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Ein abgesagtes Barcamp

Gerade entdecke ich ein neues Barcamp und lese dann auf deren Seite, dass es aufgrund der geringen Anmeldezahl abgesagt wurde.

Die Veranstalter schreiben:

Das TeilnehmerInnen-Interesse ist jedoch nicht ausreichend, um ein BarCamp als eine offene Veranstaltungsform mit vielen Beteiligten inhaltlich sinnvoll gestalten zu können.

Ich kenne die genauen Umstände nicht, daher ist nachfolgendes nicht auf dieses eine Barcamp gemünzt.

Barcamps leben durchaus von der Unterschiedlichkeit der Beteiligten. So hat eine Veranstaltung wie das Barcamp Graz mit über 200 TeilnehmerInnen durchaus seinen Reiz.

Ich habe aber auch Barcamps erlebt, bei denen wir 20, 30 Personen waren.Durch die Größe kann es durchaus intensiver sein. Man plant einige Sessions, schaut was sich entwickelt und plant dann weitere.

So kann eine kleinere TeilnehmerInnenzahl mehr Dynamik entwickeln und flexibler reagieren.

Die Veranstalter obigen Barcamps mögen ihre Gründe haben. Generell würde ich aber sagen, dass Barcamp keine Frage der TeilnehmerInnenanzahl ist.

Oder möchte jemand eine MindestteilnehmerInnenzahl definieren?

Stefan Evertz: 10 Tipps für ein erfolgreiches Barcamp - und mein eigener Bonus-Tipp

Im BarcampArbeiten4.0 Blog gibt Stefan Evertz 10 Tipps für Ihre erfolgreiche Barcamp-Teilnahme.

Ich kann eigentlich alle 10 Punkte unterschreiben.

Zum Bonus-Tipp (Kopfschmerz-Tabletten) noch eine Anmerkung: Auch wenn barcampen Spass macht – es ist Arbeit im Kopf. Man denkt, redet, diskutiert, entwickelt, plant, … Das Hirn ist viel beschäftigt.

Daher mein Tipp Nr. 12:

Nimm dir nach dem Barcamp frei

Das wird nicht immer gehen. Aber du kommst aus einer arbeitsreichen Woche und bist dann noch voll am Barcamp dabei. Da braucht der Kopf einfach ein wenig Ruhe.
Vielleicht schaffst du einen ruhigen Abend oder du kannst dir einen ganzen Tag frei nehmen. Das hat noch den Vorteil, dass du in Ruhe noch der Nachlese zum Barcamp folgen kannst. Im Sinne der Regel 2 kannst du vielleicht einen eigenen Blogartikel zum Barcamp skizzieren. Aber nicht gleich wieder durcharbeiten :)

Barcamp Graz 2015 - ein erster Rückblick

So, dass war es dieses Jahr wieder mit dem Barcamp Graz.

Kurz gesagt. Es war ein feines Barcamp. Geschätzt waren insgesamt 200 oder mehr Menschen die (fast) drei Tage vor Ort. Es gab viele Gespräche, massig Sessions und zur Feedbackrunde am Schluss waren (von mir gezählt) mehr als 70 Menschen anwesend.

Ein wenig Einblick in die Stimmung gibt das Video: Das war das BarCamp Graz 2015.

Auf der Barcamp Graz Website – siehe obiger Link, gibt´s auch weitere Blogbeiträge rund um Ablauf und Organisation des Barcamps. Apropos Organisation. Menschen mit roten Lanyards waren überall zu sehen, standen immer hilfreich zur Seite und gaben uns anderen Teilnehmenden/Teilgebenden einen guten Rahmen.
Ein großes Danke dafür.

"Barcamp Graz 2015 - ein erster Rückblick" vollständig lesen

Mein Blog läuft wieder

Seit gestern ist mein Blog prinzipiell auch über https aufrufbar. Ich wollte daraufhin abends gleich alles umstellen, sodass nur mehr ein sicherer Zugriff möglich ist.

Kennt ihr das. Nicht viel Anleitung lesen, nur das notwendigste. Sind ja eh nur mal zwei, drei Einstellungen in der Adminoberfläche. Tja, dann läuft auf einmal nichts mehr. Das Backend ist nicht mehr erreichbar.

Was tun? phpMyAdmin aufrufen um in der mySQL Datenbank die Konfigurationsdaten zu ändern. Siehe da, genau diese Tabelle ist nicht bearbeitbar und SQL-Befehle befinden sich gerade nicht in meinem Wissensvorrat.

Interessant wie unrund ich mich fühlte, so ohne Blog. Schön war, dass aufgrund eines Hilferufs über Twitter sich etliche meldeten. Danke an euch alle!

So konnte ich die mySQL Daten ändern. Und dann lief es noch immer nicht.

Tja. Merke – was mir der Support meines Webhosters dann mitteilte – die Adminoberfläche kann auch die .htaccess verändern. Und das war auch geschehen. Ein Eintrag – geändert – und schon ging nichts mehr.

So und jetzt läuft wieder alles rund – hoffe ich. Https gehe ich dann in aller Ruhe an, wenn ich wirklich weiß, was da alles zu tun ist. Kann also noch ein paar Tage dauern.

Lernerfahrungen:

  1. Es gibt viele hilfreiche Menschen
  2. Änderungen am Blog sollten gut überlegt sein
  3. Lies dich vorher in Ruhe ein oder frage jemanden, der/die sich auskennt
  4. Lass dir Zeit

Mal sehen, ob ich mir das auch merke :)

Auch ein Barcamp braucht Organisation

Barcamps sind Unkonferenzen. Sie bieten Freiraum für Ideen, Gedanken, Projekte, Menschen. Aber diesen freien Raum muss auch jemand mal auf- und vorbereiten. Jedes Barcamp braucht daher auch Menschen, die es organisieren, die sich um Räume, Werbung, Materialien, Technik und vieles mehr kümmern.

Warum man das tut? Einige von vielen Antworten bietet das Video Warum bist du im Orga-Team auf der Website des Barcamp Rhein Neckar.

Nebstbei: JedeR kann etwas zur Organisation eines Barcamps beitragen. Bewerbt es in euren Kreisen, lasst euren Müll nicht liegen oder helft eventuell am Schluss beim zusammenräumen. Und das sind nur drei von 999 Möglichkeiten.

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