Gut gemischt, sauber getrennt
Ich nutze immer mehr Web 2.0 Dienste und frage mich langsam, wo das Ende der Vernetzung liegt.
Jetzt habe ich mir sogar auf posterous (dank Eric’s Hinweis) einen eigenen posterous account/blog angelegt. posterous ist interessant, müsste ich aber jetzt ausführlicher in seinen Details erklären (und verschiebe das auf später). Nur in Kürze. Über E-Mail lassen sich Beiträge senden, die dann im eigenen Posterous Blog veröffentlicht werden. Text, Bilder, Filme,.. alles kein Problem. Weiters kann ich eine Unzahl von Diensten einbinden. So werden Bilder die ich an Posterous schicke von diesem auch gleich in Flickr veröffentlicht. Auch das hat Vorteile, die ich gerne später mal erkläre.
Ein ironischer Hinweis von doctorblink brachte mich aber auch zum grübeln.
Was sind RSS Feeds
RSS wird verwendet, um Artikel oder deren Kurzbeschreibungen auf Webseiten zu speichern und in maschinenlesbarer Form bereitzustellen. Ein sogenannter RSS-Feed oder Newsfeed (engl., etwa Nachrichteneinspeisung) besteht aus einer XML-Datei, welche nur den Inhalt – beispielsweise einer Nachrichtenseite – bereithält, aber keinerlei Layouts oder Design beinhaltet. Viele Seiten, die regelmäßig Artikel publizieren, generieren eine solche RSS-Datei mit den neuesten Artikel und veröffentlichen dies auf ihren Webseiten. Zu erkennen sind die entsprechenden Links meistens über das Icon
oder
(dieses können auch ein bisschen anders aussehen).
Ein Benutzer kann nun ein sogenanntes Aggregatorprogramm bzw. einen sogenannten Feedreader benutzen, um die für ihn wichtigsten Schlagzeilen und Kurzbeschreibungen automatisch herunterzuladen und die gesammelten Nachrichten und Neuigkeiten geordnet anzeigen zu lassen. Hierfür benötigt der Aggregator lediglich einen Link auf den RSS-Feed.
Somit muss der Benutzer nicht mehr alle ihn interessierenden Webseiten separat aufrufen, um sich auf dem Laufenden zu halten und kann stattdessen alle Neuigkeiten und Nachrichten zentral abrufen, sortieren und archivieren. Er braucht die entsprechenden Seiten dann nur aufzurufen, wenn ihn die Nachrichtenmeldung oder der Artikel tatsächlich anspricht.
(Frei nach Wikipedia)
Weitere Antworten gibt es in der Hilfe.
Was ist ein Weblog?
Eine allumfassende Definition des Begriffs “Weblog” bzw. “Blog” hat bisher noch niemand geschrieben. Der Versuch, es mit “Tagebuch im Web” zu beschreiben, greift wohl viel zu kurz. Weblogs zeichnet aus, dass sie Texte nicht hierarchisch gliedern, sondern das diese aus einzelnen Artikeln bestehen, die in chronologischer Reihenfolge – die Neuesten immer zuerst – aufgelistet sind. Das hat natürlich Ähnlichkeiten mit einem Tagebuch.
Darüber hinaus finden sich aber Weblogs zu den unterschiedlichsten Themen – von Hobbies bis zur Politik, von Technik bis Philosophie. Weblogs waren Vorreiter des so genannten Web 2.0 oder “Mitmach-Webs”. Die Installation und die Verwaltung eines Weblogs ist meistens einfach und erlaubt den leichten Einstieg. Kommentarfunktionen ermöglichen die direkte Kommunikation zwischen BloggerInnen und LeserInnen.
Die Vielfältigkeit der Vernetzungsmöglichkeiten zwischen einzelnen Weblogs und mit anderen Webangeboten waren immer schon eine Stärke von Weblogs. So sind Trackbacks, Pingbacks und RSS nur ein paar der dazu gehörenden Stichworte, die man in Wikipedia gut erklärt bekommt.
Weitere Informationen zu Weblogs gibt es bei Wikipedia oder dem PlastikWiki.
Weitere Antworten gibt es in der Hilfe.
Tags auf Nur ein Blog
Frank Helmschrott macht sich darüber Gedanken, was Tags eigentlich bringen und viele diskutieren mit. Da muss ich mich natürlich mit einem kurzen Beitrag anschliessen.
Tags sind in meinem Blog Stichworte, die ich jedem einzelnen Beitrag hinzufüge. Diese sind unter dem jeweiligen Artikel zu finden. Im Fall dieses Artikels sind das “blogging”, “tagging” und “Web”. Ein Mausklick darauf und ihr bekommt alle Beiträge, die ebenfalls diesen Tag enthalten.
In manchen Blogs gibt es auch eine TagCloud. Das ist die Gesamtliste aller Tags, bei der die jeweilige Zahl der Beiträge durch die Schriftgröße des Tags ausgewiesen wird. Diese Cloud ist bei mir vor etlicher Zeit deaktiviert worden, aus mehreren Gründen:
- Viele wissen mit einer TagCloud nichts anzufangen
- Die Menge an Links verwirrt oft nur
- Meine TagCloud war auch nicht barrierefrei
Daher gibt es nur artikelbezogene Tags in meinem Blog. Die Hoffnung ist, dass LeserInnen somit schneller kontextbezogene weitere Artikel finden. Ob das wirklich funktioniert weiß ich nicht. Aber eine Messmethode habe ich, die zumindest quantitativ etwas aussagt. So kann ich in der Statistik nachsehen, wie oft eine URL aufgerufen wurde die eine tagbezogene Artikelliste ausgibt. Allein im letzten Monat wurde der Tag “Netlog” 106mal und der Tag “DokuWiki” 46mal angeklickt. Immerhin. Verlängere ich die Auswertung auf ein Jahr kommen noch beachtlichere Zahlen heraus.
Ich ziehe daraus den Schluss, dass doch einige das Angebot der Tags verwenden.
Ein paar Tipps für Bloganfänger
Frank hat mir eine E-Mail geschickt:
auf der Suche nach Informationen für Blog-Anfänger bin ich über Deine Seite gestolpert. Ich bin selbst absoluter Web-Blog-Anfänger (habe gelinde gesagt keinen Dunst) und versuche mich nun schnell in das Thema einzuarbeiten. Welche Lektüre, Tools oder Provider kannst Du mir denn empfehlen um etwas ordentliches zu Wege zu bringen?
Ganz schön viele Fragen auf einmal. Dazu könnte man ein ganzes Buch schreiben. Ach ja, die gibt es schon. Aber ich versuche mal ein paar Antworten zu geben. Ergänzungen (oder auch Korrekturen) in den Kommentaren sind Willkommen.
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