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Open Blogging Manifest

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Dies ist die Fortsetzung einer ersten Definition aus 2014.

Open Blogging ist primär kein Regelwerk sondern eine Grundeinstellung.

Open BloggerInnen wollen den freien Austausch von Gedanken und Ideen fördern. Sie beteiligen sich aktiv an der Weiterentwicklung dieser Idee.

Das Open Blogging Manifest

Open Blogging folgt zehn Leitlinien:

  1. Die Inhalte meines Blogs unterliegen einer offenen Lizenz
  2. Ich verlinke auf meine Quellen
  3. Kommentare in meinem Blog sind möglich und erwünscht
  4. Ich schaffe keine künstlichen Barrieren für Lesende
  5. Die LeserInnen meines Blogs sind Mitmachende
  6. Kooperationen stelle ich transparent dar
  7. Ich wahre die Rechte anderer
  8. Ich suche und pflege Kooperationen mit anderen BloggerInnen
  9. Ich stehe als BloggerIn für mein Blog
  10. Ich trenne Information und Meinung

Nachfolgend ein paar Gedanken zu den einzelnen Leitlinien.

"Open Blogging Manifest" vollständig lesen

Können Weblogs die Welt verändern?

Nach Plain Blogging und bevor ich über das Open Blogging Manifest schreibe noch ein paar Gedanken.

Bei einigen Diskussionen in letzter Zeit über das Thema bloggen kamen von den jungen BloggerInnen viele Fragen:

  • Wie erhöhe ich die Reichweite meines Blogs
  • Welches Thema bringt mir Erfolg
  • Wie verdiene ich mit Blogs Geld
  • Wie kooperiere ich mit Firmen

Nach einer solchen Barccamp Session fragte mich Michael E., ob es noch BloggerInnen gäbe, die etwas verändern möchten. Gute Frage.

"Können Weblogs die Welt verändern?" vollständig lesen

Plain Blogging

Beim Mediencamp 2015 habe ich – quasi als Gegenentwurf zu manchen Ansprüchen einkommensorientierter BloggerInnen – ein paar Punkte notiert, die ich gerne nochmals diskutieren möchte.

Lasst es mich “Plain Blogging” nennen, oder vielleicht radikales bloggen.

In diesem Sinne die 5 Punkte (der Begriff “Regeln” passt nicht) des “Einfach Bloggen”:

  • Wenn du etwas zu sagen hast, dann blogge – und frag nicht, ob das jemanden interessiert.
  • Technik und Design sind zu Beginn nicht so wichtig – das kommt dann schon.
  • Ein Blog ist kein Produkt, das es zu vermarkten gilt. Es ist ein Teil deiner Interessen, deiner Ideen, deiner Gedanken, die du gerne in die Welt streust.
  • Ein Blog ist ein Ort des experimentierens. Probier etwas aus und wenn das Thema, die Idee nicht geht: Ok, dann probier was anderes. Es ist dein Ort und du stellst die Regeln auf.
  • Ein Artikel ist nie fertig. Daher lasse ihn lieber früher als später los. Sprich: veröffentliche ihn.

Das wäre es.

In einem folgenden Artikel möchte ich das Ganze noch um das Open Blogging Manifest ergänzen bzw. erweitern.


Disclaimer: Anstoss zu diesem Artikel ist das Mediencamp 2016. Ich möchte teilnehmen. Um sich ein Ticket (es gibt immer mehr Interessierte als Platz) frühzeitig zu sichern hat die Orga aufgerufen über Session-Ideen einen Beitrag zu verfassen. Obiges Thema möchte ich gerne in die Planung vor Ort einbringen.

Schatz

Ich habe einen Schatz
der ist nicht verborgen
hinter dicken Tresortüren
Nein
er ist sogar offen für jeden zugänglich

Mein Schatz wird immer größer
Immer wieder neu gefüllt
von mir
von anderen
die sich auch nehmen können
Es macht ihn nicht kleiner
höchstens wertvoller

Mein Schatz sind all die Ideen, Gedanken und Erinnerungen
in meinem Blog
gesammelt über Jahre
veredelt durch Kommentare und Gastbeiträge

Mein Schatz
Sein Wert unermesslich
Billig und schäbig für den einen
Wertvoll für andere

Dieser Schatz braucht keine Bank
Höchstens ein Backup …


Dieser Artikel erscheint im Rahmen des Projekt *.txt zum Wort Schatz .

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