Twittern vom Stammtisch
Beim morgigen Accessible Media Stammtisch starte ich ein kleines Experiment. Nämlich live twittern über meinen eeePC.
Also: schaut am 15.5.08, ab ca. 18.30 Uhr, auf twitter.com/roblen. Im Hinblick auf mein Bekenntnis Bloggen statt twittern wird es aber danach auch noch eine Zusammenfassung im Blog geben.
Je nachdem wie es funktioniert, nehme ich über Twitter auch Fragen entgegen, die ich dem Vortragenden gerne stelle. Damit ich gleich doppelt experimentiere ![]()
eeePC am Fernseher
Was ich als sehr praktisch mit dem MacBook erlebt habe möchte ich jetzt auch mit dem eeePC schaffen. Nämlich Fotos, die am eeePC gespeichert sind am Fernsehr anzuzeigen.
Die meisten Fernsehgeräte die ich so kenne und bei denen ich das nutzen möchte haben die weiße, rote und gelbe Cinch-Buchsen für Audio links und rechts und Video. Der eeePC hat "nur" einen VGA-Ausgang. Die Suche nach einer Adapterlösung ging bei mir bisher ins Leere.
Hat jemand eine Idee/Lösung. Selbstbasteln kommt bei mir aber nicht in Frage - da bin ich unbegabt.
eeePC: Kleiner Ärger mit der WebCam
Das dem eeePC "beiliegende" WebCam Programm funktioniert tadellos, ebenso Videochats über Skype. Nunmehr wollte ich auch einen der Live-Broadcasting Angebote ausprobieren. Der eeePC hat jedoch ein bekanntes "Phänomen", dass sich die WebCam hier nicht so weiteres ansprechen lässt. Tipps aus einschlägigen Websites haben mich bisher nicht weitergebracht.
Nachdem die eingebaute WebCam nur in Richtung des Benutzers zeigt wäre eine externe für solche Aufzeichnungen sogar interessanter. Jedoch bringt das installierte Xandros Linux nicht die entsprechenden Treiber für meine WebCams mit sich. Und über die Installation von weiteren Treibern habe ich mich noch nicht drüber getraut, da diese anscheinend tief in das System eingreifen.
Andererseits was soll´s. Der eeePC lässt sich mit ein paar Tasten auf den Urzustand zurückversetzen. Und danach muss ich nur Skype mitteilen, wer ich bin und Firefox wieder mit ein paar Links und Passwörtern füttern. Nun, wenn Zeit ist probiere ich dies einmal.
Mein eeePC in Gelsenkirchen
Vor dem nächsten Artikel über die EfA-Tagung (siehe Artikelliste) ein kleiner Praxisbericht über meinen eeePC, der mich nach Gelsenkirchen begleitet hat.
Die Größe fasziniert mich weiterhin. Auf dem Foto seht ihr den eeePC in einem Cafe. Das daneben ist keine Jumbotasse. Nein, der eeePC ist halt nur kleiner als wir Notebooks gewohnt sind.
Für ein paar Euro habe ich mir im Hotel das dortige WLAN geleistet. Damit konnte ich per Skype nach Hause telefonieren, was mir insgesamt nicht einmal einen Euro gekostet hat. Weiters konnte ich über Skype auch chatten. Mailen über Google war kein Problem. Was mir bei drei (Mac mini, MacBook, eeePC) Geräte aber langsam fehlt ist ein IMAP (siehe Wikipedia) Zugang für meine restlichen Mail Accounts. Ein Twitterprogramm habe ich noch immer nicht installiert. Aber über ein entsprechendes Plugin für Firefox geht dies ebenso gut.
Die während des Tages mit meinem Nokia N95 8GB aufgenommenen Fotos konnte ich per USB-Kabel auf den eeePC transferieren und gleich auf Flickr hochladen. Ein klein wenig hin- und herscrollen ist aufgrund der Bildschirmgröße notwendig, aber es funktioniert recht gut.
