Reguläre Ausdrücke zur Spambekämpfung in Serendipity

Serendipity erlaubt es in der Konfiguration der “Anti-Spam-Maßnahmen” entsprechende URLs, Namen, E-Mails oder Textbeiträge als Spam zu kennzeichnen und entsprechend zu behandeln (auf Moderation schalten, automatisch löschen).

Vorteilhaft dabei ist es auch “Reguläre Ausdrücke” einsetzen zu können. Wikipedia erklärt diesen Begriff wieder einmal.. Kurz gesagt kann ich für Wortteile Variablen einsetzen und somit eine Vielzahl von ähnlichen Wörtern mit einem regulären Ausdruck abdecken.

Einfaches Beispiel: Ich hatte Trackbackspams die als Namen mal “ma286en”, mal “ma483en”, mal “ma3234en” eintrugen (es waren sogar noch mehr). Gemeinsam ist all diesen Namen, dass sie mit “ma” beginnen, eine Zahlenfolge beinhalten und danach mit “en” enden. Jedes mal den neuen Namen zu sperren hätte nichts gebracht, da immer neue Kombinationen auftauchten und ich nur hinterher “gehinkt” wäre.

Hier kommen nun die regulären Ausdrücke ins Spiel. Als Variable für eine oder mehrere Zahlen verwendet man z.B. “[0-9]+”. Gibt man nun “ma[0-9]+en” ein erwischt man alle der oben genannten Variationen. Natürlich gibt es noch viel komplexere Möglichkeiten.

Warum ich überhaupt darüber schreibe ist, dass mir selbst diese regulären Ausdrücke nicht so geläufig sind. Daher war ich erfreut, bei Frank Helmschrott einen Hinweis auf “Reggy“ zu finden. Dieses kostenlose Programm für MacOS erlaubt das Austesten von regulären Ausdrücken anhand von eigenen Beispielstexten. Somit kann man ausprobieren, ob eine bestimmte Kombination auch wirklich all das findet was man meint.

Ein kleines, feines Programm, dass mir ab nun immer wieder hilfreich zu Seite stehen wird um Spams (hoffentlich) noch erfolgreicher abwehren zu können.

Brauche ich noch ein DVD-Laufwerk

Michael fragt sich, ob man ein CD-/DVD-Laufwerk überhaupt noch benötigt. Ausgelöst hat dies natürlich das neue MacBook Air.

Eine interessante Frage, die ich mir gleich selbst gestellt habe – mit folgendem Ergebnis.

An CDs/DVDs mit Programmen besitze ich nur mehr MacOS sowie iWorks bzw. iLife. Alle anderen Applikationen lade ich mir aus dem Internet. Musik CDs kaufe ich gar keine mehr sondern erstehe meine Musikdateien nur mehr (wenn überhaupt) über iTunes.

Wie auch Michael feststellt sind Backups mittels DVD auch nicht mehr das wahre. Ein, zwei Backup-Festplatten leisten mehr – insbesondere wenn es um 25 Gigabyte an Bildern geht…

Hin und wieder brenne ich Freunden eine DVD mit Fotos vom letzten gemeinsamen Urlaub. Aber auch hier merke ich einen Wandel. Manchen bringe ich einen USB-Stick mit. Für einige andere lade ich die Fotos auf Flickr und lasse sie entscheiden welche Fotos sie gerne aufbewahren wollen.

Video-DVDs schaue ich mir doch noch lieber per DVD-Player am Fernseher an.

Fazit: Das Internet sowie USB-Sticks bzw. SD(HC) Karten haben in vielen Fällen CDs und auch DVDs ersetzt. Für den PC, den Mac mini sowie das MacBook in meinem Haushalt würde daher auch ein einziges DVD-Laufwerk reichen. Und auch dieses würde meistens arbeitslos in der Ecke stehen.

Mac OS: Safari Plugins

Eric versucht mich schon einige Zeit vom Firefox zu Safari (auf dem Mac) zu locken. Nun hat er in Magnolia seine Liste von Safari Plugins eröffnet.

An sich bin ich nicht abgeneigt, jedoch würde ich meine Mouse Gestures vermissen. Mit denen kann ich z.B. mittels gedrückter rechter Maustaste und der Maus ein Stück nach Links auf die vorhergehende Website zurückgehen. Sehr praktisch und kürzer/schneller als auf den entsprechenden Button zu fahren. Safari bietet so etwas – soweit ich weiß – nur gegen ein Plugin an, dass man bezahlen muss.

