Bloggen statt twittern

Nun so absolut würde ich meinen Artikeltitel nicht sehen.

Am Samstag habe ich über die Möglichkeiten von Twitter geschrieben und gestern darauf hingewiesen, dass ich kurz überlegte einen Blogbeitrag doch nur zu twittern.

Nun finde ich bei telagonsichelputzer einen Beitrag Twitter statt Blogkultur, der genau auf diese Frage eingeht. Er befürchtet, dass durch Twitter sein Blog etwas leidet, da die Anzahl der Blogeinträge zurückgegangen ist.

Blicke ich in mein eigenes Archiv, so habe ich zwar 2008 noch weniger Einträge geschrieben als im Vergleichszeitraum 2007. Aber die monatliche Anzahl bewegt sich im normalen "Spielraum".

Wie meine gestrige Frage aber zeigt überlege auch ich ob sich Zweizeiler in meinem Blog lohnen. Und ich muss darauf antworten: Ja! Denn mein Blog ist noch immer mein Hauptkommunikationsmedium. Informationen zwischen meinem Blog und Twitter aufzuspalten würde meinen BlogleserInnen Informationen entziehen (dramatisch gesagt).

Twitter ist gut für Liveberichte, die ich nachher im Blog zusammenfasse. Twitter ist gut für den raschen persönlichen Informationsaustausch, eine erster Recherche,... die ich nachher in meinem Blog zusammenfasse. Twitter ist gut für den persönlichen Kontakt, der so nicht in meinem Blog stattfinden kann.

Daher bleibe ich nach kurzer Überlegung dabei, dass mein Blog all das aufnehmen sollte, was mir wichtig ist mitzuteilen.

Twitter: Bin schon neugierig was ich damit machen werde

Am 17. März 2007 schrieb ich meinen ersten Beitrag in Twitter, der da lautete:

Bei twitter registriert und mich umgesehen. Bin schon neugierig, was ich damit machen werde....wenn überhaupt...

Nun, 686 geschriebene Mikroartikel später weiß ich es ein wenig mehr :-) Übrigens: Dieses erste Twitterpost ist auch in der Flickr Gruppe "my first twitter post" zu finden, die noch einige Screenshots mehr verträgt.

Am 19. März 2007 habe ich zum ersten mal über Twitter berichtet und ein paar Ideen gewälzt was man damit machen kann. Liveberichte habe ich in dem einem Jahr durchaus öfters angeboten. Insbesondere beim Web Montag Wien nutze ich die Twitterberichte für die nachherige Berichterstattung im Web Montag Blog. Twittermäßiges Highlight war wohl wie direkt beim Web Montag einer meiner Follower eine Frage in die Diskussion miteinbrachte - siehe Twitter - eine kurze Zwischenbilanz vom September 2007.

Einen Schritt weiter gingen MAIN_Medienarbeit Integrativ und ich in dem wir die Accessibility Blog Parade mittels twitter.com/accessibility begleiteten. Und "Der Twitterfeed zur Accessibility Blog Parade läuft weiter" in dem entsprechende Blogartikel unserer beiden Blogs darüber angekündigt werden sowieso passende Links rund um das logbuch accessibility (Hat das eh schon jeder von euch gelesen?).

Mein erstes Posting in Twitter: Bei twitter registriert und mich umgesehen. Bin schon neugierig, was ich damit machen werde....wenn überhaupt...

Natürlich hängt es sehr von der Auswahl der Personen ab, denen man bei Twitter folgt. Hier entscheidet bei mir nicht nur Sympathie. Einige, die in jeder "Freundesliste" zu finden sind, entferne ich wieder aus meiner "Follow" Liste, da sie mir einfach zu viel posten und ich mit dem Lesen nicht nachkomme. Im Moment finde ich natürlich auch Hinweise auf Privates, kleine Gegebenheiten oder einfach ein "Gute Nacht" als Tweet. Aber das ist ok. Man hat ein wenig Teil am Leben anderer ohne, dass die Privatsphäre vollkommen fehlt. In dem Sinne ist Twitter manchmal wie der kurze Tratsch im Stiegengang (auf dem ich selbst kaum jemals jemanden treffe).

Ansonsten gibt es Links, gute Hinweise, tagesaktuelle Meldungen - die kein Nachrichtendienst und auch kein Blogger rascher bringen könnte. Auch ein "Hilferuf" in Twitter nach einem Tipp, etc. wird oft rasch beantwortet.

Im Moment habe ich den Eindruck, dass twittern in meinem Web-Bekanntenkreis durchaus eine größere Rolle zu spielen beginnt. Nicht bei allen, aber doch bei einigen wird es zum Austauschmittel der Wahl. So hat es manchmal schon etwas von einer öffentlichen Mailbox. Artikel werden gemeinsam entwickelt in dem man Ideen einbringt, Links postet etc. Spannend ist, wie das alles in 140 Zeichen unterzubringen ist.

140 Zeichen zwingen einem genau über die Wortwahl (natürlich nicht immer ;-) nachzudenken, zu kürzen und Aussagen auf den Punkt zu bringen. Das mag für Außenstehende, die nur auf einen Beitrag schauen, verwirrend sein. Aber es hat - das kann ich euch versichern - seinen Reiz.

