Zehntausend Tweets
Zahlen sagen manchmal gar nichts, aber …
Gestern habe ich meinen Tweet Nummer 10.000 veröffentlicht. Zehntausend Tweets seit 17. März 2007. Zum ersten mal habe ich Twitter im Vorfeld des Webmontag Wien erwähnt.
Soweit ich richtig gerechnet habe ist
die Nummer 10.000. Passender könnte es fast gar nicht sein :)
Und mein erster Tweet. Denn habe ich noch rechtzeitig in der Flickr Gruppe my first twitter post aufgehoben:
Twitter: Fluss oder Rinnsal
Heute Nacht landete ein Artikel von Twitter in meinem Feedreader
So offen der Artikel beginnt, so kommt dann der Satz
Starting today, we give ourselves the ability to reactively withhold content from users in a specific country — while keeping it available in the rest of the world.
...und damit die zwei Seiten einer Medaille.
Twitter begründet dies damit, dass es Tweets bisher weltweit zurückhalten hätte müssen um z.B. Gesetze gegen Pornographie, Wiederbetätigung,... in einem bestimmten Land einzuhalten. Nunmehr könne man solche Tweets im jeweiligen Land sperren aber in der restlichen Welt weiter fliessen lassen.
Der Aufruhr einiger TwittererInnen und BloggerInnen – mitten in der Nacht – ist darin begründet, dass damit die Möglichkeit schafft, dass Diktaturen Twitter einer heftigen Zensur unterwerfen könnten. Beziehungsweise, dass sich Twitter freiwillig einer solchen Einschränkung unterwirft, nur um regional präsent zu sein.
Beides ist möglich. Twitter wird wohl darin zu messen (und zu beobachten sein), wie es regional aktiv wird. Ob es überall den Fluss so breit als möglich hält oder sich selbst bis zum Rinnsal reduziert.
gsundTweet ist wieder da
Nach einiger Zeit Pause hat Cornelia Kenda ihren @gsundtweet wieder aktiviert.
Einmal täglich (um 11.00) gibt´s eine kurze Anleitung für etwas Bewegung (zu Hause, im Büro, sonstwo).
Google Plus ... was eigentlich
Kaum gehe ich auf Urlaub führt Google ein eigenes soziales Netzwerk ein. Mit Google+ gibt es nun ein neues Spielzeug für die internet- bzw. social media affinen Menschen.
Meiner einer muss sich noch ein wenig überlegen, wie damit umgehen.
Ich möchte nicht dazu übergehen, die selben Inhalte auf Twitter, Facebook und Google+ zu streuen. Das kann nämlich ganz schön nerven.
Im Urlaub hatte ich die Gelegenheit meine Webwelt ein wenig zu visualisieren und mir eine Straffung zu überlegen. Da kam mir Google+ gar nicht recht ;)
Im Moment sehe ich Facebook eher als Möglichkeit zukünftig meine privaten Kontakte zu pflegen – insbesondere zu den nicht so netzaffinen FreundInnen, die aber Facebook nutzen, weil “doch jeder dabei ist”.
Google+ wäre dann eher der Kanal über den ich “Netzthemen” streue, mitlese und diskutiere. Im Moment wäre das auch passend, da mein Freundeskreis bzw. meine “Circles” hauptsächlich die technisch-kommunikativen “early adopter” beinhalten.
Ob das in ein paar Monaten auch noch so ist, wage ich nicht zu beantworten.
Interessant finde ich die Diskussion ob Facebook oder doch eher Twitter darunter leiden wird. Denn Google+ hat schon was twittermäßiges an sich – entfesselt von der 140 Zeichen Grenze. Fände ich aber schade. Denn gerade die Zeichenbegrenzung schafft kreativere Texte und erleichtert das Lesen von mehr Nachrichten.
Für die “Kreise” und all die anderen plusspezifischen Eigenheiten muss ich erst ein Gefühl bekommen. Hatte ich die ersten 100 Menschen in mehrere Kreise eingeteilt – je nach “Bekanntheitsgrad” habe ich sie nunmehr in “Bekannte” und “nur folgen” aufgeteilt. Soviel möchte ich doch nicht differenzieren – weder beim Lesen noch beim Schreiben.
Für alle, die mir aus irgendwelchen Gründen folgen wollen, gibt´s mein Profil unter der Kurz-URL roblen.at/plus zu erreichen.
A Picplz
Das ist keine Aufforderung zum Bilder herschenken. Matthias Mees hat vor kurzem einen guten Grund geliefert sich mit picplz auseinander zu setzen.
Wer Instagram für das iPhone kennt, wird sich gleich mal zurecht finden. Grundidee: Fotos am iPhone machen, ein paar Farb- und sonstige Filter wählen können um das Foto zu “verschönern” und das Ganze dann posten. In der iPhone App kann man sich die Fotos seiner Freunde ansehen, diese “liken” und auch Kommentare abgeben. Wie es sich gehört lassen sich die Fotos bzw. Links dorthin in etliche Dienste verteilen.
Geht einfach und macht Spass. Daher nutze ich Instagram schon seit einiger Zeit recht intensiv.
Aber all das was einem in Instagram schon immer gefehlt hat, dass bietet Picplz.
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