Außer dieser Bequemlichkeit fällt mir nicht mehr viel ein, da ich etliche Plugins von Firefox nur selten nutze. Und meine Passwortverwaltung ist mit 1Password sowieso Browser übergreifend.

Wie sehen eure Erfahrungen aus?

Nachtrag: Eric liefert mir gleich den Link zur Cocoa Suite, die Mausgesten für Safari einführt. Aber ob mir das 15 Dollar wert ist, das muss ich mir noch überlegen…

Nokia Mobiltelefone und Mac

Das sich Nokia Mobiltelefonie und Mac OS nicht vertragen ist ein langanhaltendes Gerücht, dass noch aus früheren iSync Zeiten stammen muss. Helmut Hackls s60.at bringt nunmehr ein Mac-Spezial zu S60-Phones. In diesem zeigt er alle derzeitigen Möglichkeiten auf an iSync Plugins zu kommen bzw. welche Programme den Datenaustausch zwischen S60 Mobiltelefonen und dem Mac unterstützen.

Warum für Software zahlen?

Apfelquak berichtet unter dem Titel Mac-Entwickler halten zusammen darüber, dass Twitterific gehackt worden sei und man damit eine werbefreie Version erhalten könne. Einige Mac Software Entwickler hätten daraufhin gegen solche Vorgehensweisen Stellung bezogen. Stimmt einer der Kommentare ist aber das ganze ein Fake und diesen Hack gibt es gar nicht.

Das interessante an diesem Artikel sind jedoch die vielen Kommentare. Hier finden sich die unterschiedlichsten Positionen. Die einen zahlen gerne für gute Software, die anderen suchen lieber Freeware und einige finden solche Hacks durchaus gerechtfertigt (Motto “Hätten sie doch besser programmiert”).

Seit etlichen Jahren fahre ich nunmehr den Weg, das ich nur Software verwende, deren Linzenz ich auch nachkomme. So findet sich auf meinem Mac neben Kaufsoftware, bezahlte Shareware und Freeware. Natürlich gibt es Programme, die ich für unverschämt teuer halte. Aber dann benutze ich sie nicht, sondern suche mir lieber Alternativen.

Einzelpersonen oder kleine Firmen, die Software entwickeln wollen auch von etwas leben und daher löhne ich diese Arbeit durchaus. Für andere Dinge in meinem Leben (z.B. ein Restaurantbesuch) hinterlasse ich oft mehr – ohne zu prassen – als für eine Software die ich täglich nutze.

Aber auch für Freeware bin ich gerne bereit mal ein Dankeschön zu sagen und dies auch quantitativ auszudrücken. Insbesondere bei Webprodukten behandle ich so. Eine Wiki Software, die tagtäglich auf meinem Webspace läuft ist mir dann durchaus mal ein Geschenk bei Amazon wert. Insbesondere wenn ich sehe, wie der/die EntwicklerInnen sich auch um Updates und Verbesserungen kümmern und mir daher mein Webangebot erst möglich machen.

Nur weil jemand ohne Forderung oder zu einem “geringen” (das ist natürlich relativ) Preis seine Software zum freien Gebrauch anbietet und nicht mittels zig Mechanismen schützt muss er/sie doch nicht den Schaden dafür haben. Soll denn jedes noch so kleinste Softwareprodukt schon mit einem Digtalen Rechtemanagement und mit Freischaltcodes etc. daher kommen?

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Subjektiv zu Ein Hörbuch für den iPod
Mo, 18.08.2008 22:47
Danke für den Hinweis! Funktionier […]


Robert Lender zu Ich habe geswitched...
Mo, 18.08.2008 00:03
Schau mal aufs Datum :-) Der Artik […]


Luca zu Ich habe geswitched...
So, 17.08.2008 23:21
Dann bin ich mal gespannt. Bin auc […]


Robert Lender zu Smileyumwandlung in den Kommentaren deaktiviert
So, 17.08.2008 14:15
Das ist natürlich Geschmackssache. […]


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20.09.08 - Kärntner Blogger Treffen (31 Tage)
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