In meinem Blog gibt es die Möglichkeit in der Fußzeile noch einiges an Informationen unterzubringen. Ich überlege ob es einen Sinn ergibt meine Twittertexte hier unterzubringen. Aber ob das jemand wirklich interessiert? Und wenn, wäre es dann nicht einfach einfach auf meine Twitter Seite twitter.com/roblen zu gehen?

Twitter, das unverständliche "Web 2.0 Ding"? Wie ich immer sage:

Twitter kann man nicht erklären, Twitter muss man ausprobieren. Es gibt nicht den EINEN Sinn von Twitter, den muss jedeR selbst finden.

Leichter Lesen

In meinem Artikel Einfach für Alle: Der Beitrag der Nutzer zur Barrierefreiheit schrieb ich, dass ich mich über die Europäische Richtlinie bezüglich leicht lesbaren Texten informieren muss. Leserin Lizzi hat mir das größtenteils abgenommen und mir folgende Informationen geschickt:

Hier der Link zu den europaweiten Kriterien in einfacher Sprache: http://www.inclusion-europe.org/documents/101.pdf Informationen über 'Easy to read' und 'Leichter Lesen' findet man auch bei Atempo und bidok. Außerdem findet man auf diesen Seiten gute Beispiele, wie Texte in einfacher Sprache verfasst und gestaltet werden sollen. Weiters gibt es Wörterbücher in einfacher Sprache. Hep Hep Hurra betreibt Hurraki und auch People first Deutschland hat ein Wörterbuch herausgegeben. Viel Spaß beim Schmöckern und natürlich beim Anwenden!

Danke an Lizzi für die Hinweise. Lesen muss ich sie aber noch selbst ;-)

Weitere Hinweise und Tipps sind in den Kommentaren Willkommen.

Vor dem "Leichter lesen" kommt aber das verständliche Schreiben. Daher würde mich auch interessieren, wie ihr meine Texte versteht. Bin ich manchmal zu "fachchinesisch", zu "verworren",... oder kann man mir (meistens) folgen?

Einfach für Alle: Wie verändert das Web 2.0 die Gesellschaft

Podium im Workshop "Wie verändert das Web 2.0 die Gesellschaft"

Am Nachmittag hatte ich den Workshop 10 „ Fragmentierung, Vielfalt, Mashup. Wie verändert das Web 2.0 die Gesellschaft“ belegt.

(Zur Erinnerung: Der Bericht über den von mir besuchten Vormittagsworkshop ist unter Einfach für Alle: Der Beitrag der Nutzer zur Barrierefreiheit nachlesbar.)

In diesem Workshop gab es in mehreren Runden Statements der PodiumsteilnehmerInnen (Heike Zirden, Ibrahim Evsan, Heiner Hastedt, Steffen Prey, Thilo Trump) sowie eine Runde durch die TeilnehmerInnen. Daher bringe ich nachfolgend einzelne Bemerkungen, Aussagen,... die mir hängengeblieben sind.

"Einfach für Alle: Wie verändert das Web 2.0 die Gesellschaft" vollständig lesen »

Einfach für Alle: Der Beitrag der Nutzer zur Barrierefreiheit

Workshop "Der Beitrag der Nutzer zur Barrierefreiheit"

Zur Erinnerung. Ich war bei der Tagung "Einfach für Alle – Konzepte und Zukunftsbilder für ein Barrierefreies Internet", die am 6. Mai 2008 in Gelsenkirchen, Deutschland, statt fand.

Vormittags besuchte ich den Workshop 5 mit dem Titel "Der Beitrag der Nutzer zur Barrierefreiheit – Wer macht kollaborative Webseiten barrierefrei". Erste Aktion war den Titel etwas einfacher zu gestalten und das Wort "kollaborativ" durch "Mitmach-" zu ersetzen.

Der Workshop bestand aus Kurzstatements vom Podium (Michael Jendryschik, Maria Krüger, Nicole Weißkopf, Moderation: Elke Wetzig) sowie Beiträgen der TeilnehmerInnen. Die Workshops sind alsbald als Video von der Tagungswebsite abrufbar. Ich schreibe im Folgenden nur ein paar Ideen und Gedanken nieder, die ich während der Diskussion „aufgeschnappt“ habe.

Aufgrund der Besetzung des Podiums war – trotz der Themenbreite – hauptsächlich Wikipedia im Visier der Statements.

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Letzte Kommentare
Robert Lender zu eeePC: Kleiner Ärger mit der WebCam
Di, 13.05.2008 19:37
Robert LenderIch habe Mogulus, Yahoo [...]


Matthias zu eeePC: Kleiner Ärger mit der WebCam
Di, 13.05.2008 19:29
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Robert Lender zu eeePC: Kleiner Ärger mit der WebCam
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Robert Lender zu eeePC: Kleiner Ärger mit der WebCam
Mo, 12.05.2008 22:44
Robert LenderDas stimmt. Über jede kl [...]


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