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Wohin verweisen deine Tweets?

Luca Hammer hat ein nettes Tool ins Netz gestellt: Die Analyse von Twitteraccounts.

Gib einen Twitternamen ein und das Tool sagt dir, wohin deine letzten rund 600 Tweets hinverlinkten. Dabei wird nicht die genaue URL sondern die Domain ausgewertet. Das sieht bei mir so aus (Klick auf das Bild zeigt euch die gesamte Liste):

Statistik - siehe Blogbeitrag

Instagram, Twitter, mein eigenes Blog und die Futurezone sind die am meisten erwähnten Domains.

Ganz nett, so etwas einmal im Überblick zu sehen. Wem noch ein gutes Feature einfällt, der kann sich gerne bei Luca bezüglich Verbesserungen melden. Und wer ev. eine gute Idee, was man damit alles machen kann, der kommentiere doch bitte hier.

govcrawler - Politik ein wenig transparenter

Über Roland Giersig entdeckt: die Website govcrawler.at von Erwin Ernst Steinhammer.

Laut seinem Blog hat er mal nebenbei etwas produktives programmiert (nett gesagt).

Govcrawler.at holt sich von Bundeskanzleramt (Österreich) und Parlament unterschiedliche aktuelle Dokumente (u.a. Ministerratsprotokolle und Begutachtungsentwürfe) und listet sie auf einer Seite auf. Die Dokumente sind natürlich schon bisher öffentlich gewesen. Vorteil ist, dass man sie nun gesammelt auf einer Seite hat ohne immer wieder suchen zu müssen.

Erwin hat seine Projekt als Open Source auf Github zur Verfügung gestellt, sodass jedeR daran weiter werken kann.

Internet of Things (IoT) bewegt

Für das persönliche Archiv. Am 12. April 2017, 21:38 Uhr, twitterte ich

Internet of Things ist wenn man abends nach Hause kommt und Sorge hat was Toaster, Waschmaschine und Kühlschrank wieder angestellt haben.
(Link zum Tweet)

Das dürfte einen Nerv getroffen haben. Denn bis heute (17. April) erhielt der Tweet 74 Herzen (“Gefällt mir”-Angaben) auf Twitter und wurde 38 mal retweetet.

Damit dürfte dieser Tweet mein bisher “erfolgreichster” gewesen sein. Wobei trotz Augenzwinkern das Internet der Dinge uns wohl noch so manche Schwierigkeiten bereiten wird, wie z.B. Spielzeuge, die quasi Lösegeld verlangen.

So schnell geht das mit dem Altern

Auf Facebook haben sich vor ein paar Tagen einige die Zeit damit vertrieben ihr Profilfoto durch die FaceApp zu jagen.

FaceApp ist eine App für iOS/Android die ein Gesicht automatisch verändern kann. Beeindruckend bis erschreckend wie leicht aus einem ernsten Gesichtsausdruck ein lächelnder Mensch wird. Auch Alterungsprozesse lassen sich darstellen. Natürlich nicht immer perfekt.

Ich habe das mal anhand eines Fotos einer Statue probiert. Seht selbst:

Gesicht einer Madonnenstatue - im Original und dann künstlich gealtert

So schnell kann man automatisiert altern. Hat mich beeindruckt.

PS: Fotos die man in die App lädt werden zur Bearbeitung ins “Netz” geschickt. Also Obacht. Denn diese Fotos könnten eventuell ganz woanders wieder auftauchen.

Hoffnungsschimmer

Da hinten sitzt er
Ganz da hinten wo nicht einmal ich ihn sehen kann
Nicht sehen nicht mal spüren
Aber wenn die dunklen Gedanken kommen
Sich einschleichen
All mein denken all mein handeln in Besitz nehmen wollen
Dann bleibt er ungerührt sitzen
Beharrlich weigert er sich zu gehen
So klein er da wirkt
Da hinten
Sitzend
Sie drohen ihm
Versperren ihm jeden Ausweg
Aber er will gar nicht gehen
Er bleibt
Unbeirrt
Er irritiert
So verlässt die dunklen Gedanken alsbald der Mut
Wie gekommen so verschwinden sie wieder
Leise
Nur er bleibt
Ungerührt
Mein Hoffnungsschimmer


Dieser Artikel erscheint im Rahmen des Projekt .txt zum Wort Hoffnungsschimmer.

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