Das nennt sich Online Marketing
Im Basic Thinking Blog spricht mir Jürgen Vielmeier mit Google Plus und die Marketing-Profis: Ich hasse dieses Spiel aus der Seele.
Mir fiel es in den letzten Tagen auch auf, dass viele für mich unbekannte Personen mich in Circles aufnahmen. Nun, manch einer liest vielleicht gerne etwas von mir.
Aber etliche der Personen sind anderweitig markant. Das brachte mich dazu meine erste Google+ Regel zu formulieren:
Erste Google+ Regel: Wenn jemand mehr als 2.000 Personen in seinen Kreisen hat, dann steht in ihrem/seinem Profil als Beruf zu 99 Prozent “Online Marketing”.
Nichts gegen Online Marketing als solches. Aber es gibt Grenzen…
Am besten ich illustriere das an einem persönlichen Beispiel.
Vor ein paar Jahren rief mich ein Volksschulkollegin an. Sie hatte meine Nummer herausgefunden, wollte einfach mal wissen, wie es mir geht. Wir plauderten ein paar Minuten nett miteinander. Dann ging es um die Frage, ob wir uns einmal treffen könnten. Warum nicht… Dann kam die Frage “Hast du dir schon mal Gedanken um finanzielle Vorsorge gemacht?”. Sie hätte da ein paar gute Angebote. Ich lehnte ab und legte auf.
Ich hoffe ihr versteht, dass ich enttäuscht war. Alles vorgeheuchelt.
Nun, in Circles aufgenommen zu werden ist noch keine Anmache oder Vortäuschung eines besonderen Interesses an meiner Person. Aber irgendwie merkt man die Absicht und ist verstimmt.
Und bevor mich jemand fragt. Auch in meinen Circles finden sich Menschen, die Online Marketing als Beruf angeben. Aus ganz unterschiedlichen Gründen. Der Beste ist, dass es nette Menschen sind.
Zurück zu den “anderen”. Ich frage mich nur, was wollen all diese “Profis”. Mir Werbebotschaften zuschicken?
Wie auch immer. Als finales Instrument hat Google+ einen Circle “blockiert” vorgesehen.
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Nur ein Blog am 28.12.2011: Wer sind die alle?












9 Kommentare
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#1 - Mario Keller am 13.07.2011 um 20:37:
#1.1 - Robert Lender am 13.07.2011 um 20:46:
#2 - Heinz Duschanek am 13.07.2011 um 20:56:
#2.1 - Robert Lender am 13.07.2011 um 21:16:
Denn Online Marketing kann es doch nicht sein, soviele Follower (mit welchen Methoden auch immer) wie möglich zu sammeln und sich damit zu brüsten, dass man das in 5 Tagen geschafft hat. Um nur ein markantes Beispiel zu nennen…
#3 - Gerald Brozek am 13.07.2011 um 21:29:
Wie schon vorhin erwähnt, auf Twitter läiuft ja das gleiche Spiel und sehr amüsant finde ich die Zombieaccounts, die sich gegenseitig folgen. Da folgen sich ganze Zombieheere. Einfach nur mehr lustig.
#4 - Philipp Hirzberger am 16.07.2011 um 14:08:
Das ist ein zweischneidiges Schwert. Klar arbeiten viel Marketer mit diesem Mittel. Und im Grunde sind Social Network —> NETWORKS also dafür gemacht um Netzwerke zu aktivieren. Wie offensiv man daran geht ist dann wieder eine andere Sache.
Ich persönlich hatte früher auch eine Aversion gegen solche Leute. Aber, heute denke ich etwas anders darüber. Heute denk ich mir, ok die Anmache nervt, aber was wenn das wirklich eine tolle Sache ist? Die 30 min nehm ich mir einfach um es mir anzuhören. Danach kann ich immer noch entscheiden ob es zu mir passt oder nicht.
Aber von vornherein potenzielle Chance auszuschlagen finde ich fahrlässig. Denn genau diese Leute sind es dann meist die über andere herziehen, wenn der Verdienst steigt.
Es gibt gute Angebote u schlechte, aber ohne sie angehört zu haben kann man das nicht beurteilen.
So mache ich das mittlerweile, natürlich ist es jedem seins, wie er darauf reagiert.
#5 - Oliver am 16.07.2011 um 23:03:
glaubt ihr eigentlich, dass sich google+ durchsetzen wird? also jetzt in der breiten masse und nicht nur in der seo/marketingszene?
#6 - Marc Nemitz am 17.07.2011 um 20:34:
also ich denke hier etwas anders und vor allem auch aus einem anderen Blickwinkel. Wenn sich Google+ wirklich in Richtung Twitter entwickeln sollte, dann gute N8, dann kann man es auch direkt wieder vergessen. Wenn es aber wirklich ein Hybrid aus FB, Skype, usw. bildet, ist es eine riesige Chance.
Gerade über FB gibt es eine natürliche Grenze von 5.000 Leuten, wenn man keine Fanpage hat. Hier meine ich, dass durchaus Platz für 5.000 Leute mehr wäre, wobei ich selbst keine Leute einlade, sondern nur eingeladen werde.
Gerade in Spielecommunitys ist eine große und vor allem weitreichende Vernetzung hilfreich und gewollt. Die Leute kommen mit dem eigenen Erfolg, schön dass man sie bei Goggle+ nun als außenstehende Gruppe hat und nicht mehr persönlich aufnehmen muss.
Man darf sich also durchaus geschmeichelt fühlen, wenn man “verfolgt” wird und man muss ja auch nicht jeden beachten.
Gruß
Marc
#7 - dieter am 20.07.2011 um 11:19: