Ein Artikel mit MarsEdit
Wieder einmal hat es mich gereizt und ich habe eine Testversion von MarsEdit für MacOS installiert.
Positiv ist, dass MarsEdit die Markup Sprache “Textile” versteht und daher das editieren off- wie online gleich bleibt.
Kategorien werden automatisch aus meinem Blog ausgelesen. Allein eine Tagliste habe ich noch nicht gefunden.
MarsEdit kann sich bei Flickr authentifizieren und somit meine Fotos für Blogbeiträge einbinden. Fotos aus meinen Blogverzeichnissen sollten auch gehen, aber das richtige Verzeichnis muss ich MarsEdit noch beibringen.
Auch die Installation war recht einfach. Ich musste MarsEdit nur die URL meines Blogs sowie meinen Username und Passwort mitteilen. Das war´s.
Jetzt habe ich 30 Tage Zeit um zu überlegen, ob das offline erstellen von Blogbeiträgen für mich Sinn macht.
Nachtrag: Der Upload auf mein Blog und die Veröffentlichung des Textes hat tadellos funktioniert. Mein Hirn! Anfang Jänner 2007 habe ich schon einmal über MarsEdit geschrieben.
Serendipity 1.4 Beta 1 erschienen
Die erste Beta der Version 1.4 von Serendipity ist ab heute zum herunter laden erhältlich, wie das S9y Blog meldet
Nachdem schon die Alpha recht stabil in einem Testblog läuft, werde ich mich vielleicht trauen die Beta hier zu installieren. Auf alle Fälle gibt es ein paar interessante neue Features.
- Wie berichtet wurde das Double-Opt-In für Kommentare ermöglicht
- Xinha wird Standard-Text-Editor
- Die einzelnen Funktionen der “Erweiterten Funktionen” im Editor können einzeln (de)aktiviert sowie umgereiht werden
- und noch vieles mehr
Freuen wir uns auf die Fertigstellung der 1.4. Dazu kann jedeR beitragen, in dem er/sie die Beta ausprobiert und eventuelle Probleme rückmeldet.
eBay Auktionen in Serendipity einbinden
Grischa ist fleissig. Er hat sich nunmehr auch an das eBay Plugin von Serendipity gemacht und auf den aktuellen Stand gebracht.
Was macht das Plugin. Nun hauptsächlich zeigt es die eigenen Auktionen in der Seitenleiste des eigenen Blogs an. Wer mag – so wie derzeit Grischa – kann auch Auktionen anderer Leute damit einbinden. Wie es der modernen Pluginphilosophie entsprechend soll ist das Aussehen über eine eigenes Template bzw. über CSS anpassbar.
Double Opt-In für Kommentar Benachrichtungen
Wer den Begriff “Double Opt-In” nicht kennt, der/die sei auf den Wikipiedia Eintrag Opt-In verwiesen. Dort heisst es zu “Double Opt-In”:
Beim „Double Opt-In“ genannten Opt-In-Verfahren, muss der Eintrag in die Abonnentenliste in einem zweiten Schritt bestätigt werden. Meist wird hierzu eine E-Mail-Nachricht mit Bitte um Bestätigung an die eingetragene Kontaktadresse gesendet. Handelt es sich um ein echtes, das heißt erwünschtes Opt-In, bekommt der Abonnent eine Bestätigung seiner angegebenen Kontaktdaten. Handelt es sich dagegen um einen missbräuchlich erfolgten Eintrag, kann sich der unfreiwillige Abonnement-Kandidat vor einem Eintrag in die Abonnementliste schützen, indem er auf die Bestätigungsanfrage nicht reagiert. Eine Registrierung beim „Double Opt-In“ wird erst dann wirksam, wenn sie bestätigt wird.
Nun zum Problem. Viele Blogs bieten die Möglichkeit Kommentare zu abonnieren. Schreibt man also einen Kommentar zu einem Blogbeitrag und aktiviert diese Funktion bekommt man von nun an alle weiteren Kommentare zugemailt bzw. eine Nachricht, dass ein neuer Kommentar geschrieben wurde.
So weit so gut. Jan Tißler (UPLOAD-Magazin) wurde dieses Angebot aber nun zum Verhängnis. Denn theoretisch wie praktisch kann jemand eine ganz andere E-Mail-Adresse eintippen. Wenn dann der Besitzer dieser Mailadresse weitere Benachrichtigungen bekommt ist er nicht nur überrascht sondern kann auch weitere Schritte unternehmen. Im Falle Jans gilt sein Blog als kommerziell und daher sind unverlangt zugesandte Mails quasi Spam und somit belangbar.
Eine Möglichkeit dagegen – außer die Kommentarbenachrichtung abzuschalten (was viele nun in Deutschland tun) – ist eben das oben erwähnte Double Opt-In. Nach einer Diskussion im “Serendipity Forum”:
http://board.s9y.org/viewtopic.php?t=13956 haben Grischa und Garvin schnell gehandelt, diskutiert und getestet und eine entsprechende Double Opt-In Funktion in Serendipity (Blogbeitrag von Grischa) integriert.
Nachdem die Kommentarfunktion aber kein Plugin darstellt, sondern eine Kernfunktion von S9y ist, gibt es diese erst für die kommende Version 1.4. Wer sie schon jetzt nutzen möchte, der/die gehe auf die Download Seite und hole sich die aktuelle “Nightly Version”. Dies ist der tagesaktuelle Entwicklungsstand der jeweils kommenden Version. An sich nicht für so genannte Produktivversionen gedacht sind sie aber – wie bei S9y üblich – schon sehr stabil.
Wer also dringend – insbesondere in Deutschland – die Funktion braucht: Dankt Garvin und Grischa!