Texte für mein Blog habe ich in Open Office vorgeschrieben. Das Tippen auf der kleinen Tastatur geht immer besser. Hin und wieder komme ich statt auf der rechten Umschalttaste noch am Cursorpfeil an. Ebenfalls ist meine Tippgeschwindigkeit schon um einiges gestiegen. Es war schon sehr nett mit dem kleinen eeePC am Flughafen Düsseldorf zu warten und die Berichte über die EfA-Tagung zu tippen. Dabei ist auch das Foto entstanden.
Der eeePC hat dabei mehr als zwei Stunden durchgehalten bzw. waren dann noch rund 40 Prozent Akkuladung vorhanden. Das WLAN war abgeschalten und die Helligkeit des Bildschirms fast ganz nach unten gedreht, was aber im Flughafengebäude noch genügend hell war.
Mit seinen unter 1 Kilogramm Gewicht (plus dem auch nicht schweren Netzteil) hängt sich der eeePC auch nicht im Handgepäck an.
Seinen ersten richtigen Einsatz hat "der Kleine" mit Bravour bestanden. Für die meisten Dinge, die ich unterwegs benötige ist er mehr als ausreichend. Um aber auch bei Tagungen als "Protokollmaschine" zu dienen bräuchte ich etwas mehr Akkukapazität. Daher wird wohl ein Zweitakku - sobald es welche gibt - die nächste Anschaffung sein.
Zubehör für meinen eeePC
Nachdem der eeePC so günstig ist "muss" man natürlich auch einiges an Zubehör investieren
Daher war gestern Einkaufstag.
Auch wenn das Touchpad recht gut funktioniert: Eine Maus ist eine Maus. Aber wenn schon, dann eine relativ kleine (siehe Foto). Die Maus wurde von Xandros Linux sofort erkannt. Linke und rechte Maustaste funktionieren und auch das Scrollrad war ohne mein zutun aktiviert. Interessant ist, dass ein klicken des Scrollrades in einem Textfeld dem Einfügen-Befehl gleich kommt - keine Ahnung ob das immer so ist. In einem Browserfenster aktiviert derselbe Klick eine Scrollfunktion in der Vertikalen wie auch Horizontalen. Das ist insbesondere bei Websites praktisch, die breiter als der Bildschirm sind.
Ein Headset (nur Ohrstecker ohne Bügel und das Mikro im Kabel integriert) ist leicht verstaut und erlaubt das störungsfreie (für mich und etwaige SitznachbarInnen) anhören von Musik, Videos und Co. Außerdem kann man so auch in Ruhe skypen. Auch dies funktionierte ohne weiteres zutun. Stecker für Mikrofon und Kopfhörer eingesteckt und schon schaltet der eeePC den internen Lautsprecher bzw. das Mikrofon aus und man kommuniziert nur mehr über das Headset. So soll es sein.
Dritte Anschaffung ist eine mobile USB-Festplatte (siehe Foto). Die Stromversorgung kommt ebenfalls über USB, somit ist kein weiteres Netzteil erforderlich. Auch diese 80 GB Festplatte ist klein genug um sie erforderlichenfalls mit dem eeePC mitzunehmen und noch immer unter dem Gewicht eines Durchschnittsnotebooks zu bleiben. Testweise habe ich meine Musiksammlung, einige Filme und all meine Fotos (nun, gleich ein weiteres Backup) aufgespielt. Mit Ausnahme von einigen (nicht allen) MPEG4 Videos (anscheinend ein spezieller Codec) lässt sich alles über die installierten Applikationen "Fotomanager", "Videomanager" bzw. "Musikmanager" verwalten, ansehen bzw. -hören.
Eine 4GB SD-Karte musste auch noch sein, sodass ich auch ohne Festplatte einige Dateien mitnehmen kann.
Natürlich lässt sich dieses Zubehör auch auf dem MacBook verwenden, sodass ich zwischen diesen zwei Geräten weiterhin kompatibel bleibe.
Diese Kompatibilität fehlt mir jetzt eher in gewissen Softwarebereichen. Dazu aber später mehr.

