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Datenschutz in meinem Blog: Fonts wieder eingelagert

Ich dokumentiere hier meine Schritte um die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in meinem Blog umzusetzen.

Zur Vorgeschichte: Die Datenschutz-Grundverordnung und mein Blog.

Matthias Mees hat das von ihm gestaltete Layout meiner Seite ein wenig verändert. Wie bei vielen anderen Blog Template lud auch mein Blog die Fonts von einem Google Server.

Das ist insoweit problematisch, als - laienhaft gesagt - dadurch Google mitbekommen kann, welche IP-Adressen auf meinem Blog surfen. Und solche Adressen sind personenbezogene Daten (obwohl man darüber diskutieren könnte) und unterliegen somit den Regelungen der DSGVO.

Matthias hat dies “repariert”. Die Fonts lagern nunmehr direkt auf meinem Webspace. Nachdem auch Share Buttons für mein Blog entsprechend abgesichert sind sollte Google nichts mehr von meinen BlogbesucherInnen mitbekommen.

In den nächsten Artikeln wird es dann um Matomo und meinen Webspace selbst gehen.

DSGVO #Datenschutzsplitter

Vor ein paar Tagen habe ich getwittert:

Es ist einerseits anstrengend zu sehen, wo die #DSGVO wirkt bzw. Fragen aufwirft und andererseits interessant, wo wir überall personenbezogene Daten weiterleiten oder sammeln. Somit führt die #DSGVO im Moment gleichzeitig zu Unsicherheit und Erkenntnis.

Über die Datenschutz-Grundverordnung habe ich vorige Woche gebloggt.

Hier nun ein paar Fundstücke der letzten Tage.

der brutkasten schreibt über das Brutkasten Meetup #3: Die DSGVO zwischen reeller Gefahr und „Panikmache“ und zeigt mit den anwesenden Diskutanten, dass das Thema kein einfaches ist. (Danke an Wolfgang für den Link-Tipp).

Der österreichische Verein „WerdeDigital.at“ gibt am 27. April 2018, 10:00 Uhr, wieder einmal ein Webinar. Diesmal lautet das Thema Datenschutzgrundverordnung - wie bereite ich mich vor?. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die DSGVO setzt auch manch anderes in Bewegung. So kriegt (lt. Futurezone) Instagram einen Download-Button für Fotos.

Das klingt ja gut. Weniger gutes hat Ritchie Pettauer in seinem Blog zu berichten: DSGVO Vorbeben: Googles sonderbare neue EU User Consent Policy, die auch die Nutzung von Google Analytics nach dem 25. Mai im Moment schwierig macht. Aber es sind ja noch ein paar Wochen.

Zum Schluss noch ein Traum-Tweet meinerseits:

Aufgewacht. Habe von Bots geträumt, die sich gegenseitig nur Datenschutzerklärungen posten.

Um diese Träume loszuwerden, lese ich weiterhin fleissig. Daher ist das wahrscheinlich nicht der letzte #Datenschutzsplitter in diesem Blog.

Barcamper, sagt zum Abschied leise (oder laut) Danke

Stefan Evertz schreibt über 5 Tipps, wie man sich richtig für ein Barcamp bedankt. Dabei geht es nicht um den Dank vor Ort sondern online.

Links auf Sponsoren-Websites zu setzen, das fällt mir manchmal schwer. Wirkt ja auch ein wenig wie Werbung - was ja auch der Sinn manchen Sponsors ist. Aber es gibt auch Sponsoren, denen nimmt man schon ab, dass sie auch ein Interesse an der Community haben. Da ist der/die FirmenchefIn selbst beim Barcamp, hält eine Session, geht in andere.

Und schlußendlich geht es um die Regel 2 für Barcamps: Blogge über das Barcamp. Und wer sich für ein Barcamp begeistert, der sagt auch Danke.

Dankt dabei ruhig auch denen, die euch etwas spannendes bei einer Session erzählt haben (mit einem Link auf deren Blog), die euch eine Frage auf Twitter mitgegeben haben (mit einem Link auf deren Twitter-Account).

Denn verlinken ist das was Blogs auch ausmacht, für mich. Meine LeserInnen interessante Texte bieten aber ihnen die Freiheit geben (und die Links) sich in den weiten des Netzes mit dem Thema noch weiter zu beschäftigen.

Doch nochmals zum Thema offline. Das Wort „Danke“ tut auch im Jahr 2018 gut. Daher sage ich auch gerne vor Ort Danke. Ganz persönlich, am Schluss. Nochmals eine Runde machen zwischen den TeilnehmerInnen. Hand schütteln, ein letztes Wort und ein Danke.

DANKE fürs lesen.

Sven Lennartz über einfach nur bloggen

Sven Lennartz schreib über Blogminimalismus: Einfach nur bloggen - und sonst gar nicht.

Als Anhänger des Blog Club und des Plain Blogging kann ich dem natürlich einiges abgewinnen.

Sven geht aber noch weiter (Zitat)

Verzichte auf Basteleien am Theme. Ignoriere alte Beiträge und interne Verlinkungen und Reparaturen und Updates.

Ob man wirklich soweit gehen möchte ist eine andere Frage. Aber der Ansatz ist dafür da um die eigenen Bloggewohnheiten zu hinterfragen.

Braucht es all das drumherum? Was ist mir das Wesentliche am bloggen?

tweetbackcheck