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Captchas: Die Hölle braucht niemand

Ingrid Brodnig schreibt auf der Profil Website über Die Hölle heißt Captcha.

Captchas sind diese „Tests“, die man vor absenden eine Online-Kommentars, eines Online-Formulars, bestehen muss um zu beweisen, dass man kein Roboter (kein Spambot) sondern ein Mensch ist.

Das Problem ist, dass heutzutage eher Menschen daran scheitern als Bots. Könnt ihr die verworrenen Buchstaben in manchen Captchas richtig erkennen? Und wenn ja, dann ist die Reihenfolge oft nicht ganz klar. Ist das Fotofeld bei der man noch einen Teil der Stoßstange sieht noch ein „Auto“, dass man anklicken muss um zu beweisen, dass man wirklich etwas vom Betreiber der Website will?

Ja, ich will etwas. Aber! Der Websitebetreiber will ich auch etwas von mir. Er will meine Kommentare, meine Bestellung, meine Meinung, mein Geld.

Daher würde ich mir schon lange eine Beweisumkehr wünschen.

Nicht ich muss beweisen, dass ich kein Robot bin. Der Websitebetreiber muss beweisen, dass ich einer bin. Dafür gibt es auch Mechanismen, die die Arbeit der Spamabwehr dem Betreiber und nicht mir überlassen.

Noch dazu wo Captchas viele behinderte Menschen per se ausschliessen.

Dies ist nicht mein erster grantiger Artikel zu Captchas. Lest mehr unter dem Hashtag #captcha.

Daher Captchas weg - sofort!

Denn wir brauchen alle keine Hölle mehr!

Serendipity ist doch schnell...

Im Jahr 2017 berichtete ich über einen Beitrag in dem die Geschwindigkeit von Serendipity und Wordpress verglichen wurde und S9y sehr gut ausstieg.

Fritz hat daraufhin mein und sein (damals Wordpress) getestet. Meine S9y Installation kam auf eine Ladezeit von rund 3,892 Sekunden, seines auf 2,292 Sekunden.

Damals schon meinte ich, dass mein Host vielleicht nicht der schnellste sein und es ja sowieso noch mehr Faktoren gäbe von denen abhinge ob die eine oder die andere Engine bessere Ergebnisse liefere.

Nachdem ich nun mein Blog woanders hoste und mir der Artikel von damals wieder in die Augen sprang habe ich nochmals getestet. Siehe da: 1,235 Sekunden. Also nur mehr weniger als ein Drittel der Ladezeit.

Liegt vielleicht auch ein wenig daran, dass aktuell kaum Fotos auf der Startseite sind. Aber es zeigt doch auch, dass die Wahl des Hosters Einfluss auf Ladezeit hat. Da Geduld ein kostbares Gut im Web ist entscheidet das wohl auch manchmal über mehr oder weniger LeserInnen.

Ich kann, muss aber nicht

Ich kann bloggen, muss aber nicht. Ich kann twittern, muss aber nicht. Ich kann Fotos auf Instagram stellen, muss aber nicht.

Dieses Nicht-Müssen entlastet. Ich verdiene kein Geld mit meinem Blog. Daher gibt es keinen Zwang, außer dem Druck, den man sich selbst setzt.

Ally Auner hat darüber geschrieben. Ich gebe ihr noch in einem Punkt recht. Wenn ich meinen Feedreader anwerfe und quer durch viele Blogs lese merke ich, dass bestimmte Themen in recht vielen Blogposts auftauchen. Manchmal klingen auch die Blogbeiträge wie abgeschriebene Meldungen von Nachrichtenagenturen.

Ich erwarte mir nicht von jedem und jeder geniale Ideen, spritzige Artikel und wunderbare Fotos. Es klingt flapsig, wenn ich sage: „Schreibt doch worüber ihr wollt.“ Aber ich meine es so. Schreibt darüber was euch Spaß und Freude macht, was euch bewegt oder was ihr einfach von der Leber tippen möchtet. Und wenn ihr das so schreibt, dann darf es auch der fünfzigste Artikel über das neue iPhone sein. Denn dann spüre ich, dass es ganz eure Art ist es auszudrücken.

So will ich bloggen oder auch nicht. Denn es sind gerade wieder die Tage wo ich nach Hause komme, mich auf ein Privatleben freue und auch auf meine Couch und den guten Film in dem ich versinken kann. Dann will ich nicht mal in Twitter lesen geschweige denn einsteigen. Und dann will ich schon gar nicht mein Blog anwerfen.

Denn ich kann, muss aber nicht. Ich muss nicht … und wenn ich das verinnerliche, dann reizt es mich doch wieder etwas in die Tasten zu tippen.

Mimikama unterstützen

Ich nehme an, dass viele von euch schon auf Mimikama gestossen sind. Seit etlichen Jahren sind die engagierten Vereinsmitglieder im Internet aktiv um Internetmissbrauch, Internetbetrug und Falschmeldungen bzw. Fakes entgegenzuwirken.

Unermüdlich klären sie auf ihrer Website auf, schulen MultiplikatorInnen und halten Vorträge. Mehr dazu auch auf der Seite Über uns. Und wer sich nicht sicher ist, ob eine bestimmte Meldung aus seriöser Quelle kommt, der findet oft die Antwort bei Mimikama.

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