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Ein Barcamp ist kein Wettbewerb

Der Journalistinnenbund e.V. stellt der Journalistin Teresa Bücker drei Fragen zu Barcamps.

Es ist kein langes Interview, aber Frau Bücker gibt einige gute Antworten hinsichtlich dessen was Barcamps so besonders macht und warum man keine Angst vor zu wenig Sessionideen haben sollte.

Ihre Antwort gerade dazu kann ich nur unterstreichen, doppelt und dreifach. Stellt Fragen beim Barcamp, sucht offen Menschen, die euch bei Antworten helfen können. Und seid verwundert, dass gerade ihr der- oder diejenige sein könnt, die einen Impuls oder eine Antwort gibt.

Gedanke: Vielleicht heißt Barcamps immer wieder neu zu erfinden, dass wir immer wieder alles wegschaffen, was wir aus anderen Konferenzen kennen. Bis allein der Raum und die Menschen übrig bleiben.

Frank Feldmann zu Barcamps

Ich gebe zu Frank Feldmann vorher nicht gekannt zu haben. Er ist – laut seiner Website – Barcamporganisator der ersten Stunden.

Für das brandwatch Blog gibt er ein Interview zu Barcamps. Dabei kann ich viele seiner Aussagen nur unterstreichen. Wobei Herr Feldmann Barcamps als sein “Geschäftsmodell” natürlich loben muss ;) Aber ändert nichts an dem, wo er die Vorteile von Barcamps herausstreicht.

Brandwatch selbst verkauft anscheinend ein Art Social Media Monitoring Tool, dass natürlich auch kurz vorkommen muss.

Denke, das ist legitim und das Interview lesenswert.

Das ist ein Barcamp, sprich mich ruhig an

Auf der Website von t3n findet sich der Artikel Networking-Knigge: So kommst du mit garantiert jedem ins Gespräch.

Da muss ich doch glatt wieder einmal auf Barcamps verweisen. Denn dort sollte das anreden, das miteinander ins Reden kommen Grundprinzip sein. Sollte, weil auch ich manchen Barcamp-Neuling verwundet dreinblicken gesehen habe, weil ich oder andere sie so einfach angesprochen haben. Barcamps leben von der Offenheit des/der Einzelnen, dem Interesse am Informations-, Wissens- und Erfahrungsaustausch.

Daher nehme ich mir auf Barcamps manchmal sogar vor mindestens 5 Personen willkürlich anzusprechen. Entweder es gibt einen kurzen Smalltalk, es läuft nicht besonders – oder man findet ein interessantes Thema, hörte Neues oder … oder …

Und daher zum Artikel von t3n noch ein achter Tipp – sofern du auf ein Barcamp gehst. Bei den meisten gibt es eine Vorstellungsrunde – Name, Organisation, ev. drei Hashtags. Das könnten schon Anknüpfungspunkte sein um sich näher zu erkundigen, die Person anzusprechen.

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