Ich bin ein Fan von Textile
Lange hat es gebraucht, bis ich mich entschieden habe Textile zu verwenden. Ein kleines Problem gab es noch zu beseitigen aber jetzt funktioniert alles tadellos.
Ich muss sagen, ich bin begeistert! Es war doch immer etwas mühsam jede Absatzmarkierung anzubringen etc. So bin ich in meinem Schreibfluss nicht mehr gehemmt und muss nachträglich nur mehr Spezialformatierungen wie für Zitate anbrigen. Diese merkt man sich aber recht schnell. Da das Markup nur am Anfang des Absatzes angefügt werden muss, macht man dies sogar mitten im Schreiben.
Außerdem kann ich mit dem Serendipity Plugin “Sonderzeichen/Erweiterte Buttons für Non-WYSIWYG” die Buttonleiste im Editor entsprechende Textile-Tags erweitern.
Textile bietet noch einige interessante Features.
Ich verweise z.B. in diesem Beitrag auf http://hobix.com/textile. Ein solcher Link wird in Textile mit
“Textile”:http://hobix.com/textile
ausgezeichnet und erscheint dann als Textile
Da ich den Link aber öfters setze kann ich auch mit einer “Variable” arbeiten:
“Textile”:textile
Allein am Schluss meines Textes setze ich dann ein
[textile]http://hobix.com/textile/
um der Variable ihren Inhalt (URL) zuzuteilen.
Ebensoeinfach funktionieren Sprachauszeichnungen, Abkürzungen, Farbzuweisungen, Fussnoten1 etc. Sollte man sich einmal nicht zu helfen wissen, dann kann man das ganze noch immer mit HTML mischen.
Insbesondere Auflistungen wie
- Zeile 1
- Zeile 2
- Zeile 2.1
- Zeile 3
werden ganz einfach mit
* Zeile 1
* Zeile 2
** Zeile 2.1
* Zeile 3
erstellt.
Und das wohl wichtigste. Das ganze wird in einem sauberen XHTML-Quellcode erzeugt. Angenehm ist, dass der eigene Text im Editor auch weiterhin recht lesbar bleibt, da er kaum mit Tags “durchsetzt” ist. Wer also immer schon Probleme damit hatte, dass der WYSIWYG Editor keinen sauberen HTML-Quellcode erzeugt, aber das textieren mit HTML-Tags zu komplex war – für den/die ist Textile eventuell das Mittel der Wahl.
So und jetzt lerne ich noch einige Tags auswendig und erstelle noch ein paar Buttons für meinen Editor…
1 Das ist eine Fussnote
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Nur ein Blog am 17.09.2008: Xinha für Serendipity
Nur ein Blog am 15.11.2009: Textile vs Markdown
Nur ein Blog am 09.01.2010: txt.io für den minimalisten in mir












8 Kommentare
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#1 - Robert Lender am 03.08.2008 um 21:06:
#2 - Michael am 04.08.2008 um 06:57:
(Ein Nachteil an Wordpress ist übrigens: einmal Markdown, immer Markdown. Die Formatierung ist was globales.)
#2.1 - Robert Lender am 04.08.2008 um 19:34:
Auch “Textile” ist eine Entscheidung, die man nicht so einfach rückgängig machen kann.
Natürlich kann ich weiterhin Texte per WYSIWYG oder mit HTML beschreiben. Rein mittels Textile ausgzeichnete Texte sind aber nicht anderweitig interpretierbar. D.h. ein Textile Plugin muss immer draufbleiben.
#3 - Papa Bodehase am 18.09.2008 um 00:26:
gibt es eine Möglichkeit, wenn man sich im Nachhinein für Textile entscheiden möchte, auch die alten Beiträge weiterhin korrekt gerendert zu bekommen?
Gruß Papa
#3.1 - Robert Lender am 18.09.2008 um 21:44:
Mittels WYSIWYG Editor bzw. HTML-Editor editierte Seiten sollten zu 99 Prozent weiterhin korrekt gestaltet sein.
#4 - Grischa am 02.10.2008 um 13:53:
#4.1 - Robert Lender am 02.10.2008 um 23:11:
Wenn du aber die URL deines Bildes weisst, dann kannst du auch Textile Markup verwenden, siehe den External References Abschnitt im Online “Handbuch”.
Du könntest natürlich das Bild über den Medienmanager einfügen, den HTML Code rausschmeissen und… aber ob das Sinn macht.
Andererseits gab es schon Ideen mit einem einfacheren Markup Bilder aus der Datenbank einzufügen. Aber damit verliert man natürlich manche Funktionalität, wie z.B. die automatische Änderung aller Artikel mit dem jeweiligen Bild falls man im Medienmanager das Bild in ein anderes Verzeichnis schiebt.
#4.1.1 - Papa Bodehase am 03.10.2008 um 01:01: