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ICH #99

Ich war die Nummer 99. Eigentlich war ich der 99. Mensch, der das Projekt b-cared (Notruf-App) unterstützte.

Weiters habe ich die Entwicklung des Remix Mini (Android PC) mit unterstützt und mir ein Exemplar gesichert.

2016 bekomme ich dann noch meine digitale Kopie des von einigen hunderttausend mitfinanzierten Star Trek Films Axanar.

Das heißt ich bin ein Teil derer die Crowdfunding Projekte unterstütze.

Warum? Einer und viele Gründe.

Ich kann mit teilweise recht geringen Beträgen mithelfen, dass spannende Projekte, Produkte, Ideen produziert, entwickelt oder gestaltet werden können.

Ich bekomme öfters auch etwas retour, nämlich das fertige Produkt, dass ich selbst nutzen kann und möchte.

Bei anderen Projekten möchte ich einfach jemanden die Chance geben etwas zu realisieren, für das er/sie sonst kein Geld bekommen würde.

Manchmal bin ich mir gar nicht sicher, ob es klappt oder ob das Endprodukt “perfekt” wird. Aber die Grundidee ist so interessant, dass ich gerne sehen möchte, ob eine zweite oder dritte Version dann wirklich gut wird.

Ja, ich sehe die dunklen Seiten des Crowdfunding. Unreife Ideen oder Menschen, die dann in der Umsetzung – aus vielen Gründen – scheitern. Und manchmal auch die Frage, warum es dafür Crowdfunding bedarf und nicht andere Quellen und geldgebende Institutionen quasi aus der Verantwortung genommen werden.

Aber um 21 Uhr abends die Nummer 99 zu sein und zu wissen, dass man vielleicht ein gutes Projekt mit auf den Weg gebracht hat. Das hat was.

Und wenn es mal scheitert. Dann wird es das nächste mal was…

Wie erklär ich es mei... Barcamp

Wieder in meinen “Alerts” aufgetaucht. Jan Tißler erklärt schon im Jahr 2010 seiner Mutter, was ein Barcamp ist.

Ich denke, es muss noch untechnischer gehen. Es sind nicht die Sessions, die drei Vorstellungstags,… die den Unterschied machen. Es ist das offene aufeinander zu gehen, dass man erklären muss. Hmm, nicht erklären. Erzählen. Erzählt, was euch auf Barcamps passiert ist, was ihr gelernt und mitgenommen habt. Erzählt welche Ideen Barcamps in euren Alltag, eure Arbeit, euer Hobby, euer .. brachten.

Barcamp ist bunt.

Soll mein Blog seinen Namen wechseln?

Heute habe ich eine Anfrage erhalten, ob ich meinen Twitter Account @nureinblog nicht abgeben möchte, da ich ihn seit 2010 nicht genutzt habe.

Eigentlich hätte dieser Account nur Artikelankündigungen aus diesem Blog twittern sollen. Aber ich habe dies dann doch bei @roblen belassen.

Abgesehen von der Anfrage stelle ich mir die Frage, ob mein Blog einen kleinen Namenswechsel verträgt.

Am Anfang hieß das Blog eben “Nur ein Blog”. Ein wenig kokettieren mit der geringen Bedeutung meines Blogs in der Blogosphäre war es, aber auch ein Hinweis, dass ich hier einfach nur bloggen wollte, ohne große Ambitionen.

Irgendwann war dann noch mehr als ein Blog. Ich twitterte, war auf Facebook, … und mein Pseudonym “@roblen” bzw. mein Name “Robert Lender” waren dann doch bekannter.
Mein Blog erhielt den Untertitel “…auf robertlender.info”.

Was ist ein Blog? Was ist mein Blog? Ich habe keine MitautorInnen. Ich blogge hier alleine und stelle meine Ideen, meine Gedanken, meine Fundstücke in den Mittelpunkt. Was und wen ich auch vorstelle, es ist meine Person, die hier schreibt, die Fragen stellt oder mitwirkt.

Ich mag mein Blog und stehe mehr oder minder noch immer hinter jedem Artikel (soweit ich mich an sie bei der Fülle erinnere). Ob es meinem Reputation Management dient, das mögen anderen beurteilen.

Suche ich bei Google, dann tauchen neben meinem Blog noch ein paar “Nur ein Blog” auf. Die Idee war schon damals nicht ganz einzigartig.

Jetzt stelle ich mir die Frage, ob ich die Umbenennung wagen soll.

Was haltet ihr von:

  • @roblen bloggt
  • Robert Lenders Blog
  • ….

Ich werde für mich selbst auch noch ein wenig darüber grübeln.

Eltern am Barcamp

Gerade einen interessanten Artikel entdeckt: Schleppt eure Eltern auf ein Barcamp. Ihr seht digitales Leben mit neuen Augen.

Natürlich sind Menschen jeden Alters sehr unterschiedlich. Ich kenne 70Jährige, die im Internet zu Hause sind und 30Jährige, die sich schwer damit tun.

Aber die Idee seine Eltern mal auf ein Barcamp mitzunehmen hat seinen Reiz. Denn nicht nur Eltern lernen etwas. Ich denke, es gibt genügend Themen, die die ältere Generationen einbringen können bzw. diejenigen, die nicht so netzaffin sind.

Anekdote am Rande: Vor ein paar Jahren war ich am Barcamp Graz. Damals wurden (wohl erstmals) vermehrt FH-StudentInnen zum Barcamp eingeladen. In einer der Pause sprach der Mitvierziger (also ich) mit einer rund 20 Jahre alten Studentin über Barcamps. Sie meinte, dass Barcamp Graz wäre überhaupt so toll und offen, da auch ältere Menschen – so wie ich – daran teilnehmen.

Nach dem Gespräch ging ich in eine stille Ecke und weinte. Nein, das nicht. Aber ein wenig verdutzt war ich schon. Ich, der seit dem zweiten Barcamp in Österreich dabei bin. Ich, der alte Mann, der sich mal auf ein Barcamp traut um ein wenig Internet zu schnuppern. So also sehe ich aus …

Aber lernt etwas daraus: Alter ist noch kein Kriterium um als Digital Native oder als Digital Naive zu gelten.

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