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Da war doch: einmal der Google Reader

Dieser Artikel erscheint im Rahmen meiner kleinen Aktion1 “Da war doch”.

Vor über einem Jahr wurde der Google Reader eingestellt. Wie haben wir gejammert und uns aufgeregt. Und heute?

Ich muss sagen (bzw. hier schreiben), dass mir Googles Dienst nicht mehr abgeht. Mit Feedly hat sich ein würdiger Nachfolger etabliert, der sich auch regelmäßig weiterentwickelt (Siehe z.B. Feedly sichert jetzt in Dropbox (Beta)). Für mehr Features muss man in eine Pro Version investieren. Aber wer mehr als zehn, zwanzig Feeds lesen möchte, dem mag das durchaus etwas wert sein. Ergänzung: Aber natürlich sind ohne diese speziellen Features unbeschränkt Feeds verwaltbar.

Aber Googles Entscheidung hat auch zu mehr Vielfalt geführt. Newsblur ist nur einer der Beispiele. Wer mag kann auch selbst einen RSS Reader hosten (z.B. Tiny Tiny).

Was mich besonders freute war, dass meine Lieblings-App zur Verwaltung von Google Reader (Reeder) ein Update erhalten hat und nun Feedly und etliche andere Dienste unterstützt.

Mehr als ein Jahr danach sieht man, dass Googles Entscheidung durchaus zu etwas mehr Vielfalt und Dynamik in der Feedreader Szene gesorgt hat. Was bleibt ist die Frage, wie man dem/der “durchschnittlichen” InternetnutzerIn erklärt, wozu RSS gut ist. Und schlußendlich wäre es fein, wenn mehr Seiten RSS unterstützen und nicht – wie Twitter – den Feed ganz verstecken.

1 In meinem Feedreader liegen bzw. lagen mit August 2014 noch rund 2.000 markierte Beiträge, die mir irgendwann einmal wichtig waren. Mit “Da war doch” gehe ich die Artikel durch und klicke mich weiter um zu schauen, was denn aus so mancher Ankündigung, Hinweis oder Vermutung geworden ist. Wer mitmachen will, einfach #dawardoch als Hashtag verwenden.

Da war doch: Tim Cook twittert

Dieser Artikel erscheint im Rahmen meiner kleinen Aktion “Da war doch” [1]

Seit September 2013 ist Tim Cook, Apples CEO, auf Twitter vertreten. @tim_cook hat bisher 86 Tweets abgesetzt. Der Mann hält sich zurück.

Und für den Mann, der rund 800 Millionen Kreditkartendaten in seinen Servern speichert ist es eigentlich verwunderlich, dass sich nur 582.000 Menschen (oder Bots) für seine Tweets interessieren. Mag aber sein, dass sowieso jede wichtige Nachricht von unzähligen Blogs und Nachrichtenseiten weiter verbreitet wird.

1 In meinem Feedreader liegen bzw. lagen mit August 2014 noch rund 2.000 markierte Beiträge, die mir irgendwann einmal wichtig waren. Mit “Da war doch” gehe ich die Artikel durch und klicke mich weiter um zu schauen, was denn aus so mancher Ankündigung, Hinweis oder Vermutung geworden ist. Wer mitmachen will, einfach #dawardoch als Hashtag verwenden.

Open Blogging #2 erste Reaktionen

Schriftzug Am Freitag gab es meinen ersten Versuch einer Definition von Open Blogging. Danke an alle, die den Link retweetet haben.

Woran ich nach ersten Rückmeldungen arbeiten muss ist

Zu Punkt 2: Kein Pseudonym. Viele kennen mich unter @roblen. Wenn ich dieses Blog “roblen bloggt” nennen würde, wäre es dann weniger offen, weniger deklariert? Es geht um bloggen “mit offenen Visier”, die Person des Bloggers darf (und soll) durchaus erkennbar sein. Das mag mit einem Pseudonym vielleicht genauso funktionieren. Daher muss es einen guten Grund für “Klarnamen” geben …

Zu Punkt 7: Keine Registrierungspflicht für Kommentierende. Die von mir erwähnten klassischen Felder wie Name, Mailadresse, … müssen natürlich keine Pflichtfelder sein. Solange ich Daten nicht nachprüfe kann jeder Namen und auch Mailadresse faken. Ob eine Kommentarfreischaltung nur über eine Mail an den Kommentierenden (als Spamabwehr) eine für Open Blogging unpassende Hürde darstellt?

Ebenso denke ich noch über eine Verknüpfung mit einem allgemeinen Blogkodex nach.

Was aber noch fehlt ist eine Erklärung wozu Open Blogging dient, wem es dient und warum man darüber nachdenken sollte.

Mitmachen: Blogparade - Nutzen von Barcamps

Das Callcenter Barcamp startete eine Blog Parade Nutzen von Barcamps. Teilnehmen kann man noch bis 30. August 2014.

Beitrag ist noch in Arbeit. Bis dahin empfehle ich den Artikel von Monika Meurer über die 10 Nutzen von Barcamps. Mal sehen, ob ich 11 bis 20 schaffe.

Vielleicht mag ja noch jemand mitmachen oder zumindest hier etwas kommentieren. Wer Barcamps unnütz findet, darf das hier natürlich ebenfalls loswerden (mit ein wenig Argumenten).

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