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Eltern am Barcamp

Gerade einen interessanten Artikel entdeckt: Schleppt eure Eltern auf ein Barcamp. Ihr seht digitales Leben mit neuen Augen.

Natürlich sind Menschen jeden Alters sehr unterschiedlich. Ich kenne 70Jährige, die im Internet zu Hause sind und 30Jährige, die sich schwer damit tun.

Aber die Idee seine Eltern mal auf ein Barcamp mitzunehmen hat seinen Reiz. Denn nicht nur Eltern lernen etwas. Ich denke, es gibt genügend Themen, die die ältere Generationen einbringen können bzw. diejenigen, die nicht so netzaffin sind.

Anekdote am Rande: Vor ein paar Jahren war ich am Barcamp Graz. Damals wurden (wohl erstmals) vermehrt FH-StudentInnen zum Barcamp eingeladen. In einer der Pause sprach der Mitvierziger (also ich) mit einer rund 20 Jahre alten Studentin über Barcamps. Sie meinte, dass Barcamp Graz wäre überhaupt so toll und offen, da auch ältere Menschen – so wie ich – daran teilnehmen.

Nach dem Gespräch ging ich in eine stille Ecke und weinte. Nein, das nicht. Aber ein wenig verdutzt war ich schon. Ich, der seit dem zweiten Barcamp in Österreich dabei bin. Ich, der alte Mann, der sich mal auf ein Barcamp traut um ein wenig Internet zu schnuppern. So also sehe ich aus …

Aber lernt etwas daraus: Alter ist noch kein Kriterium um als Digital Native oder als Digital Naive zu gelten.

Barcamps sollen was

Der Titel ist eine kleine Abwandlung des Artikels Barcamp – Was soll das? von Andrea Farnung.

Es gibt noch immer genug Menschen, die Barcamps als Veranstaltungsform nicht kennen. Daher kann es auch nicht genug Artikel geben, die versuchen Barcamps zu erklären.

Andrea macht dies kurz und bündig in drei Kapiteln, die sich wie folgt übertiteln:

  • Alle gestalten mit
  • Dialog auf Augenhöhe
  • Gelebter Digitaler Wandel

Das allein sind drei Aussagen, die Barcamp nicht erklären aber gut beschreiben.

Sogar Fußball eignet sich anscheinend für Barcamps

Gerade auf Eventbrite entdeckt: ´Die organisierte Anarchie´ oder das erste Fußball-Barcamp Deutschlands.

Nicht, dass ich es bestritten hätte, dass eigentlich jedes Thema barcamptauglich ist. Aber ein Fußballcamp – oder #fubacamp wie es sich nennt – ist mir neu.

Näheres dazu auf der Website des Fußball Barcamp Hamburg, dass am 18. und 19. Juli 2015 stattfinden wird.

Somit: Wieder mal 1:0 für die Barcamp-Idee :)

acht/Acht - ein Text zum Projekt *txt

acht

sollten wir nicht fünf nehmen?
sieben wären doch viel besser?

ach, nehmen wir acht
da geben die menschen acht
weil sie sich vor acht in acht nehmen

aber acht, sagte sie
gibt es denn so viele von ihnen
sie sind doch nur sieben
denn einer von ihnen war mit der acht belegt

haben wir das außer acht gelassen
als wir die zahl bedachten?

acht achtet man einfach mehr
meinte er

ach, meinte ich, auf die anzahl achtet keiner mehr
geschweige denn auf diesen text


Dieser Artikel erscheint im Rahmen des Projekt *.txt zum achten Wort acht/Acht.

Ein literarischer Nahversorger öffnet am Montag in Wien

Über den Bücherschmaus habe ich schon öfters geschrieben. Beim Start des Projekts und eine erste Blog Aktion.

Kurz gesagt. Der Bücherschmaus ist ein Verein, der das Lesen fördern möchte. Dazu sammelt man auch alte Bücher und verkauft sie – um mit dem Geld entsprechende Projekte zu finanzieren.

Um das zu ermöglichen gibt es ab dem 11. Juni auch eine kleine Gegenbewegung. Diesmal sperrt nicht wieder eine Buchhandlung zu sondern ein Literarischer Nahversorger geht an den Start.

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