Bloggen statt twittern
Nun so absolut würde ich meinen Artikeltitel nicht sehen.
Am Samstag habe ich über die Möglichkeiten von Twitter geschrieben und gestern darauf hingewiesen, dass ich kurz überlegte einen Blogbeitrag doch nur zu twittern.
Nun finde ich bei telagonsichelputzer einen Beitrag Twitter statt Blogkultur, der genau auf diese Frage eingeht. Er befürchtet, dass durch Twitter sein Blog etwas leidet, da die Anzahl der Blogeinträge zurückgegangen ist.
Blicke ich in mein eigenes Archiv, so habe ich zwar 2008 noch weniger Einträge geschrieben als im Vergleichszeitraum 2007. Aber die monatliche Anzahl bewegt sich im normalen "Spielraum".
Wie meine gestrige Frage aber zeigt überlege auch ich ob sich Zweizeiler in meinem Blog lohnen. Und ich muss darauf antworten: Ja! Denn mein Blog ist noch immer mein Hauptkommunikationsmedium. Informationen zwischen meinem Blog und Twitter aufzuspalten würde meinen BlogleserInnen Informationen entziehen (dramatisch gesagt).
Twitter ist gut für Liveberichte, die ich nachher im Blog zusammenfasse. Twitter ist gut für den raschen persönlichen Informationsaustausch, eine erster Recherche,... die ich nachher in meinem Blog zusammenfasse. Twitter ist gut für den persönlichen Kontakt, der so nicht in meinem Blog stattfinden kann.
Daher bleibe ich nach kurzer Überlegung dabei, dass mein Blog all das aufnehmen sollte, was mir wichtig ist mitzuteilen.
Schlagloch mit neuer Domain
Das Schlagloch Blog habe ich schon öfters vorgestellt. Nunmehr hat es seinen Ort im Web gewechselt und ist seit kurzem unter www.schlagloch.at erreichbar.
Wer Schlagloch nicht kennt, dem empfehle ich gleich den Beitrag zum Thema "Ist bloggen out", das gibt einen Einblick in die Schreibweise von Franz Supersberger, dem Betreiber von Schlagloch, und erklärt auch den Namen des Blogs.
Franz schreibt Nachdenkliches, Berührendes oder Alltägliches. Zur Einstimmung ein kleines Zitat aus der Miniatur "HARN:drang"
Nach der Anmeldung bei der Rezeption führt bei vielen der erste Weg zum PC -Terminal. Dort kommt es zu Wartezeiten, sodass die Urlauber in der Hotelhalle auf- und abgehen, als müssten sie dringend auf das WC gehen, aber es ist besetzt. Harndrang im Internet.
Suche nach Silverblogger in Österreich - vorläufiges Endergebnis
Erinnert ihr euch noch, dass ich nach dem oder der ältesten BloggerIn Österreichs suchte?
Aufgrund der Aktivitäten rund um die Accessibility Blog Parade und das logbuch Accessibility habe ich selbst die Aktion verdrängt, sprich eigentlich vergessen, was mir natürlich leid tut. Nun ich werde wohl selber zum alten Blogger ![]()
Senf+Kren grantelt nun, dass diese Aktion so in die Vergessenheit geriet. Seinen Blogeintrag habe ich gerade über Technorati gefunden und schreibe daher auch diesen Beitrag. Nun, gut. Ich will die Aktion nicht noch einmal aufwärmen, da das damalige Echo - aber vielleicht auch der Bekanntheitsgrad der Aktion - nicht gerade groß war.
Sollte Kurt von Senf+Kren seinen Preis noch haben wollen, dann kriegt er ihn natürlich. Ich bin aber weiterhin interessiert, ob es noch ältere (also über 65 Lebensjahre) Blogger oder Bloggerinnen gibt. Hinweise bitte an dieses Blog.
Wie es mit der deutschen Suchaktion ausging, weiß ich nicht, werde aber mal recherchieren.
Blogparade: Webdesign
Naja, eine Blog-Parade habe ich noch
webBloggers.de fragt nach dem Webdesign meines Weblogs. Hier will ich doch noch brav Rede und Antwort stehen.
Mein Blog zur Visitenkarte machen
XING hat in den letzten Tag für einigen Wirbel gesorgt. Kurz gefasst: Unter anderem bei Mtigliedern die einen Bezahlaccount haben wird in ihrem Profil Werbung so eingeblendet, dass man tw. meinen könnte, diese wäre vom jeweiligen Mitglied ev. selbst geschaltet. XING hat jedoch kaum bis gar nicht darüber informiert. Noch dazu war die Werbung für die "Premium" Mitglieder selbst gar nicht ersichtlich, sondern nur für nichtzahlende Mitglieder. So hatte ich gar keine Möglichkeit zu merken, dass Werbung auf meinem Profil läuft.
Ein Freund hat mir einen Screenshot meines Profils gesendet, jedoch war dort keine Werbung zu sehen...was mich wiederum verwundert hat. Auf alle Fälle gibt es nun für "Premium" (zahlende) Mitglieder auch eine Opt-Out Möglichkeit für die Werbung im Profil - aufgrund der Proteste von einigen Tausend Mitgliedern - und eventuell der damit zusammenhängenden Kurs"abstürze" der Aktie.
Näheres dazu bei zweinull.cc und SELFMADE in Austria (als zwei Beispiele von etlichen Blogbeiträgen.
Wie immer man das auch beurteilen möchte, auch andere Social Networking Plattformen haben in letzter Zeit immer wieder durch unterschiedliche Aktionen für negative Schlagzeilen gesorgt.
Nun gebe ich bei BarCamps etc. XING als meine Visitenkarte an, dies hat sich teilweise fast schon als Standard eingebürgert. Aber warum? Weil ich damit seriöser wirke?
Nicht das ich jetzt gleich aus XING heraus muss. Aber warum ein fremde Plattform als Visitenkarte nutzen bei der ich nie abschätzen kann, ob und welche Werbung erscheint oder welche anderen Aktivitäten gesetzt werden. Ich habe doch mein Blog und dieses kann doch wohl genauso als Visitenkarte herhalten bzw. zeigt es doch viel mehr von mir und meinen Aktivitäten im Web und darüber hinaus.
Nun, vielleicht ist die "Über mich" Seite noch nicht so aussagekräftig, aber das lässt sich ändern und erweitern. Auf alle Fälle entscheide hier nur ich allein, was sich rund um meinen Namen so findet. So einen Vorteil muss man wohl nutzen.

