Barcamp Linz

Am 4. Februar 2012 gibt es das erste Barcamp Linz und ich bin dabei.
Barcamps und Familienfreundlichkeit
Peter Purgathofer hat mir per Twitter folgende Frage gestellt:
@RobLen warum müssen barcamps eigentlich immer am wochenende sein? ist nicht sehr familienfreundlich :-(
Gute Frage. Schlussendlich kann ich es nicht beantworten und würde mich über Beiträge, Blogartikel, Kommentare, Hinweise,... freuen.
Aber ein paar Gedanken habe ich mir doch gemacht …
Wir kreieren ein Camp
Barcamps gab und gibt es einige, wie das österreichische Barcamp Wiki zeigt. Aber das schon fast klassische Format – immerhin fand 2006 das erste Barcamp in Österreich statt – hat sich weiter entwickelt. So finden sich GovCamps, HealthCamps,... zu spezifischen Themen. Auch die Organisation und der Ablauf gestalten sich hin und wieder unterschiedlich.
Immer mehr Formen finden sich auf barcamp.at oder webtermine.at.
Heute sitze ich am CreateCamp Wien. Hier gibt es keine Themensessions im klassischen Sinne. Hier entstehen Projekte oder werden Projektideen gewälzt und gemeinsam erste Umsetzungsschritte gesetzt.
Vor einer Woche fand das Almcamp 2011 statt. Monika Meurer – eine der beiden Veranstalter/innen – berichtet, dass es am Almcap erste Ansätze für ein FlipCamp gab. Mehr zur Idee im Barcamp Wiki in der FlipCamp Diskussion
Zwei Ideen habe ich mit einigen anderen über Twitter andiskutiert und möchte es hier im Blog (quasi als Ideenspeicher) kurz festhalten.
RetroCamp: Vorerst etwas für die Älteren unter uns. Ein Austausch über Homecomputer wie C64, Atari XL und viele andere. Vielleicht auch mit Ausstellung der Geräte, die wir so alle noch zu Hause haben. Vorspielen alter Demos,....
DiasporaCamp: Facebook ändert jeden Tag etwas und mancheR hat Datenschutzbedenken. Google+ und Co. können ähnliche Bedenken nicht ganz zerstreuen. Diaspora stellt sich als die sichere und offene Alternative dar. Aber ist ein Netzwerk aus unterschiedlichsten “Nodes” (wie sich die einzelnen Installationen nennen) wirklich so sicher? Hat Diaspora andere Gefahren und andererseits Möglichkeiten? Gibt es weitere Alternativen oder zumindest Ansätze. All das könnten Themen eines solchen Barcamps sein.
Habt ihr noch andere Ideen?
Nächstes Wochenende... CreateCamp Wien
Nur mehr wenige Tage und dann findet das CreateCamp Wien statt.
Die Anzahl der Projektideen ist in den letzten Tagen gewachsen und ist sehr vielfältig. Hier gäbe es etwas zum programmieren, dort zum designen und da einfach zum nachdenken oder diskutieren. Dort werden die letzten Ecken und Kanten ausgefeilt und hier die ersten Ideen gewälzt. Ein reger Austausch zwischen den Projekten ist somit (fast) garantiert.
Zur Grundidee siehe mein früherer Beitrag We create a Camp.
Drei Themen möchte ich hier nochmals herausgreifen.
"Nächstes Wochenende... CreateCamp Wien" vollständig lesen »
We create a Camp
Ein CreateCamp ist eine Art Barcamp. Menschen treffen sich um an einem Wochenende ein Projekt zu entwickeln, zu initiieren, fertig zu entwickeln oder zumindest startreif zu machen. Projekt ist dabei jede Idee, die jemand im weiten Feld des Internet/Web umsetzen möchte. Und nicht nur eine Idee, mehrere Ideen sind gefragt.
Wie mein Bericht vom letzten Createcamp in Wien hoffentlich zeigt, sind es große Projekte wie Datamaps.eu oder vorerst kleine Ideen wie der @gsundtweet, die so entstehen oder entwickelt werden.
CreateCamp ist Vielfalt
Was, wer, wie unterstützt, das entsteht erst beim CreateCamp selbst. Alles ist flexibel, könnte man sagen. Ich selbst habe es als sehr konstruktiv empfunden, dass man bei einer Frage, bei einem Problem mal in die andere Gruppe geht und nachfragt. Außerdem dauern manche Projektentwicklungen oder Diskussion nur ein, zwei Stunden und dann wechselt man einfach woanders hin. Wunderbar ist, dass beim CreateCamp selbst – einfach mittendrin – dann weitere Ideen entstehen. So habe ich mit anderen ausprobiert ein Campvideo zu drehen – das nun sogar bei der Ankündigung auf der Futurezone zum Einsatz kommt.
Schwerpunkte des diesmaligen CreateCamp sind die Themen Open Data und Web Accessibility (also Barrierefreiheit im Internet). Das lässt sich gut verbinden. So sollten gerade Open Data Projekte barrierefrei sein. Und manches Accessibility Projekt greift auf Open Data, wie die Toilet Map Vienna zeigt, zu. Andere Themen sind natürlich auch Willkommen.
Wer glaubt, er/sie hätte nichts, was er/sie einbringen kann – der/die irrt!! Wenn du nicht programmieren, designen,... kannst, dann kannst du vielleicht den einen oder anderen Text schreiben, ihn korrekturlesen. Du kannst zuhören und Feedback geben oder auch betatesten. Du kannst Interviews mit den TeilnehmerInnen führen und irgendeinen anderen Beitrag für eine umfangreiche Dokumentation leisten. Du kannst … ja, du kannst vieles tun. Und du kannst einfach mal vorbeikommen und ausprobieren, wie sich CreateCamp so anfühlt…
Wer mehr als ein paar Minuten vorbeischaut, der hilft uns mit einer Eintragung im Barcamp Wiki.
Links und UnterstützerInnen
Robert Harm hat auch einen Reminder geschrieben – der Termin ist auch auf webtermine.at zu finden. Für Webtermine freut mich das CreateCamp ebenfalls, da wir dort (wenn alles gut geht) den Startschuss für einen designmäßigen Relaunch geben.
Der Verein accessible media (Ein Zusammenschlus von Web Accessibility Förderern) unterstützt das CreateCamp ebenfalls.
Und wie so oft gibt es auch noch die BesucherInnen Aktion :) Wer mich auf diesen Artikel beim CreateCamp anspricht, der/die erhält von mir einen Wunschartikel auf diesem Blog.
Ergänzung vom 2.10.: Aufgrund eines Problems mit dem Registrar ist die Domain barcamp.at nicht erreichbar. Die Barcamp Seite ist jedoch weiterhin unter barcamp.helge.at aufruf- und bearbeitbar. Außerdem gibt´s auch noch createcamp.at.
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