Mensch versus Übersetzungsprogramm
Heute trudelt eine E-Mail bei mir ein. Betreff: "Lassen Sie uns Ihre Finanzen vermehren". An sich landet so etwas im virtuellen Papierkorb. Aber hin und wieder bin ich neugierig, was sich diese Gesellen einfallen lassen.
Da stand als erster Satz
Sie moechten Ihre Zeit gegen Asche tauschen??
Alles ist Windhauch schrieb schon ein alter Prophet und auch die Zeit ist vergänglich. Aber diese Frage im Zusammenhang mit Geldvermehrung. Aber dann hatte ich es. Die Mail wirkte insgesamt holprig übersetzt, stammte wahrscheinlich aus einem Übersetzungsprogramm. Und? Wenn dort jemand "ash" statt "cash" eintippt - dies nicht bemerkt -, dann kommt auch die "Asche" stammt dem "Geld".
Köstlich.
Reguläre Ausdrücke zur Spambekämpfung in Serendipity
Serendipity erlaubt es in der Konfiguration der "Anti-Spam-Maßnahmen" entsprechende URLs, Namen, E-Mails oder Textbeiträge als Spam zu kennzeichnen und entsprechend zu behandeln (auf Moderation schalten, automatisch löschen).
Vorteilhaft dabei ist es auch "Reguläre Ausdrücke" einsetzen zu können. Wikipedia erklärt diesen Begriff wieder einmal.. Kurz gesagt kann ich für Wortteile Variablen einsetzen und somit eine Vielzahl von ähnlichen Wörtern mit einem regulären Ausdruck abdecken.
Einfaches Beispiel: Ich hatte Trackbackspams die als Namen mal "ma286en", mal "ma483en", mal "ma3234en" eintrugen (es waren sogar noch mehr). Gemeinsam ist all diesen Namen, dass sie mit "ma" beginnen, eine Zahlenfolge beinhalten und danach mit "en" enden. Jedes mal den neuen Namen zu sperren hätte nichts gebracht, da immer neue Kombinationen auftauchten und ich nur hinterher "gehinkt" wäre.
Hier kommen nun die regulären Ausdrücke ins Spiel. Als Variable für eine oder mehrere Zahlen verwendet man z.B. "[0-9]+". Gibt man nun "ma[0-9]+en" ein erwischt man alle der oben genannten Variationen. Natürlich gibt es noch viel komplexere Möglichkeiten.
Warum ich überhaupt darüber schreibe ist, dass mir selbst diese regulären Ausdrücke nicht so geläufig sind. Daher war ich erfreut, bei Frank Helmschrott einen Hinweis auf "Reggy" zu finden. Dieses kostenlose Programm für MacOS erlaubt das Austesten von regulären Ausdrücken anhand von eigenen Beispielstexten. Somit kann man ausprobieren, ob eine bestimmte Kombination auch wirklich all das findet was man meint.
Ein kleines, feines Programm, dass mir ab nun immer wieder hilfreich zu Seite stehen wird um Spams (hoffentlich) noch erfolgreicher abwehren zu können.
Kommentare und Trackbacks in Serendipity moderieren
Eine schon länger gewünschte Funktion hat in der Version 1.3 von Serendipity Einzug gehalten. Nunmehr lassen sich Kommentare und Trackbacks in der Verwaltungsoberfläche moderieren. Wie der Screenshot zeigt klickt man einfach auf "Moderieren" und schon ist der jeweilige Beitrag deaktiviert. Das bedeutet er wird beim jeweiligen Blogbeitrag nicht mehr angezeigt bleibt jedoch weiter in der Verwaltungsoberfläche erhalten.
Ein weiterer Klick und der Beitrag ist wieder aktiviert.
Dies bietet nunmehr mehrere Einsatzmöglichkeiten:
- Deaktivierung von Kommentaren, bei denen man nochmals rückfragen möchte - und die danach wieder aktiviert oder gelöscht werden
- Strafrechtliche etc. relevante Kommentare deaktivieren aber für etwaige "Beweiszwecke" aufheben.
- Einen eigenen - ev. längeren Kommentar - mehrmals überarbeiten, bevor er dann online geht. Entspricht zwar vielleicht nicht ganz dem Blogalltag - aber wer weiß...
Auf alle Fälle eine praktische Funktion, die schon längst überfällig war und die zeigt, dass Userwünsche bei den Serendipity ernst genommen werden ![]()
Mehrere E-Mail Adressen erhöhen das Einkommen
Eine kleine Fortsetzung meines "in 86 Minuten glücklich" Artikels.
Ich bin im Besitz mehrere E-Mail Adressen - für unterschiedliche Zwecke. Heute erhielt ich auf eine dieser Adressen eine E-Mail, in der man mir ein garantierter Nebenverdienst von 1.500 Euro im Monat anbot. Fast hätte ich schon zugeschlagen (bitte, der Artikel ist ironisch gemeint), da las ich gerade rechtzeitig die Mail an eine andere Mailadresse, in der man mir garantierte 2.000 Euro anbot.
Vorsichtig geworden überprüfte ich rasch die anderen Mailboxen. Siehe da, es fand sich eine Mail mit einem Angebot für 3.000 Euro.
Endlich weiß ich, wofür ich so viele Mailkonten habe ![]()
PS: Im Mailtext selbst fand sich aber immer die garantierte Einkommenssumme von 2.500 Euro.
PPS: Nachdem leider immer noch Menschen auf so etwas hereinfallen: Das ist MÜLL, im schlechtesten Fall sogar die Teilnahme an illegalen Aktivitäten. Die Hoax-Info der TU Berlin (nur zu empfehlen) warnte schon 2005 davor.
Jetzt hat´s der Robert wirklich gebloggt
Vor ein paar Tagen machte ich mir Gedanken über das posten von Nachrichten, die schon woanders erschienen. Siehe da, jetzt mache ich es wirklich. Robert Basic hat über das Kopenhager Design Museum geschrieben.
Was mich daran interessiert und warum ich darüber schreibe? Weil das Foto im Blogbeitrag sich wiederum wunderbar auf einen weiteren Blogbeitrag der letzten Zeit bezieht.
Diese wunderbaren Schleifen haben mich leicht amüsiert...

