Ich setze eine blaue Mütze auf und ...
Der Blue Beanie Day 2011 mausert sich. News und neue Artikel teasere ich unter @accessibility auf Twitter.
Aktivismus um des Aktivismus willen ist aber nicht meine Art.
Daher lade ich euch ein das Ganze ein wenig zu erweitern im Sinne
Ich setze eine blaue Mütze (für Barrierefreiheit und Webstandards) auf und …
Nachdem dem “und” setzt doch eine Aktion ein, die ihr für das Thema setzt. Jeder und jede wie er/sie kann. Es geht einfach darum nicht nur ein stilles Profilfoto mit einer blauen Mütze zu versehen, sondern auch darüber aktiv etwas zu machen. Einen Artikel zu #bbd11 weiter schicken wäre schon mal was oder:
- Ein Gedicht für Barrierefreiheit schreiben
- Einen Tag der Tastatur außerhalb des 15. Oktober ausprobieren oder/und sich mit anderen hinsetzen um gemeinsam eine Website per Tastatur zu bedienen – und über die Erfahrungen bloggen,...
- Bei einer Veranstaltung aufstehen und die Frage nach der Barrierefreiheit einer Website stellen.
- EineN behinderteN InternetnutzerIn über ihre/seine Erfahrungen mit dem Web interviewen, befragen oder bei der Benutzung filmen.
- Gemeinsam blaue Hauben für den Blue Beanie Day 2011 häkeln, stricken und dabei Accessibility thematisieren.
- 140 Menschen (oder einfach die Mutti, den Freund, die Arbeitskollegin) befragen, was sie unter “barrierefreien Web” verstehen und die Auswertung bloggen (oder mir schicken bzw. hier kommentieren)
- Oder etwas viel kreativeres, einfacheres,... :)
Was ich mache? Im Moment würde ich sagen
Ich setze eine blaue Mütze (für Barrierefreiheit und Webstandards) auf und werbe für den Blue Beanie Day sodass viele Menschen blaue Mützen aufsetzen und für und rund um das Thema aktiv werden.
Jede und jeder kann etwas beitragen. Ganz sicher :)
Blue Beanie Day 2011 naht

Am 30. November 2011 findet der 5. Blue Beanie Day statt. Die offizielle Ankündigung findet sich bei Jeffrey Zeldman. Es ist ein Tag um ein Zeichen für Webstandards und auch für Web Accessibility (ein barrierefreies Web) zu setzen.
Oder wie ich vor 2 Jahren bei BIZEPS schrieb:
Vor drei Jahren hatten zwei amerikanische Webentwickler eine kuriose Idee. Sie riefen dazu auf, an einem speziellen Tag (dem Blue Beanie Day) eine blaue Haube (= blue beanie) aufzusetzen und sich damit zu fotografieren. Das so entstandene Porträtfoto wird dann in Sozialen Netzwerken wie Facebook, Flickr, ... veröffentlicht. Das Tragen der blauen Haube soll für einen Tag ein Zeichen sein, dass man für Webstandards eintritt.
Mehr Informationen dazu finden sich bei meinem Artikel zum Blue Beanie Day 2010.
Wer das alles für ein wenig schräg hält, hat durchaus recht. Aber der Blue Beanie Day erzeugt Aufmerksamkeit für ein Thema. Und er bringt Menschen zusammen, die sich für ein Thema einsetzen, oder wie ich schon mal schrieb:
Blaue Hauben können nicht das Web verändern, aber die Menschen können es, die diese Hauben aufsetzen.
Hauben finden und posten
Wer für sein Profilfoto noch eine blaue Haube braucht, für den gibt es immer noch die virtuelle Haube von Jana Herwig. Jedes Profilfoto mit blauer Haube ist auch in der Blue Beanie Day 2011 Flickr Gruppe willkommen.
Wer mit blauer Haube postet wird auch von @sprungmarkers in ihre Blue Beanie Day 2011 Twitter Liste aufgenommen. Danke dafür!
Twittern zum Blue Beanie Day
Die blaue Haube habe ich mir auch gleich für den Twitter Account @accessibility ausgeborgt. Über diesen (von mir betreuten) Account werde ich auch rund um den Blue Beanie Day twittern. Gerne verbreite ich darüber auch besonders kreative Profilfotos, Blogbeiträge zum Thema. Retweets mache ich auch gerne :)
Grund für die hauptsächliche Begleitung über Twitter ist, dass ich an den Tagen rundherum sehr viel unterwegs bin. Da ist Twitter die einfachste Form rasch zu reagieren und zu posten – insbesondere mittels iPhone.
Nebstbei: Wer Ideen für @accessibility hat, wie man diesen Account (nach dem Blue Beanie Day) noch mehr bespielen kann, ist herzlich willkommen.
Selbst bloggen, twittern,...
Wer immer etwas zum Blue Beanie Day macht: Bitte schreibt mir auf roblen oder accessibility oder per E-Mail an bbd11@robertlender.info. Vielleicht habt ihr noch viel bessere Ideen oder Aktionen. “Massenhaubenaufsetzen”, blaue Hauben verteilen (und sei es per Flugblatt) oder ganz etwas anderes. Blue Beanie Day ist ein guter Tag für ein wenig positiven Aktivismus, der andere nachdenklich machen kann. Denn es gibt noch immer viele Menschen, die gar keine Ahnung von dem Thema haben – auch bei denen, die sich ganz professionell mit dem Web auseinandersetzen.
