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Neue Beiträge in der FAQ bezüglich Abstürze; JAVA für T919?

In der T919 - FAQ findet ihr nun zwei Stellungnahmen von Tel.Me. bezüglich Problemen mit dem Akku bzw. Softwareabstürzen.


Tel.Me. erinnert in diesem Zusammenhang auch daran, dass für die Beta-Firmware bei älteren Geräten ein Hardware Update angeraten ist.


Bezüglich T919 und JAVA wird es lt. Tel.Me. nächste Woche eine offizielle Stellungnahme geben - warten wir diese also einmal ab.

Das T919i kommt, T919 und Java

Kaum ist man für ein paar Tage weg:

Das T919i kommt
Auf der Tel.Me. Website findet ihr eine große Ankündigung über das neue T919i von Tel.Me. Für t-Seite LeserInnen gibt´s eigentlich kaum Neues bezüglich Features. Zur Frage, ob JAVA integriert ist: Der MIDP 1.0 Standard wird integriert sein. Dies ist eine Java Umgebung für Mobiltelefone - nähere Infos unter http://java.sun.com/products/midp/
The Mobile Information Device Profile (MIDP), combined with the Connected Limited Device Configuration (CLDC), is the Java runtime environment for today’s mobile information devices (MIDs) such as phones and entry level PDAs. What MIDP provides is the core application functionality required by mobile applications - including the user interface, network connectivity, local data storage, and application lifecycle management - packaged as a standardized Java runtime environmentand set of Java APIs.

Ob das T919i auch MPEG4 Videos aufzeichnen kann ist nach durchlesen der Seiten unklar. Mit einer optionalen MMC/SD ist auf alle Fälle das abspielen möglich.

Wer im Tel.Me. Webshop das T919i bis 5. Oktober 2003 vorbestellt erhält kostenlos dazu ein Mobilitätsset (Autoladekabel und Stereo portable Freisprecheinrichtung).

Sobald ich weitere Informationen habe, werde ich sie natürlich in den t-Seite News bringen.

Das T919 und Java
Unklar ist, ob Tel.Me. auch das T919 noch mit Java nachrüsten wird. Aufgrund von E-Mails von Tel.Me. an t-Seite LeserInnen dürfte es so sein, dass einfach der Speicher nicht mehr ausreicht, nachdem man anderweitige Features (auf Kundenwunsch) eingebaut hat.
Auch hier müssen wir aber noch auf ein endgültiges offizielles Statement warten.

Neues Foto vom T919i

Fast hätte ich ein neues Foto vom T919i auf der Tel.Me. Hompage übersehen. Nachdem das ZIP-File fast einen MByte groß ist, gibts hier eine viel kleinere Version, auf der man noch immer genug sieht.
Die Icons sehen ein bisschen verändert aus. Dies muß aber noch nicht das endgültige Aussehen des Screens sein. Nach Angaben von Tel.Me. bei der letzten Pressekonferenz am 10. September wird das T919i wahrscheinlich Ende Oktober 2003 auf den Markt kommen, das t918 erst zum Jahreswechsel 2003/2004.

Presseberichte und UMTS Modelle ab 2004

Nachdem die gestrige Pressekonferenz bezüglich der Verlagerung der Tel.Me. Mobiltelefonproduktion nach Österreich doch ein bisschen Interesse erregt hat, gab es auch etliche Pressemeldungen.

Nachfolgend findet ihr ein paar interessante Auszüge.

www.kurier.at schreibt über die Gründe des Umzugs

Der einzige österreichische Handyhersteller Tel.Me. (Telecom & Media Products GmbH) will ab 2004 nach einem Umsatzausfall von 15 Millionen Euro, verursacht durch Lieferverzögerungen des estnischen Fertigers Elcoteq, seine Produktion nach Österreich verlegen. Zu diesem Zweck wurde eine "Handy-Allianz" mit dem österreichischen Leiterplattenhersteller AT&S und dem IT-Hersteller Kapsch geschlossen. 2003 sollen zunächst 30.000 Handys von Kapsch in Österreich produziert werden, ab 2004 will Tel.Me. mit geplanten 100.000 bis 120.000 Stück alle Geräte in Österreich produzieren lassen.

Über die Gründe der Wahl einer „innerösterreichischen“ Lösung schreibt www.report.at

Warum? Nun, weil "die Produktion in Österreich nicht so teuer ist, wie das immer dargestellt wird", so Tel.Me-Chef Manfred Jahn. "Logistische Einsparungen, die Möglichkeit, geringere Losgrößen in Auftrag zu geben, sowie enorme Flexibilität in den Fertigung und höhere Qualitätskontrolle relativieren höhere Lohnkosten alle Mal."
Und nicht zuletzt will Jahn mit dem "Just-in-time"-Argument punkten: "Wir bringen Handys binnen sechs Monaten auf den Markt. Andere Player brauchen in der Massenfertigung mindestens neun Monate dafür."
Während es AT&S-Boss Willi Dörflinger "traurig findet, wenn in der österreichischen Elektronikbranche Tausende Arbeitsplätze verloren gehen" und daher eine Technologie-Offensive nur die richtige Antwort sein könne, sieht Georg Kapsch ebenso wie Manfred Jahn die "Antwort auf die Globalisierung im Time-to-Market".

www.diepresse.at schreibt zur finanziellen Lage von Tel.Me.

