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Langlebige Blogs

Vor ein paar Tagen wünschte ich Alles Gute zum Geburtstag mein Blog.

Gleichzeitig erreichte mich ein Trackback (falls das noch jemand von euch etwas sagt…) aus Stefan Grafs Blog. Stefan bloggte über Die letzten Überlebenden.

Im August 2007 führte Stefan eine Blogparade Show me your Feed durch. Damals nahmen 71 Blogs teil.

Stefan hat nun nachgeprüft wieviele davon (nach knapp 9 Jahre) noch immer aktiv sind. Nun, es sind 9 (von 71). Eines davon ist “Nur ein Blog”.

Nein, das heißt natürlich nicht, dass Blogs aussterben. Es ist ganz normal, dass täglich Menschen mit dem bloggen aufhören und andere mit dem bloggen erst beginnen. Aber den ganz langen Atem, den haben nicht alle. Wobei natürlich noch die Frage im Raum steht, was Menschen hinter den geschlossenen Blogs machen. Sind sie vielleicht anderweitig im Web aktiv (Snapchat, Instagram, Twitter,…)? Sprich, “publizieren” oder kommunizieren sie noch immer – aber einfach auf anderen Kanälen?

Ich war natürlich neugierig, wie es die neun Blogs steht, die ich damals nannte.

Nun, zumindest 5 sind noch aktiv. Zwei davon sind in der Zwischenzeit auf eine andere Domain umgesiedelt – verweisen aber auf ihrer alten Adresse auf die neue Heimat. Einer von den vieren hat aber zuletzt 2014 gebloggt – gilt daher nur halb.

Es gibt also einige mit Ausdauer…

4 Fragen zum Barcamp/Blogcamp Graz 2016

Henriette Zirl und ich waren beide – so wie im Vorjahr – beim Barcamp Graz. Dieses Jahr waren wir zusätzlich auch die OrganisatorInnen des BlogCamp.

Und wie im Vorjahr (Interview zum Barcamp Graz 2015) haben wir auch 2016 beschlossen, unsere kleine gemeinsame Aktion fort zu setzen.

Die ist ganz simpel: Henriette stellte mir vier Fragen, die ich im nachfolgenden beantworte. Meine Fragen und ihre Antworten gibt es in Henriettes Blog.

"4 Fragen zum Barcamp/Blogcamp Graz 2016" vollständig lesen

Blogcamp Graz 2016 - erste Eindrücke

Das Barcamp Graz 2016 ist vorbei und damit auch das “Blogcamp”.

Ich muss Tweets, Notizen, Eindrücke, Fotos und vieles mehr noch sortieren. Daher erst ein paar unsortierte Eindrücke zum Blogcamp.

Bei der Anmeldung zum Barcamp war die Angabe der Präferenz zu einem Subcamp möglich. Es war schon ein positiver Eindruck, dass sich 32 Personen dem Blogcamp zuordneten.

Bei der Sessionfindung (sechs Slots waren am Samstag frei) gab es einen relativen Andrang, aber wir brachten immerhin acht Vorschläge unter, in dem sich einige einen Slot teilten, weil es thematisch zusammen passte. Ich glaube mit ein wenig Nachfrage zu anfangs und mit Fragen aus den Sessions hätten wir mehr als genug Themen für einen zweiten Blogcamp-Tag gehabt.

Die Thematiken des Tages waren vielfältig:

  • Ein Einstieg ins bloggen
  • Influence Marketing
  • Reiseblogs gestalten
  • Blogmarketing und SEO
  • BloggerInnenidentität in einem Corporate Blog
  • Ist bloggen Journalismus
  • Rechtsfragen
  • Wie findet ihr Themen und wie haltet ihr sie fest
  • Wie kürzt und redigiert man Texte

In jeder Session saßen so ca. 15 – 30 TeilnehmerInnen. Es gab viele Fragen und Diskussionen. Genau das was man sich von einem Barcamp erwartet.

Es gab vieles zu fragen und zu diskutieren. Einiges davon sind Fragen seit der Urzeit des bloggens, die immer wieder unter neuem Gewand auftauchen.

Kann man all das was sich so tut unter einem Begriff “Blog” zusammenfassen? Ist das dann mehr als die technische Plattform? Noch mehr stellt sich die Frage, ob ein Begriff wie “BloggerIn” all die unterschiedlichen Ansätze und Menschen fassen kann. Die Interessen von “Hobby-BloggerInnen” und BloggerInnen mit kommerziellen Anspruch oder journalistischen Interesse sind teilweise sehr unterschiedlich. Die Herangehensweise an manche Fragen auch.

Natürlich bestehen auch noch die Einstiegsfragen: Wie starte ich ein Blog? Welche Plattform verwende ich? Brauche ich eine eigene Domain? Worüber soll ich schreiben?

Dann kommen auch Fragen, wie verdiene ich mit meinem Blog Geld. Da schaudert es die BloggerInnen der ersten Stunde und die Jungen nehmen das ganz gelassen. Mögen die einen Geld verdienen wollen und die anderen “nur” ihre Meinung in den Äther verbreiten – soll doch jeder und jede so bloggen wie er/sie will.

Ist einE BloggerIn ident mit seinem/ihrem Blog oder heißt bloggen heutzutage auch die ganze Social Media Klaviatur zu spielen – von Twitter, Facebook bis Snapchat.

Und wie funktioniert das mit der eigenen Identität, wenn man Teil eines Corporate Blogs ist. Ist man nur die Firma oder doch ein Individuum. Wenn man dann noch nebenbei ein privates Blog betreibt – wie sieht die Schere im Kopf aus: Was erlaubt der Arbeitgeber, wo darf ich mein Wissen nur für das eine und nicht das andere Blog verwenden,…

All das und noch viel mehr haben wir gestreift. Ich hoffe, dass für einige Tipps und Antworten oder zumindest Anregungen dabei waren.

Was ich auf alle Fälle festgestellt habe: Blogs bzw. bloggen ist nicht tot. Es ist lebendig und vielfältig und das ist schon mal sehr gut. Diskutieren wir weiter drüber. Gerne auch am Barcamp Graz bzw. am Blogcamp 2017 …

Ein Hinweis am Schluss: Eine erste Dokumentation findet sich in unserem Trello Board.


Im Rahmen des Barcamp Graz 2016 fand zum ersten mal ein BlogCamp statt. Henriette Zirl und Robert Lender waren die InitiatiorInnen des Blogcamp.

Logo BlogCamp Graz 2016

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