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Auflösung

Gestern habe ich mich aufgelöst.

Nicht, dass ich im Nichts verschwunden wäre.

Ich klickte.

Löschte meinen Account.

Löste mich von meinem Sozialen Profil.

War nicht mehr vorhanden.

Alles was ich geschrieben.

Alles was ich an Bildern gepostet.

Alles was ich euch antwortete.

Alles war weg.

Ich war einfach weg.

Die, die meine Mailadresse kannten schrieben:

Ich kann dich nicht finden.

Für alle anderen war ich vollständig abwesend.

So als wäre ich nicht gewesen.

Nur eine Erinnerung in ihren Gehirnwindungen.

Vollkommen aufgelöst.

Heute habe ich ein neues Profil angelegt.

In einem anderen Netzwerk.

Habe mich in eine andere Welt transferiert.

Manche erkannten mich.

Für viele war ich neu.

Gestern habe ich mich aufgelöst.

Habe meine Existenz selbst beendet.

Außer der Admin im Netzwerk.

Der könnte mich jederzeit wieder auferstehen lassen.

Und ich wüsste nicht einmal etwas davon.


Dieser Artikel erscheint im Rahmen des Projekt *.txt zum Wort Auflösung.

Bemüht euren sympathischen Verstand

Manche Spammer und deren Übersetzungsprogramme bemühen sich wirklich. Ihre Texte sprühen von Poesie.

Heute erreichte meine Mailbox eine Nachricht, die ich euch nicht vorenthalten möchte:

Guten Morgen, wie geht es dir? Ich verehre den Respekt und die demütige Unterwerfung, ich bitte Sie, die folgenden Zeilen für Ihre freundliche Betrachtung zu geben, ich hoffe, Sie werden einige Ihrer kostbaren Minuten verschwenden, um den folgenden Aufruf mit sympathischem Verstand zu lesen.

Wären doch alle Menschen so freundlich, wenn sie anderen schreiben ;-)

Und vergesst nicht. Bemüht immer euren sympathischen Verstand.

Ich probiere Twitters eigene Apps aus

Nachdem Twitter an seiner API gedreht hat haben Dritt-Clients (wie Tweetbot da und dort Probleme. Das dicke Ende kommt vielleicht noch, meint Caschy.

Die Twitter App

Somit habe ich mich hingesetzt und Twitters eigene iOS App aktiviert. Anfangs war das mehr als ungewohnt. Nach rund einer Woche gewöhne ich mich langsam dran.

Positiv: Ich sehe die vor einiger Zeit eingeführten „Threads“ - also Tweets, die zusammenhängen - besser. An sich keine unpraktische Sache. Auch Umfragen und Direkte Nachrichten an eine Gruppe sind ersichtlich - obwohl ich die nicht oft brauche.

Negativ: Die Timeline wirkt für mich noch immer ein wenig durcheinander. Wenn ich abwechselnd iPad und iPhone nutze weiß das eine vom anderen nicht, wo ich beim lesen aufgehört habe.

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tweetbackcheck