Zum Inhalt springen

Ein Web für alle - Blue Beanie Day

Ein Web für alle!

Logo Blue Beanie Day - One web for all #bbd17

Damals. Damals gab es Modems und für jeden Dienst musste man sich neu einwählen. Es gab da und dort grafische Oberflächen für Netzwerke. Und jedes funktionierte anders. Und dann kam das Internet und ein wenig später das Web.

Wir hatten einen Browser mit dem wir eine Adresse aufriefen. Dort gab es Texte, Fotos und Links. Ein Klick auf einen Link und ich kam auf eine andere Seite, auf der ich wiederum Text lesen konnte.

"Ein Web für alle - Blue Beanie Day" vollständig lesen

Ein Web für alle: Barrierefreiheit liegt auch an uns

Das T3N Magazin nimmt sich des Thema Barrierefreies Web an. Gut so.

Sie verweisen auch auf die Grundregeln zugänglicher Webseiten von Marco Zehe.

Im Artikel finde ich dann diesen Satz

Natürlich ist es eigentlich nicht in erster Linie Aufgabe des Kunden, sich um die Barrierefreiheit zu kümmern, sondern die des Entwicklers.

Nun, stimmt auf der einen Seite. Dort wo es um Technik geht, muss ich als Kunde nicht alle technischen Kenntnisse aufweisen – dafür habe ich meinen Auftragnehmer.

Aber mein Unternehmen, meine Institution muss gewillt sein, ihre Angebote barrierefrei zu gestalten. Das heißt

  • MitarbeiterInnen, die mit dem ContentManagementSystem arbeiten, zu schulen, was Barrierefreiheit bedeutet.
  • zu überlegen, ob eine Info wirklich in ein PDF gehört oder doch lieber als Webseite abgebildet wird.
  • sich zu fragen, wie verständlich Texte sind (das hilft vielen anderen NutzerInnen ebenfalls).
  • zu überlegen, ob man behinderte Menschen zum testen der Website einlädt und auf Feedback eingeht bzw.
  • prinzipiell wie man auf Rückmeldungen von behinderten NutzerInnen reagiert.

Um nur ein paar Beispiele zu nennen.

“Ein Web für alle” ist auch (mit Betonung auf “auch”) eine technische Frage, aber es ist auch eine Frage der eigenen Einstelllung.

Twitter: 10.000 Zeichen könnten akzeptabel sein

Ich war – und bin es auf der einen Seite noch immer – ein heftiger Verfechter der 140 Zeichen Grenze bei Twitter. Es zwingt mich mich kurz zu fassen. Es hält die Timeline übersichtlich – schnell mal rauf und runter scrollen und quasi “Schlagzeilen” erfassen.

Die Idee, die jetzt anscheinend real werden soll, dass in Kürze 10.000 Zeichen in einem Tweet möglich sein werden hat mich eher abgeschreckt. Das macht mir mein Twitter kaputt, war meine erste Regung.

Wenn ich aber den einen oder anderen Blogbeitrag lese und nachdenke, dann könnte ich mich mit der Idee unter Umständen versöhnen.

"Twitter: 10.000 Zeichen könnten akzeptabel sein" vollständig lesen
tweetbackcheck