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Ich fühle mich gesnapchatet

Ich habe es getan. Snapchat liegt auf meinem Smartphone.

Am Icon rechts oben eine roter Punkt mit einer “1”. Und da beginnt schon das Problem. Da gibt es irgendwo in Snapchat noch eine Nachricht, eine Message, eine Info für mich, die ich lesen sollte. Nur finde ich nicht, wo diese sein sollte.

Snapchat ist (aus meiner Sicht) verwirrend. Die Benutzerführung ist inkonsistent. Mal muss man Pfeile drücken, mal Seiten verschieben. Was verbirgt sich hinter einzelnen Icons?

Dann habe ich das erste Foto gemacht und an einen Freund geschickt und er eines an mich. Ich sah es – für 5 Sekunden und dann verschwand es. Genau wie es Snapchat vorsieht. Mag Spaß machen.

Dann gibt es noch die “Geschichten”. Hier lassen sich einzelne Snapchats sammeln. Das wirkt auf den ersten Blick schon interessanter. Daraus lässt sich z.B. eine kleine Fotodokumentation eines Barcamps herstellen. Nachdem Fotos auch mit Icons, Zeichnungen und Text versehbar sind, kann das schon eine nette Sache sein. Zumindest habe ich schon zwei gute “Geschichten” von zwei Bekannten erblickt.

Unter “Discover” erblickte ich noch “Kanäle” von einzelnen Medienunternehmen, die ganze Artikel mit Fotos anbieten. SnapchaterInnen lassen sich damit eventuell gut erreichen – meiner einer hat andere Lesekanäle.

Ich werde mich mal der Sekundärliteratur zuwenden:

Vielleicht hilft mir dies tiefer in die Snapchat-Welt einzutauchen und sie ein wenig zu verstehen. Zumindest wie man die App gut bedient. Ob sie jemals einen Platz in meinem Social Media Herzen findet, das wird sich zeigen.

TELME C155 - kein Smartphone und läuft und läuft und läuft

Es gab mal den österreichischen Mobilfunkgerätehersteller Tel.Me.. Nachdem dieser Konkurs anmelden musste hat die Firma Emporia den Markennamen übernommen und vertreibt bis heute unter dem Namen “TelMe” weiterhin Mobilfunkgeräte.

Ich habe nun seit einer Woche ein TELME C155 bei mir liegen. Vorigen Freitag aufgeladen ist es seit einer Woche im “Bereitschaftsmodus”. Bei der Akkuanzeige werden noch immer drei von drei Strichen angezeigt. Das hält kaum ein Smartphone durch.

Das C155 wird u.a. als Blogophone zum Einsatz kommen, wie z.B. beim BlogCamp Graz. Bin gespannt, wie sich so ein Gerät, dass ein wenig nach “Jahr 2000” wirkt im Jahr 2016 anfühlt.

Als Termine noch auf Papier landeten

Gerade einen Eintrag aus einer alten Site von mir gefunden (4. Dezember 1997). Zur Erklärung. AVIGO war ein Personal Digital Assistent PDA über den ich lange Zeit geschrieben bzw. gebloggt habe.

So und jetzt der 18 Jahre alte Eintrag:

Habe mein Filofax zu Hause gelassen und nur mit dem AVIGO gearbeitet: Termine eingeben, Adressen nachsehen. Am Anfang kommt man sich ja ein wenig seltsam vor, wohl so wie die ersten Handy-Benutzer. Aber im Gegensatz dazu kommt man mit seinem Gegenüber ins Gespräch (über “Was ist denn das für ein Ding?”).

Man lernt. Was heute peinlich ist, ist morgen schon Vorreiter ;)

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