XING Profil öffentlich stellen

Wenn ich auf die TeilnehmerInnenliste von BarCamps – nehmen wir mal das BarCamp Wien 2008 – blicke, dann fällt zweiterlei auf. Erstens setzen etliche einen Link zu ihrem XING Profil. Zweitens ist dies jedoch ein Profil, das nur für XING Mitglieder ersichtlich ist.

Nicht, dass dies bei mir anders wäre. Aber warum eigentlich? Nun, es ist die Voreinstellung bei XING, dass nur angemeldete BenutzerInnen mein Profil einsehen dürfen – zumindest die Bereiche, die ich für alle freigegeben habe. Liegt es eventuell einfach daran? Oder will man Google und Co vom Profil aussperren um nicht spezielle Informationen in der Suchmaschine wieder zu finden?

Denn nicht öffentlich ist mein Profil auch so nicht. JedeR ist mit einer kurzen Anmeldung in XING und kann dann einiges über mich nachlesen. Ich habe kurz die Einstellungen in XING geändert. Für nichtregistrierte User ist der Name meiner jetzigen Firma weiterhin nicht sichtbar. Allein die “Über mich” Seite gibt einige Auskünfte und meine Gruppenmitgliedschaften sind erkennbar.

Warum dann auch mein Zaudern hier etwas umzustellen?

Serendipity Forum in XING

Es wurde wohl schon Zeit. In XING gibt es nunmehr auch eine eigene Serendipity Gruppe. In den Foren dürfen zwar nur XING Mitglieder mitdisktuieren aber die Forenbeiträge sind auch für Nicht-Mitglieder lesbar.

Laut den Initiatoren der Gruppe soll diese aber nicht das offizielle Serendipity Forum ersetzen (was es sicherlich auch nicht kann). Im Mittelpunkt soll der Business-Einsatz von Serendipity stehen. Das klingt spannend, da damit auch mehr zum Vorschein kommen könnte, dass Serendipity auch für kommerzielle Lösungen durchaus brauchbar ist.

Natürlich ist meine Hoffnung, dass mit der Gruppe ein weitere Schiene zur Bewerbung von Serendipity als gute Blogsoftware eröffnet wurde. Daher bin ich gerne dabei, mein Scherflein beizutragen. Daher auch mein Aufruf an alle XING BenutzerInnen, die auch S9y Fans sind, bei ihren Interessen als Stichwort “S9y” (Serendipity wird doch unterschiedlich verwendet) einzutragen.

Mein Blog zur Visitenkarte machen

XING hat in den letzten Tag für einigen Wirbel gesorgt. Kurz gefasst: Unter anderem bei Mtigliedern die einen Bezahlaccount haben wird in ihrem Profil Werbung so eingeblendet, dass man tw. meinen könnte, diese wäre vom jeweiligen Mitglied ev. selbst geschaltet. XING hat jedoch kaum bis gar nicht darüber informiert. Noch dazu war die Werbung für die “Premium” Mitglieder selbst gar nicht ersichtlich, sondern nur für nichtzahlende Mitglieder. So hatte ich gar keine Möglichkeit zu merken, dass Werbung auf meinem Profil läuft.

Ein Freund hat mir einen Screenshot meines Profils gesendet, jedoch war dort keine Werbung zu sehen…was mich wiederum verwundert hat. Auf alle Fälle gibt es nun für “Premium” (zahlende) Mitglieder auch eine Opt-Out Möglichkeit für die Werbung im Profil – aufgrund der Proteste von einigen Tausend Mitgliedern – und eventuell der damit zusammenhängenden Kurs“abstürze” der Aktie.

Näheres dazu bei zweinull.cc und SELFMADE in Austria (als zwei Beispiele von etlichen Blogbeiträgen.

Wie immer man das auch beurteilen möchte, auch andere Social Networking Plattformen haben in letzter Zeit immer wieder durch unterschiedliche Aktionen für negative Schlagzeilen gesorgt.

Nun gebe ich bei BarCamps etc. XING als meine Visitenkarte an, dies hat sich teilweise fast schon als Standard eingebürgert. Aber warum? Weil ich damit seriöser wirke?

Nicht das ich jetzt gleich aus XING heraus muss. Aber warum ein fremde Plattform als Visitenkarte nutzen bei der ich nie abschätzen kann, ob und welche Werbung erscheint oder welche anderen Aktivitäten gesetzt werden. Ich habe doch mein Blog und dieses kann doch wohl genauso als Visitenkarte herhalten bzw. zeigt es doch viel mehr von mir und meinen Aktivitäten im Web und darüber hinaus.

Nun, vielleicht ist die “Über mich“ Seite noch nicht so aussagekräftig, aber das lässt sich ändern und erweitern. Auf alle Fälle entscheide hier nur ich allein, was sich rund um meinen Namen so findet. So einen Vorteil muss man wohl nutzen.

