Aufgaben verwalten in der Cloud - oder fast

Ideen für Artikel, Aufgaben innerhalb meiner Projekte,... all das rief nun doch nach einem Aufgabenplaner.

Nichts komplexes. Er soll nur ein paar “Projekte” verwalten und sich mit iPad und iPhone synchronisieren bzw. dort hauptsächlich bearbeitbar sein.

Folgendes habe ich gefunden und beschreibe ich ganz salopp und kurz. Vielleicht für jemanden hilfreich. Ergänzung: Nachdem es ein Mißverständnis hinsichtlich der Kosten der anderen Dienste gab, habe ich diese nun hinzugefügt. Aber: Bei Interesse immer nochmals selbst recherchieren. Preise für Apps und Preismodelle können sich rasch ändern.

Remember The Milk gibts im Web und lässt sich mit dem iPhone syncen. Aber eine iPad App ist erst angekündigt. Prinzipiell ist der Dienst kostenlos, spezielle Funktionen kosten 25 Dollar im Jahr.

Teuxdeux (kostenlos) kennt immerhin auch eine iPhone App (die kostet 2,99 Dollar)

Toodledo (kostenlos, Pro Account 14,95 Dollar pro Jahr) kennt iPhone und iPad App (79 Cent) und bietet eine eigene Weboberfläche.

Todo (für iPhone/iPad für je Euro 3,99) lässt sich ebenfalls mit Toodledo oder direkt mit Mac/Win Programmen (kostenlos) des Anbieter “Appigo” selbst synchronisieren. Interessant ist der Datenaustausch mit Software von Drittanbietern.

Things ist eine recht übersichtliche Aufgabenverwaltung auf dem Mac (für Euro 49,95) und bietet auch eine iPad/iPhone App (Euro 7,99) . Die Synchronisation über “die Wolke” ist angekündigt. Derzeit ist ein Austausch nur per WLAN möglich, wobei der Sync “per Hand” angestossen werden muss. Korrektur: Martin hat mich in den Notizen darauf hingewiesen, dass (soferne die Apps jeweils am Mac bzw. iPhone/iPad laufen) der Sync automatisch durchgeführt wird.
D.h. man sollte gleich einen Task anlegen, der einem regelmäßig darauf hinweist, dass man synct ;)

Springpad fällt ein wenig aus der Art. Es ist eher ein Notizen- und Multimedia-Speicher (und einiges mehr) wie Evernote. Darüber lassen sich u.a. auch Tasks definieren und im Web sowie per iPhone/iPad App verwalten. Springpad ist kostenlos. Aufgrund der engen Verknüpfung von speziellen Kino-, Geschäfts-,... Datenbanken wird der Springpad Betreiber seine Einnahmen wohl eher über andere Wege erhalten.

Nozbe habe ich im Moment in einer Testverwendung. Nein, es ist nicht die aufwendigste Anwendung. Die Anwendung ist per Website verwaltbar. Weiters gibt es eine iPad/iPhone App, die eine recht einfache Verwaltung ermöglicht.
Was Nozbe besonders interessant macht ist seine Verknüpfung mit Evernote. Jede Notiz in Evernote, die mit einem Projektnamen (von Nozbe) getaggt ist, wird in Nozbe angezeigt.

Nozbe kostet an sich Geld. Ab rund 90 Euro im Jahr ist man dabei – inklusive 1GB Speicherplatz für Attachments und SSL Verbindung. Ein Gratisaccount ist prinzipiell möglich. Dieser ist jedoch auf 6 Projekte, 1 MB Speicherplatz beschränkt, SSL ist ebenso deaktiviert.

Noch schnell zur “Projekte“idee, sollte jemand es nicht kennen: Mehrere Aufgaben/Tasks können zu einem Projekt zusammen gefasst werden. Damit lässt sich schon eine übersichtlichere Struktur in einem Aufgabenplaner schaffen.

Danke an alle, die mir auf Twitter/Facebook Tipps für Anwendungen gegeben haben.

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9 Kommentare

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#1 - Helmut Fischer am 06.09.2010 um 01:46:

Helmut FischerNachdem du nur bei Nozbe Kosten erwähnst, heißt das, die anderen sind alle kostenlos?

#1.1 - Robert Lender am 06.09.2010 um 01:56:

Robert LenderNein, heißt es nicht. Du hast recht. Ich werde die etwaigen Kosten nachtragen.

#1.2 - Robert Lender am 06.09.2010 um 19:20:

Robert LenderPreise ergänzt :) Hoffe, dies ist hilfreich.

#1.2.1 - Helmut Fischer am 06.09.2010 um 22:10:

Helmut FischerDanke!
Ja, das ist es.

#2 - ebook leser am 06.09.2010 um 12:44:

ebook leserbei uns in der firma wurde das thema cloud diskutiert und aus sicherheitsgründen verworfen. alles zu unsicher sagte unser it chef.

#3 - Martin Ladstätter am 06.09.2010 um 15:16:

Martin LadstätterKleiner Nachtrag zur Things, welches ist selbst verwende. Man muss den Sync NICHT per Hand machen, sondern das läuft automatisch, wenn der Mac ein iPad oder iPhone erkennt und Things am Mac geöffnet ist.

#3.1 - Robert Lender am 06.09.2010 um 18:59:

Robert LenderDanke für den Hinweis. Da hast du natürlich recht. Wobei Things dafür jeweils auch am iPhone/iPad laufen muss. D.h. beide Seiten müssen entsprechend “vorbereitet” sein, damit der Sync abläuft.

#4 - Susanne am 08.09.2010 um 01:35:

SusanneIch bin mittlerweile zu Google Tasks zurückgekehrt, weil ich einfach nur Listen will, ohne großartige Tags, Kategorien,...
also nicht GTD, sondern Post-it-Ersatz für einzelne Task-Listen ;-)

Ich verwende GeeTaskPro am iPhone, das synct automatisch mit Google Tasks und ist superschnell. Am Mac verwende ich Google Chrome mit der Erweiterung “ILove Google Tasks”, das bringt mir die GTasks direkt in die Adressleiste (wobei ich eigentlich nur auf meinen mobilen Endgeräten damit arbeite, am Computer verwende ich kaum Aufgabenverwaltung, außer zum eingeben)

Ist sicher nicht in der Liga von Things oder Remember the milk, aber grad das Einfache lässt es mich gut verwenden.

#4.1 - Robert Lender am 08.09.2010 um 21:54:

Robert LenderDanke für die Ergänzung.
Wirklich GTD mache ich auch nicht. Aber mir gefällt trotzdem die Möglichkeit (z.B. bei Nozbe) mehrere Projekte anzulegen. So kann ich eben nach Ideen für Blogartikel, noch notwendige Einträge für webtermine.at, Ideen für Barcamps, etc. unterteilen.
D.h. ich verwende das Ding als Mischung von Ideen- und Aufgabenspeicher. Außerdem finde ich bei Nozbe die Integration mit Evernote super, da ich somit die beiden Apps nicht getrennt voneinander laufen lassen muss.
Nozbe (und einige andere auch) können auch mit Google Calendar.
Aber – wie immer – für jedeN das, wer er/sie braucht. Gerade bei Aufgabenplanern hängts sehr von den eigenen Vorlieben und Workflow ab.

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