Mit post.ly twittern, bloggen,...

Bisher kannte man post.ly nur als Short-URL Service von Posterous, dem Online-Blogging-Dienst. Bloggte man etwas in Posterous und ließ dies automatisch bei Twitter ankündigen, dann war der Backlink ein http://post.ly/irgendwas.

Nunmehr hat Posterous post.ly zu einem eigenen Dienst – mit starker Verknüpfung zu Posterous – gemacht (siehe Artikel im Posterous Blog).

Den neuen Dienst erreicht man über – wer hätte das gedacht – post.ly.

Zu Beginn gibt es zwei Möglichkeiten: man hat schon einen Account bei Posterous oder man hat noch keinen.

Neu bei post.ly

Fangen wir mal mit absoluten Neulingen an. Kommt man auf die Seite sieht man ein großes Textfeld “Click here to edit your tweet”, einen Button “Upload Files” und einen Button “Add text”.

In das große Textfeld kommt natürlich der Text für den Tweet. Mit “Upload Files” können Fotos, Musikdateien wie MP3s, Videos wie MPEG, MOV, etc. und Dokumente wie DOC, PPT, etc. hochgeladen werden.

“Add Text” erlaubt einen zusätzlichen Text, wenn einem die 140 Zeichen zu wenig werden.

Natürlich muss Twitter wissen, wer es da ist, der/die über post.ly twittern möchte. Dazu authorisiert man sich über die “OAuth” von Twitter. Also in Twitter einloggen, den Twitter Button auf post.ly klicken und einer Verknüpfung von post.ly mit dem Twitter Account zustimmen.

Ab nun kann man über post.ly twittern. Was aber geschieht mit den Dateien, die man hochgeladen hat und mit dem Zusatztext. Nun, dafür legt post.ly automatisch in Posterous ein Blog an. Tweets werden zum Titel eines Artikels, die Dateien werden in den Artikel eingefügt und entsprechend angezeigt und der zusätzliche Text wird zum Artikeltext.
Eine zusätzliche Registrierung bei Posterous ist nicht notwendig. Man kann aber den Posterous Blog nachträglich personalisieren.

Vorteil an der Sache ist, dass man für längere Texte, Videos, Bilder,... in Twitter nicht immer einen anderen Dienst benötigt. Alles landet in einem Posterous Blog und damit behält man auch die Übersicht.

Wer Posterous nicht kennt. Eine erste Einführung habe ich am 26. Juli 2009 geschrieben. Seither hat es natürlich etliche Verbesserungen gegeben, aber um die Grundfunktionen kennen zu lernen reichts.

post.ly für Posterous Blogger

Wer bei Posterous registriert ist, der ist auch automatisch bei post.ly registriert und hat somit auch mehr Funktionen zur Verfügung.

Die Grundfunktionen sind natürlich die gleichen. Darüber hinaus gibt es noch ein “Post Options” Menü, mit folgenden Inhalten

  • Tags: Hier tippt man die Tags ein, mit denen der Posterous Blogartikel versehen werden soll. Tippt man den ersten Buchstaben schlägt post.ly aus der Liste der schon verwendeten Tags die passenden vor.
  • Auswahl des Blogs (soferne man mehrere Posterous Blogs eingerichtet hat) in den die “Tweets” gepostet werden sollen.
  • “Mark as private”. Der Tweet wird zwar abgeschickt, ein Link aus dem Link führt jedoch zu einem privaten Eintrag, den nur die lesen können, die das Passwort kennen.
  • “Autopost”. Hier wählt man, an welche (in Posterous registrierten) Web 2.0 Dienste der Tweet bzw. die Attachments gesendet werden. Prinzipiell kann man dort sogar die Twitter Auswahl deaktivieren und z.B. das Attachment allein an Flickr schicken.

Per iPhone und Co. bloggen

Der Browser des iPhone ist zwar recht gut. Aber die Bedienung von komplexen Websites – wie die Posterous Verwaltungsoberfläche – ist trotzdem noch etwas frickelig. Post.ly ist da die bessere Variante. Wie man am Screenshot sieht, ist die Oberfläche ohne scrollen bedienbar. Also ist post.ly der Online-Editor für Posterous BenutzerInnen.

Screenshot post.ly Website

Fazit

post.ly ist eine sehr praktische Erweiterung und ein anderweitiger Zugang zu Twitter bzw. Posterous. Wer oft auf Bilder und anderweitige Dateien per Tweets verweisen möchte, für den/die ist der Dienst sicherlich mal ein ausprobieren wert.
Registrierte Posterous User können post.ly auch dazu nutzen ihre Facebook, Youtube, Flickr, ... Account einfach zu befüllen.

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2 Kommentare

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Prof. WurstDanke sehr für die ausführliche und gute Beschreibung!
Ich denke, ich werde mir das mal in der Praxis ansehen…
Beste Grüße,
Prof. Wurst

#1Prof. WurstHomepage • am 21.01.2010 23:27Antwort

Robert LenderGern geschehen, Herr Professor :)

#1.1Robert LenderHomepage • am 21.01.2010 23:33Antwort

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Kommentare
Heinz Grünwald zu Egal wo ich bin
Di, 27.07.2010 17:28
Heinz GrünwaldBin ebenfalls mit Mails auf I [...]
Andreas Jeitler zu Egal wo ich bin
Fr, 23.07.2010 08:44
Andreas JeitlerJa, kann ich auch bestätigen. [...]
Fr, 23.07.2010 07:38
KhoAuch ich kann deine Erfahrung [...]
Gerhard Heinrich zu Egal wo ich bin
Do, 22.07.2010 23:43
Gerhard HeinrichGeht mir ähnlich, alternativ [...]
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