Nachtrag zum WebPlausch über Facebook

Logo: Facebook

Der WebPlausch über Facebook vorigen Dienstag hat auch im Web ein paar Reaktionen hervor gerufen. Diesen kleinen Streifzug nutze ich weiters um über andere Artikel zu Facebook zu berichten.

Für den Hinweis auf die einfache Aufnahme von Videos direkt in Facebook habe ich einige Rückmeldungen erhalten. Das Video selbst sowie die dortigen Kommentare können leider nur die sehen, die sich bei Facebook anmelden (das ist der Nachteil).

Nachdem dort Eric “protestierte” (scherzhaft), dass dieser WebPlausch eine Konkurrenz zum Web Montag Wien sei, kam von anderer Seite das Gegenargument, dass der WebPlausch an einem Dienstag stattgefunden habe (Grins!). So titelt Meral auch gleich “WebPlausch artet in Webdienstag aus“ und berichtet über ein Notebook mit zwei Monitoren. Das ist natürlich für kleine Präsentationen wie bei einem WebPlausch recht praktisch.

Fabian berichtet ebenfalls über seinen Besuch beim WebPlausch. Absolut themengemäß hat er während des WebPlausch mich über Facebook kontaktiert und daraufhin beschlossen vorbeizuschauen.

Nun mehr zu Facebook selbst. Datenschmutz hat dazu zwei aktuelle Beiträge verfasst. In Pages erstellen, Werbekampagnen schalten geht es um genau diese zwei Themen. Pages ist ein neues Angebot von Facebook und soll Firmen, Organisationen, etc. die Möglichkeit der besseren Präsentation geben. Datenschmutz verspricht jeden, der jetzt Fan seiner Page wird einen Beitrag in seinem Blog. Glücklicherweise hat mich beim WebPlausch darüber niemand befragt, da ich selbst noch keine Erfahrung habe ;-) Das Thema werben haben wir uns aber angesehen, mussten aber bei der Definition von Zielgruppen feststellen, dass das Network “Austria” leider noch immer nicht auswählbar ist. Daher sind gezielte Bewerbungen von österreichischen Facebook NutzerInnen kaum bzw. gar nicht möglich.

Die Diskussion ob Facebook oder XING löse ich noch nicht auf. Ritchie von Datenschmutz zeigt in einem weiteren Artikel wie man seine XING Kontakte nach Facebook bringt.

Damit es auch ein bisschen kritisch hier wird. f8club berichtet über eine Petition zur Privatsphäre in Facebook.

Gerade entdeckt habe ich die neue Funktion in Facebook im Newsfeed jede Meldung zu bewerten. Dies soll dazu dienen, dass Facebook langsam meine Newspräferenzen lernt und mir diese dann noch besser aufbereitet anzeigt (was immer das heißen mag). Wieviel die Facebook Betreiber dabei über mich lernen mag ich gar nicht weiterspinnen – werde ich aber später sicherlich einmal.

Wie auch immer. Facebook bleibt ein spannendes Thema. In der WebPlausch Group werde ich nun auch exklusiv die Fotos vom WebPlausch veröffentlichen.

Der Club 2 bekommt einen Punkt und eine Null

Man sollte zwar aussagekräftige Titel verwenden, aber manchmal treibt mich der … doch zu solchen wie dem obigen.

Bei Ritchie Pettauer finde ich ein kurze Making of von “Club 2.0” einem neuen Talkformat im Web. Einige österreichische Blogger werden über Apple, XING, Facebook und Co. plaudern. Nun, ich bin gespannt, ob das “laufende Bild” einen interessanten Mehrwert zu einem Podcast bietet. So oder so ist natürlich der Inhalt das spannende und daher harre ich mit Interesse des Club zwei mit einem Punkt und einer Null hinten dran :-)

Wer mit der Anspielung gar nichts anfangen kann, den/die verweise ich auf den Artikel “Club 2” in Wikipedia.

Nebenbei: Meiner einer ist ebenfalls in Gesprächen zu einem Filmprojekt. Wenn alles gut geht, dann werde ihr mit Anfang nächsten Jahres davon lesen.

Letzte Kommentare
Robert Lender zu Links für Serendipity
Mi, 19.11.2008 19:29
Robert LenderNun, wir können es nochmals probie […]


bed zu Links für Serendipity
Mi, 19.11.2008 19:02
bedMach unbedingt noch mal einen Aufr […]


sprungmarker zu Ein Artikel mit MarsEdit
Mi, 19.11.2008 09:25
sprungmarkerZu Serendipity und Marsedit gibts […]


lr zu FoneLink 2.0 - drei Gratislizenzen zu vergeben
Di, 18.11.2008 20:48
lrAlso, falls noch eine Lizenz, wie […]


Termine
22.11.08 - 23.11.08 - BarCamp Graz (3 Tage)
28.11.08 - Blue Beanie Day 2008 (9 Tage)
29.11.08 - BarCamp Innsbruck (10 Tage)
15.12.08 - Web Montag Wien 14 (26 Tage)
13.06.09 - 14.06.09 - BarCamp Vienna (205 Tage)
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