Bis Februar 2004 will Tel.me eine neue Finanzierungsrunde unter Dach und Fach bringen, bei der "unter zehn Millionen Euro" in die Kassen fließen sollen, sagt Tel.Me-Chef Jahn. Die Eigenkapitalquote soll von derzeit 2 auf 10 bis 15 Prozent zur Jahresmitte gesteigert werden. Im Jahr 2004 soll erstmals ein Gewinn (Ebitda) erzielt werden, so Jahn. 55 Prozent der Firmenanteile gehören Tel.Me-Chef Jahn, 18 Prozent dem BA-CA Gründerfonds, 16 Prozent der Dexco Management- und Beteiligungsgesellschaft und knapp 11 Prozent dem Tel.Me-Prokuristen Wolfgang Krivanek.

Tel.Me. plant lt. www.kurier.at ab 2004 auch UMTS Mobiltelefone zu produzieren

Mit Ende 2004 will der Hersteller mit zwei Modellen auch ins UMTS-Geschäft einsteigen. UMTS werde deshalb erfolgreich sein, weil für das Versenden von hochauflösenden Fotos mit 3 bis 4 Millionen Pixel über Fotohandys künftig höhere Geschwindigkeiten notwendig würden, die nur mit UMTS dargestellt werden könnten, meint Jahn. Tel.Me. konzentriert sich bei Handys ausschließlich auf den Multimediabereich (Video, Audio, Internet).

Das offizielle Pressefoto will ich euch natürlich auch nicht unterschlagen

Von links nach rechts: Mag. Georg Kapsch (Kapsch), Manfred Jahn (Tel.Me.), Willi Dörflinger (AT&S) bei der Pressekonferenz - Für ein größeres Foto einfach auf das Bild klicken.

Tel.Me. produziert in Österreich

Mit einer heutigen Pressekonferenz hat Tel.Me. die Kooperation mit AT&S und Kapsch bekanntgegeben. D.h. Tel.Me. Mobiltelefone werde in Kürze in Österreich nicht nur geplant sondern auch produziert. Die entsprechende Meldung von Tel.Me. im Wortlaut:
Tel.Me., AT&S und Kapsch starten Kooperation Tel.Me., Österreichs einziger Handy-Erzeuger, wird in Zukunft seine High-End Smart Phones in Österreich produzieren. Dabei wird AT&S die Leiterplatten produzieren und Kapsch Components das gesamte Assembling übernehmen. Damit ist höchste Qualität mit dem Prädikat „Made in Austria“ garantiert. Für Manfred Jahn, CEO von Tel.Me., ist dieser Schritt ein Meilenstein für Österreichs High- Tech Industrie: „Mit Kapsch und AT&S hat Tel.Me. die idealen Partner für die Produktion von Smart Phones gefunden.“ 120 000 Handys werden 2004 „Made in Austria“ in Produktion gehen. AT&S Chef Willi Dörflinger schätzt an der neuen Zusammenarbeit vor allem die „österreichische Lösung“: „Wir sind drei starke Partner, die über zentrale Kompetenzen verfügen und gemeinsame Ziele verfolgen: Innovationen vorantreiben, Gewinne erwirtschaften und damit langfristig Arbeitsplätze in Österreich sichern. Unser kleines Land hat als Wirtschaftsstandort nur dann eine Chance, wenn wir technologische Kompetenzen bündeln und permanent Innovation betreiben. Die Kooperation zwischen Tel.Me., AT&S und Kapsch geht genau in diese Richtung. Wir werden aber nicht nur im Produktions-Bereich eng zusammen arbeiten, sondern auch im Bereich Forschung und Entwicklung intensiv kooperieren. Neue Materialien sollen entwickelt und Produktionsabläufe optimiert werden.“ Mag. Georg Kapsch: „Es ist uns mit dieser Kooperation gelungen, ein österreichisches Projekt mit drei innovativen Unternehmen zu realisieren, und das im High-Tech-Bereich. Damit zeigen wir einmal mehr, dass Österreich im internationalen Wettbewerb als Produktionsstandort für technologische High-End-Produkte mithalten kann. Genau das war auch einer unserer Antriebsfaktoren vor zwei Jahren, die Kapsch Components im Zuge unserer Unternehmens-Neustrukturierung als eigenes Produktions-Unternehmen auszugliedern und am Markt zu positionieren.“ Für Manfred Jahn ist die Kooperation nur der erste Schritt: „Wir werden nicht nur vom Produktions Know How von Kapsch profitieren, sondern ab ca. April 2004 auch die Kapsch BIZZ-Shops als österreichische Service-Centers für Tel.Me. nutzen. Die geringen Mehrkosten in der Produktion neutralisieren sich, wenn man bedenkt, wie viele Vorteile wir aus der intensiven Zusammenarbeit und der Nähe zu unseren Partnern ziehen. Wir können Innovationen schneller und kompetenter realisieren und das schafft einen enormen Mehrwert für unser Unternehmen.“
Die beiden Presseaussendungen zur Pressekonferenz findet ihr im Archiv unter http://t-seite.robertlender.info/viewtopic.php?t=699
Laut dem Web-Standard hat es bei der früheren Produktionsfirma Elcoteq Produktionsausfälle gegeben, die zu massiven Umsatzverlusten bei Tel.Me. geführt hätten.
Ich verbinde diese t-News mit einem Dank an alle Forumsmitglieder, die oft viel rascher als ich Neuigkeiten entdecken. Ohne sie wären die t-News nicht so informativ, wie sie hoffentlich sind.
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