Weniger ist mehr
Im Rahmen meiner Überlegungen rund um die Accessibility meines Blogs habe ich mir immer wieder den Aufbau angesehen. Es gibt zwar für Serendipity/S9y nicht so viele Plugins wie für Wordpress und Co, aber noch immer genug um seine Startseite damit (insbesondere in den Seitenleisten) “vollzupflastern”. Hatte ich das früher als Service für meine BesucherInnen gedacht, so denke ich nun, dass weniger eben mehr ist.
Wer sieht sich schon die ganze Seitenleiste (oder sogar zwei) an, ob er/sie ein spezielles Feature entdeckt. Das Hauptaugenmerk eines Blogs liegt immer beim Text. Die Navigation drumherum ist unterstützendes Beiwerk.
Daher habe ich nun ein paar Aufräumarbeiten gemacht, die aber noch nicht zu Ende sind:
- Ich habe die beiden Seitenleisten auf eine verringert. Da meine Beiträge sowieso länger sind, verlängert das nicht die Seite als solche
- Eine Plugins, wie die Anzeige früherer Beiträge, sind rausgeflogen. Wer frühere Beiträge sucht, wird sowieso anderweitig im Blog danach suchen oder sich weiterklicken
Als weiteren Schritt werde ich die maximale Breite des Blogs wieder definieren. Denn niemand kann mehr eine Ziele lesen wenn sie sich über 1.000 oder mehr Pixel horizontal über den Bildschirm erstreckt. Dazu muss ich aber noch am CSS und am restlichen Template herumarbeiten bzw. mir ein wenig Unterstützung holen.
Weitere Anmerkungen zur Usabilitymeine Blogs sind natürlich wie immer herzlich Willkommen.
Wer versteht bloggish? - oder die Benutzbarkeit von Weblogs
Monika hat nunmehr angeregt, beim BarCamp Vienna 2007 darüber zu diskutieren. Diesem Vorschlag schliesse ich mich gerne an und wünsche mir eine Session in dem BloggerInnen und BlogleserInnen darüber diskutieren, Ideen sammeln, wie man Blogs noch benutzerInnenfreundlich macht. Das Stichwort heißt “Usability”. Aber der Begriff – da englisch – schließt wieder einige aus…
Jetzt fehlt mir nur mehr eine spannende Session zum Thema “Barrierefreiheit/Accessibility”.
Bücherwochen
Web Accessibility in Österreich
Christian Schmitz über den BIENE-Wettbewerb in Deutschland
Der Biene-Award wird für die besten deutschsprachigen barrierefreien Websites verliehen. Die Wettbewerbsbeiträge durchlaufen ein mehrstufiges Verfahren und werden anschließend von einer Jury gekürt. Die erste Stufe bildet ein Vortest, in dem Basisanforderungen der Barrierefreiheit geprüft werden. Wettbewerbsbeiträge, die diese Anforderungen erfüllen, werden anschließend in einem umfassenden Feintest detailliert weiter untersucht. Ein Praxistest mit Betroffenen bildet die letzte Stufe des Verfahrens.
"Christian Schmitz über den BIENE-Wettbewerb in Deutschland" vollständig lesen »