Und wer auf diesen Eintrag verweisen möchte, kann dafür auch den Short-Link roblen.at/bbd11 verwenden.
Und … Hashtag ist #bbd11. Ganz offiziell.
Also, ändern wir die Welt. Zumindest ein ganz ein klein wenig.
5. Internationaler Tag der Tastatur
Leider konnte ich dieses Jahr keine Vorarbeit leisten. Den Internationalen Tag der Tastatur möchte ich aber nicht vorüber gehen lassen.
Am 15. Oktober jährt sich dieser Tag zum fünften mal. Wieder muss ich gestehen: Diesen Tag habe ich selbst ausgerufen (näheres beim Blogeintrag im Vorjahr).
Aber der Tag hat schon seine Kreise gezogen und sogar zu einer Blog Parade geführt.
Wieder fragen sich sicherlich einige von euch wozu ein solcher Tag gut sein soll?
Nächstes Wochenende... CreateCamp Wien
Nur mehr wenige Tage und dann findet das CreateCamp Wien statt.
Die Anzahl der Projektideen ist in den letzten Tagen gewachsen und ist sehr vielfältig. Hier gäbe es etwas zum programmieren, dort zum designen und da einfach zum nachdenken oder diskutieren. Dort werden die letzten Ecken und Kanten ausgefeilt und hier die ersten Ideen gewälzt. Ein reger Austausch zwischen den Projekten ist somit (fast) garantiert.
Zur Grundidee siehe mein früherer Beitrag We create a Camp.
Drei Themen möchte ich hier nochmals herausgreifen.
"Nächstes Wochenende... CreateCamp Wien" vollständig lesen »
We create a Camp
Ein CreateCamp ist eine Art Barcamp. Menschen treffen sich um an einem Wochenende ein Projekt zu entwickeln, zu initiieren, fertig zu entwickeln oder zumindest startreif zu machen. Projekt ist dabei jede Idee, die jemand im weiten Feld des Internet/Web umsetzen möchte. Und nicht nur eine Idee, mehrere Ideen sind gefragt.
Wie mein Bericht vom letzten Createcamp in Wien hoffentlich zeigt, sind es große Projekte wie Datamaps.eu oder vorerst kleine Ideen wie der @gsundtweet, die so entstehen oder entwickelt werden.
CreateCamp ist Vielfalt
Was, wer, wie unterstützt, das entsteht erst beim CreateCamp selbst. Alles ist flexibel, könnte man sagen. Ich selbst habe es als sehr konstruktiv empfunden, dass man bei einer Frage, bei einem Problem mal in die andere Gruppe geht und nachfragt. Außerdem dauern manche Projektentwicklungen oder Diskussion nur ein, zwei Stunden und dann wechselt man einfach woanders hin. Wunderbar ist, dass beim CreateCamp selbst – einfach mittendrin – dann weitere Ideen entstehen. So habe ich mit anderen ausprobiert ein Campvideo zu drehen – das nun sogar bei der Ankündigung auf der Futurezone zum Einsatz kommt.
Schwerpunkte des diesmaligen CreateCamp sind die Themen Open Data und Web Accessibility (also Barrierefreiheit im Internet). Das lässt sich gut verbinden. So sollten gerade Open Data Projekte barrierefrei sein. Und manches Accessibility Projekt greift auf Open Data, wie die Toilet Map Vienna zeigt, zu. Andere Themen sind natürlich auch Willkommen.
Wer glaubt, er/sie hätte nichts, was er/sie einbringen kann – der/die irrt!! Wenn du nicht programmieren, designen,... kannst, dann kannst du vielleicht den einen oder anderen Text schreiben, ihn korrekturlesen. Du kannst zuhören und Feedback geben oder auch betatesten. Du kannst Interviews mit den TeilnehmerInnen führen und irgendeinen anderen Beitrag für eine umfangreiche Dokumentation leisten. Du kannst … ja, du kannst vieles tun. Und du kannst einfach mal vorbeikommen und ausprobieren, wie sich CreateCamp so anfühlt…
Wer mehr als ein paar Minuten vorbeischaut, der hilft uns mit einer Eintragung im Barcamp Wiki.
Links und UnterstützerInnen
Robert Harm hat auch einen Reminder geschrieben – der Termin ist auch auf webtermine.at zu finden. Für Webtermine freut mich das CreateCamp ebenfalls, da wir dort (wenn alles gut geht) den Startschuss für einen designmäßigen Relaunch geben.
Der Verein accessible media (Ein Zusammenschlus von Web Accessibility Förderern) unterstützt das CreateCamp ebenfalls.
Und wie so oft gibt es auch noch die BesucherInnen Aktion :) Wer mich auf diesen Artikel beim CreateCamp anspricht, der/die erhält von mir einen Wunschartikel auf diesem Blog.
Ergänzung vom 2.10.: Aufgrund eines Problems mit dem Registrar ist die Domain barcamp.at nicht erreichbar. Die Barcamp Seite ist jedoch weiterhin unter barcamp.helge.at aufruf- und bearbeitbar. Außerdem gibt´s auch noch createcamp.at.
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