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Barcamp mag man eben

Ulrike Schmid mag Barcamps.

Warum das erwähnenswert ist. Weil sie darüber auch einen Artikel verfasst hat: Mein Plädoyer für einen Barcamp-Besuch.

Die zweite Barcamp Regel lautet

You do blog about Barcamp.

Die Regel sagt nicht, dass du nur kurz davor, während oder kurz nach einem Barcamp bloggen darfst. Du darfst immer darüber bloggen.

Daher finde ich es schön, wenn Menschen über Barcamps im allgemeinen schreiben. Und daher blogge ich auch darüber, dass Menschen über Barcamps bloggen.

Der Akinator ist noch interessant

Faszinierend. Vor über 10 Jahren, am 27. Jänner 2009 schrieb ich den Artikel „Wie macht das der Akinator“.

Der Akinator versucht mit simplen Fragen eine Person, an die du denkst zu erraten. Manchmal geht das sehr gut oder ist schon fast gespenstisch. Und manchmal ist es haarsträubend, wie er an der richtigen Antwort „vorbei fragt“.

Was mich aber fasziniert ist, dass der obige Artikel noch immer täglich 5 bis 20mal täglich angerufen wird. Somit ist es wirklich langlebiger Artikel.

Ich habe einen Bot als Freund

Nein, noch nicht. Aber in den letzten Tagen sind mir zwei Artikeln untergekommen, die mich ein wenig nachdenklich machten. Zuerst las ich KI-Textgenerator zu gefährlich: Wissenschaftler vermeiden Veröffentlichung. Am selben Tag gab es auch die Schlagzeile KI erschafft Gesichter von Menschen, die es nicht gibt.

Kurz gesagt. Da gibt es ein Programm, dass Texte genauso gut verfassen kann, wie Menschen. Und dann gibt es ein anderes Programm, das Porträtfotos künstlich erzeugt. Allein mit Ohren und so gibt es noch da und dort eine Schwierigkeit. Und dann gibt es noch Fake Porn: KI-generierte Pornos werden ein Riesenproblem und Deep Video Portraits erlauben nahezu perfekte Fake-Videos.

Denke ich das ein wenig zusammen, dann stellen sich meine Nackenhaare doch ein wenig auf.

"Ich habe einen Bot als Freund" vollständig lesen

Weihnachten

Februar.

Nur mehr wenige Monate.

Hast du schon alle Geschenke?

Nein. Aber die vom letzten Jahr warten noch ausgepackt zu werden. Die, die schon ausgepackt sind müssen noch umgetauscht werden.

Passen sie nicht?

Ja, nicht in meinen Lifestyle.

Ich schreibe gerade die Liste derer, die es zu beschenken gilt. Nein, nicht aus Zuneigung. Verwandte und die, die mir auch etwas schenken könnten.

Kennst du den peinlichen Moment, in dem man auf ein Weihnachtsgeschenk nur Danke sagen kann. Das beschämt. Da ist man was schuldig. Ein Paket zurückgeschoben egalisiert das Ganze. Alles ausgeglichen.

Ja. Weihnachten ist die Zeit des Ausgleichs. All die Zuneigungen des Jahres, die man empfangen hat und nicht erwidern wollte in eine teure Verpackung mit irgendeinen Inhalt zusammenpacken und verschenken. Das muss dann reichen. Für ein ganzes nächstes Jahr.


Dieser Artikel erscheint im Rahmen des Projekt *.txt zum Wort Weihnachten.

Ein Barcamp moderieren

Erst jetzt gefunden: Kristine Honig schreibt über die Rolle des Moderators bei einem Barcamp.

Und auf einen Blick sieht man, dass hier ganz schön viele Aufgaben zusammenkommen.

Aus meiner Sicht ist es besonders notwendig “Barcamp-Newbies” abzuholen und zu begleiten und sie in die Gewohnheiten und Regeln von Barcamps einzuführen.

All das (oder vieles davon) was Kristine aufzählt könnte man auch barcampmäßig verteilen.

Beispiel wäre Barcamp-Regel 7:

Sessions dauern so lange wie es sein muss oder die Folgesession beginnt.

Natürlich ist es unterstützend wenn jemand herumgeht und darauf hinweist, dass der Raum in 5 Minuten gebraucht wird. So kann man Gedankengänge oder Diskussionen noch abschliessen etc.

Wobei. Es ist Barcamp. Diskussionen kann man - wenn noch Interesse besteht - am Gang, in einem anderen Raum, beim Kaffee weiterführen. Und auf die nächste Session hinweisen kann auch der/die, der/die als nächstes dran kommt.

Barcamps sind heutzutage oft recht gut organisiert. Aber was wäre, wenn sich ein Barcamp einmal auf die Selbstorganisationsfähigkeit der Anwesenden beruft. Oder finden sich dann auch welche, die moderierend tätig werden…

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