Spamabwehr auf meinem Blog
Mit Spams ist nicht zu spassen. Über Trackbacks und per Kommentar kommen täglich hundert und mehr nervige Nachrichten, die es gilt abzufangen.
Nachfolgend ein paar Zeilen zu meiner jetzigen Strategie.
Bayes Spamfilter im Einsatz
Seit kurzem gibt es über Spartacus den “Spamschutz (Bayes)” für Serendipity zum Download.
Wer es gerne theoretisch mag, kann über den Bayesschesen Filter in der Wikipedia nachlesen.
Kurz und vereinfacht gesagt durchsucht der Filter jeden Kommentar bzw. jedes Trackback und bewertet ob die einzelnen Wörter eher einer Spam entsprechen oder nicht.
Aber nun zum neuen Plugin
Accessible Media Stammtisch - Spamabwehr - Rückblick

Am Donnerstag war ich beim Accessible Media Stammtisch. Thema war diesmal die Spamabwehr im Web – und dies möglichst barrierefrei. Launig und kompetent präsentierte Markus Ladstätter seine Erfahrungen. Wer mehr über Honigtöpfe und Mailmaskierungeren erfahren möchte, der lese den Bericht Wie kann man Spam bekämpfen?. Die Präsentation gibt es bei Slideshare.
Zum Thema “Wie sicher sind Captchas” möchte ich auf meinen Artikel Peter Purgathofer zu Captchas verweisen.
Zum Schluss fragte Markus noch nach, ob wer aufgrund der Ankündigung in Facebook gekommen ist. Niemand meldete sich. Aber so schnell sollte man nicht aufgeben. Immerhin haben z.B. auch Menschen abgesagt, die ansonsten von der Veranstaltung nichts erfahren hätten. Einmal ist keinmal heißt es. Aber natürlich stellt sich die Frage, wie man neue Zielgruppen erreicht, wie es z.B. Meral derzeit recht erfolgreich tut.
(Fotonachweis: David Trattnig, Creative Commons Lizenz)
Accessible Media Stammtisch - Spamabwehr
Kaum ist ein Accessible Media Stammtisch vorbei (siehe Nachlese) gibt es schon den nächsten. Dieser steht unter einem spannenden Thema, nämlich der Spamabwehr
Aus der Ankündigung:
- Vorteile und Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten / Systeme
- Welche Techniken werden momentan am häufigsten eingesetzt und warum?
- Welche Hilfe bieten mir die WCAG 2 bei der Umsetzung barrierefreier Lösungen?
- Sind CAPTCHAs (Completely Automated Public Turing-Test to Tell Computers and Humans Apart) und Rechenaufgaben das Allheilmittel gegen Spam?
Referent ist Markus Ladstätter, der sich schon erfolgreich bei bizeps.or.at um die Abwehr von Spamkommentaren, Spambots, etc. kümmert.
Der Stammtisch findet am Donnerstag, den 12. März 2009, 18.30 Uhr statt. Nähere Informationen über Ort (bei der Alten Donau, Wien) und Anmeldemöglichkeit findet sich in der Ankündigung von accessible media.
Die oft genutze Spamabwehr mittels Captcha kann man aushebeln. Captchas sind nicht barrierefrei. Wohl jedeR von uns hat es schon selbst erlebt, dass er/sie ein Captcha nicht richtig erkannte und daher bei einer Anmeldung scheiterte bzw. zig mal probieren musste. Wer selbst ein Blog, ein Forum,... betreibt, weiß wie wichtig aber Maßnahmen gegen Spamkommentare sind.
Daher ist der nächste Stammtisch wohl einen Besuch wert (bzw. auch eine Ankündigung per Twitter oder in eurem Blog etc.). Der Stammtisch selbst wird von (Web) Accessibility ExpertInnen und Neulingen, Firmen- und BehördenvertreterInnen und jedem/jeder an der Thematik Interessierten besucht. Daher sind auch die nachher entstehenden Gesprächsrunden, Diskussionen, etc. interessant.
Mich werdet ihr nächsten Donnerstag auch antreffen. Wir sehen uns…
Ich teste TypePad Antispam für Serendipity
In der kommenden Version 1.5. von Serendipity soll neben Akismet auch TypePad Antispam zum Einsatz kommen. Der Blogsystem Anbieter Six Apart hat diesen Service nicht nur für seine Blog Engine “Movable Type” sondern auch für andere wie Wordpress freigegeben. Eine offene API (Programmschnittstelle) – ähnlich zu Akismet – bietet auch die Einbindung anderer Blog Engines wie Serendipity.
Im Blog von el*Loco habe ich eine Anleitung gefunden wie man dem “Spamblock Plugin” von Serendipity/S9y auch TypePad Antispam näherbringen kann. Wem das zu heikel ist, für den gibt es auch eine andere Alternative. Man hole sich auf S9y Download die letzte Nightly Build (Entwicklerversion) von Serendipity. Dort nimmt man nur im Verzeichnis “plugins” das Subverzeichnis “serendipity_event_spamblock” und verschiebt es per FTP auf seinen Webserver.
Danach registriert man sich bei Typepad um einen API-Key zu erhalten, den man in den Einstellungen des Spamblock Plugins einträgt.
Interessant ist, dass man nun (auch bei Akismet) zwischen vollständige Übertragung und anonymisierter entscheiden kann. Man muss sich im klaren sein, dass man mit Aktivierung eines solchen Services den gesamten Kommentar an einen fremden Server zur Überprüfung überträgt. Bei einer anonymisierten Übertragung werden der Name und die E-Mail-Adresse des Kommentieren nicht mitgesendet. Damit verringert sich aber – und das kann ich durchaus nachvollziehen – die Erkennungsrate von TypePad Antispam.
Ich habe TypePad Antispam versuchsweise installiert, auf anonymisierte Übertragung geschalten und die Option aktiviert, dass ich als Spam erkannte Kommentare moderieren möchte. Wir werden sehen, wie gut das funktioniert. Wenn ja, dann kann ich vielleicht von “moderieren” auf “abweisen” gehen und mir diese Arbeit in Zukunft etwas sparen.
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