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Update auf Serendipity 2.3.0

Der letzte Artikel liegt ein paar Wochen zurück und zumindest die nächsten Tage wird sich hier auch nicht viel tun.

Aber was man immer machen sollte: Das Blogsystem aktuell halten. Das habe ich hiermit vor ein paar Minuten erledigt.

Nunmehr läuft mein Blog brav auf Serendipity 2.3.0. Zu den technischen Details siehe der Artikel im S9y Blog.

Mit dem Update konnte ich meinen Webspace auf auch PHP 7.3. hochschalten.

Soweit ich sehe läuft alles rund. Sollte es das nicht tun, dann bitte gebt mir bescheid.

Anmerkung: Das Update lief schnell und perfekt. Aufgrund einer kleinen Sicherheitseinschränkung musste ich - wie bei jedem Update - eine Datei nachbearbeiten. Aber das war auch eine Frage von rund zwei Minuten.

Photowalk Durchhäuser (19.05.2019)

In der Innenstadt von Wien finden sich viele interessante Gassen und Gäßchen. Aber genauso faszinierend sind oft die Durchgänge von der einen Gasse zur anderen.

Am 19. Mai 2019 gab es daher wieder einmal einen Photowalk.

Diesmal hatten wir eine wunderbare Begleitung. Mit Judit Erharter leitete uns eine professionelle Fremdenführerin (Kulturtour) durch die Innenstadt von Wien.

Wenn man jemand Kundigen dabei hat, dann sieht man auf einmal Details, an denen man schon zigmal vorbeigegangen ist. Wir gingen durch Tore und Türen um nicht nur Details sondern auch ganze Orte zu entdecken.

Judit hat (Anmerkung: ich kriege keinen Cent für diesen Hinweis) auch ein Buch über diesen „versteckten“ Orte geschrieben, Titel „Traboullieren in Wien. Durch Durchhäuser durchgehen“. Es ist im Selbstverlag erschienen. Wen es interessiert, der kann sich direkt an office@kulturtour.at wenden. Vielleicht kann ich in einem späteren Artikel etwas mehr über das Buch schreiben.

Cover des im Blog genannten Buchs

Eine Auswahl meiner Fotos habe ich unter Photowalk Durchhäuser 19.05.2019 | Flickr veröffentlicht. Sie finden sich auch in der Flickr Gruppe Photowalk Wien. Kleiner Hinweis: Wer Wien mag findet dort schon über 3.000 Fotos mit Einblicken und Ausschnitten verschiedenster FotografInnen.

Einige Fotos von „MitwalkerInnen“ finden sich in der Facebook Gruppe Photowalk Vienna. Hinweis: Dort kann jedeR, der/die auf Facebook ist auch Mitglied werden.

An dieser Stelle auch Dank an Maria Pflug-Hofmayr (@meta_physik) fürs mit organisieren. Gemeinsam macht das dreimal soviel Spaß.

Danke auch an alle die mitgegangen sind, mit gestaunt haben. Gemeinsam. Das ist es, warum ich gerne photowalke.

Barrierefrei gendern

Vor vielen Jahren schrieb ich einen Artikel zum Thema das Binnen-I und Barrierefreiheit.

Andreas Jeitler, Universität Klagenfurt hat meinen Artikel nun kommentiert. Ich erlaube mir den Kommentar (fast vollständig) hier nochmals zu zitieren.

Wir haben hier an der Uni Klagenfurt gerade eine Diskussion zu Gender-gerechter Sprache und Barrierefreiheit losgetreten, weil wir der Meinung sind, dass das Gender-Sternchen für Screen Reader Nutzerinnen bis Nutzer nicht barrierefrei nutzbar ist. Die bisher bekannten Ansätze wie Sternchen oder Underscore haben den gravierenden Nachteil, dass sie nur in der geschriebenen Sprache verwendet werden können. Würde z.B. Alexa damit beginnen Texte mit xxx-sternchen-innen vorzulesen, würden bei Amazon die Telefone heiss laufen ;-). Ein von uns vorgeschlagener Ansatz wäre die „bis“ Schreibweise. Wir verzichten auf *,_ und andere Kurzformen (Gendering für Schreibfaule) und schreiben alles aus. Anstelle von „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“ (was ja nur binäres Geschlecht beinhaltet) schreiben wir „Mitarbeiterinnen bis Mitarbeiter“ (damit wird ein Raum aufgespannt, in dem alle platz finden). Und das ganze ist dann auch mit Screen Reader lesbar. Wir sind aber noch am Ausloten und diskutieren mit den einzelnen Interessenvertretungen.

Wie ich damals schon schrieb ist der Versuch, eine geschlechtergerechte Sprache zu verwenden und dabei barrierefrei wie möglich zu sein, eine Herausforderung.

Ich weiß, manche verzweifeln schon mit zwei Geschlechtern. Die Darstellung unterschiedlicher Geschlechtsidentitäten ist für die einen ein Muss und für die anderen ein regelrechter Affront.

Ich verwende bisher hier auch nur das Binnen-I und werden es, auch der Lesbarkeit willen, vorerst so belassen. Auch wenn manche meinen, schon das „I“ würde alles komplizierter machen. Ich finde aber den Diskurs interessant, ob und wie Sprache ausschließt und wie ich bei meinen Texten all die hinein holen kann, die ich gerne erreichen möchte.

Ich bin daher gespannt, was in der Diskussion auf der Uni Klagenfurt noch herauskommt.

Phantomschmerz

Früher war alles besser. Früher waren die Farben bunt. Früher waren die Menschen irgendwie .. so .. menschlich. Früher war das Leben irgendwie lebendiger.

Heute sehen sie alles nur grau. Heute ist alles nicht mehr zu ändern. Heute schmerzt die Abwesenheit des gestern.

Den Schmerz der Abwesenheit. Der Abwesenheit einer Zeit, die nie gewesen. Einer Zeit, die damals viele auch für grau hielten.

Die Vergangenheit ist ein Phantom. Ein Monster, dass sich in der Erinnerung als Schönheit präsentiert.

Phantomschmerz.


Dieser Artikel erscheint im Rahmen des Projekt *.txt zum Wort Phantomschmerz.

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