkontrollierte, quasi automatisierte, Verbreitung von Texten via XML, die von Spammern via Fake-Blogs systematisch ausgenützt wird.
Diese Aussage muss natürlich auf die Umstände bezogen werden:
- Besonders gefährdet für Spamklau sind englische Texte mit "guten" Schlüsselwörtern.
- Fachblogs zu beliebten Themen und fundierten längeren Artikeln fangen sich schnell in automatisierten Spam-Grabbern. Die Artikel tauchen oft jahrelang in verschiedenen Fake-Blogs auf.
- Blogs, die kurze Einträge haben, wenig englische Ausdrücke verwenden, bieten natürlich nicht so viel Aufmerksamkeits-Fläche für automatisierte XML-Grabber.
Das Problembewusstsein sollte vorhanden sein und diese Fragen muss sich jeder Betreiber selbst stellen. Blogbetreiber die sich darüber im Klaren sind, müssen sich über den "Wert" und die Handhabung ihrer Inhalte Gedanken machen.
Die Texte von Full-Feeds tauchen - je nach oben genannten Begehrlichkeiten - mit Sicherheit in irgendeiner Form in Fake-Blogs auf.
Auf jeden Fall ist es - aus Sicht von Lesern - nicht nur Unkenntnis oder Ignoranz, wenn eine Site keine Full-Feeds anbietet.
So... äh, das wollte ich nur mal auch gesagt haben
- Besonders gefährdet für Spamklau sind englische Texte mit "guten" Schlüsselwörtern.
- #4 • • Homepage • am 29.02.2008 15:45 • Antwort
dank "duplicate content" werden geklaute inhalte von suchmaschinen äußerst stiefmütterlich behandelt und sind in der regel sehr kurzlebige angelegenheiten.
und: wenn ich den inhalt einer seite laufend kopieren will, hindert mich das nicht-vorhanden-sein eines feeds auch nicht daran. ein feed macht es klarerweise etwas leichter, aber ein kriterium ist es nicht.- #4.1 • • Homepage • am 29.02.2008 16:05 • Antwort
Finde ich auch gut so.
Wie jemand seine Feeds anbietet muss jedeR selbst entscheiden - es mag gute Gründe für kurze und volle Feeds geben. Dass ich ganz persönlich (als Leser) für die vollen Feeds bin ist dann eine andere Geschichte
Meinerseits biete ich auch volle Feeds an. Auch wenn deine Kriterien nicht ganz auf mein Blog zutreffen (nicht englisch, nicht Fachblog,..) so habe ich auch einige Beiträge schon in solchen Spamblogs gefunden. Aber eben nur Einzelbeiträge und nicht alle.- #4.1.1.1 • • Homepage • am 29.02.2008 23:25 • Antwort
Sollte es vermehrt zu solchen Vorfällen kommen, setze ich einen Verweis auf den Orginalbeitrag (im Feed, automatisiert) und dann ist es mir auch relativ egal, wo die Beiträge überall auftauchen.
Würde sich jemand mit den Beiträgen rühmen, dann müsste er den Link entfernen. Ist in den meisten Fällen zu aufwändig.
Liest jemand den Beitrag irgendwo, sieht er den Link und wenn er den Beitrag gut findet, klickt er ihn wahrscheinlich. Neue Besucherquelle, gratis Werbung.
Gegen den Einsatz als Suchmaschienenfressen kann ich wenig machen, aber durch DC bringt es sowieso wenig.
Man kann diesen Contentklau also auch ausnutzen.- #4.2 • • Homepage • am 03.03.2008 01:36 • Antwort
@Luca:
Mit Deinen Vorschlägen hast Du recht. Ein C-Verweis im Text ist definitiv ein Weg.
Allerdings sollte der Verweis in Klartext stehen. Also etwa: "Beitrag von irgendwo.com vom [datum].
Der Grund: Bei automatisierten Spam-Blogs werden entweder generell alle HTML-Tags rausgeschmissen (XML encoded, weils ja nur um den Text für Suchmaschinen geht) oder zumindest alle a-tags. Gefinkelte Programme ziehen auch alle Copyright-Zeichen bzw. das Wort "Copyright" raus und X-Buchstaben (z.B. 32 od. 48) danach.- #4.2.1 • • Homepage • am 07.03.2008 20:26 • Antwort


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