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Nokia Mobiltelefone und Mac

Das sich Nokia Mobiltelefonie und Mac OS nicht vertragen ist ein langanhaltendes Gerücht, dass noch aus früheren iSync Zeiten stammen muss. Helmut Hackls s60.at bringt nunmehr ein Mac-Spezial zu S60-Phones. In diesem zeigt er alle derzeitigen Möglichkeiten auf an iSync Plugins zu kommen bzw. welche Programme den Datenaustausch zwischen S60 Mobiltelefonen und dem Mac unterstützen.

Warum für Software zahlen?

Apfelquak berichtet unter dem Titel Mac-Entwickler halten zusammen darüber, dass Twitterific gehackt worden sei und man damit eine werbefreie Version erhalten könne. Einige Mac Software Entwickler hätten daraufhin gegen solche Vorgehensweisen Stellung bezogen. Stimmt einer der Kommentare ist aber das ganze ein Fake und diesen Hack gibt es gar nicht.

Das interessante an diesem Artikel sind jedoch die vielen Kommentare. Hier finden sich die unterschiedlichsten Positionen. Die einen zahlen gerne für gute Software, die anderen suchen lieber Freeware und einige finden solche Hacks durchaus gerechtfertigt (Motto “Hätten sie doch besser programmiert”).

Seit etlichen Jahren fahre ich nunmehr den Weg, das ich nur Software verwende, deren Linzenz ich auch nachkomme. So findet sich auf meinem Mac neben Kaufsoftware, bezahlte Shareware und Freeware. Natürlich gibt es Programme, die ich für unverschämt teuer halte. Aber dann benutze ich sie nicht, sondern suche mir lieber Alternativen.

Einzelpersonen oder kleine Firmen, die Software entwickeln wollen auch von etwas leben und daher löhne ich diese Arbeit durchaus. Für andere Dinge in meinem Leben (z.B. ein Restaurantbesuch) hinterlasse ich oft mehr - ohne zu prassen - als für eine Software die ich täglich nutze.

Aber auch für Freeware bin ich gerne bereit mal ein Dankeschön zu sagen und dies auch quantitativ auszudrücken. Insbesondere bei Webprodukten behandle ich so. Eine Wiki Software, die tagtäglich auf meinem Webspace läuft ist mir dann durchaus mal ein Geschenk bei Amazon wert. Insbesondere wenn ich sehe, wie der/die EntwicklerInnen sich auch um Updates und Verbesserungen kümmern und mir daher mein Webangebot erst möglich machen.

Nur weil jemand ohne Forderung oder zu einem “geringen” (das ist natürlich relativ) Preis seine Software zum freien Gebrauch anbietet und nicht mittels zig Mechanismen schützt muss er/sie doch nicht den Schaden dafür haben. Soll denn jedes noch so kleinste Softwareprodukt schon mit einem Digtalen Rechtemanagement und mit Freischaltcodes etc. daher kommen?

UNB2 - mehr als Weblog, Wiki, Forum,...

Wer von euch kennt das “Unclassified NewsBoard” (kurz: UNB)? Ich selbst verwende(te) diese Forensoftware für das frühere t-Seite Forum. Der damalige Grund für diese Wahl war, dass UNB schnell, einfach und mit einigen sehr netten Möglichkeiten ausgestattet war.

Yves Goergen hat nun vor ein paar Monaten UNB2 (UNB components) ins Leben gerufen. Vorerst gibt es UNB2 nur als Idee, viele Entwürfen und ein paar ersten Codezeilen. Yves beschreibt UNB2 so:

Es soll Konzepte von Wikis oder Weblogs aufgreifen und so deren Aufgaben mit übernehmen können. Das soll nicht etwa durch ein Zusammenkleben mehrerer Programmteile geschehen, sondern durch ein einheitliches Bedienkonzept, das den Anforderungen all dieser Anwendungstypen (hoffentlich zufriedenstellend) gerecht wird. Dafür will ich u.a. auf “Foren” und “Threads” verzichten und stattdessen “Tags” (verwaltete Schlagworte) und “Referenzierungen unter Beiträgen” zur Organisation der Inhalte nutzen. Außerdem soll das UNB2 sehr modular aufgebaut sein …

Eine noch detailliertere Beschreibung findet sich auf der UNB2 Projektseite. Das Mitdiskutieren und somit Mitentwicklen ist ausdrücklich erwünscht. Dazu gibt es auch einen eigenen Forenbereich. Auch im Boardunity Forum wurden die dortigen TeilnehmerInnen um ihre Ideen zur Versionierung von Tags gebeten, leider bislang ohne Erfolg.

Yves Ansatz ist ambitioniert. Seine bisherige Entwicklung von UNB zeigt mir aber, dass er es mit UNB2 ernst meint und er es durchaus hinkriegen könnte UNB2 zu einer Erstversion zu entwickeln. Nachdem meiner Meinung nach Blogs, Wikis und Foren in ihrer Entwicklung nicht still stehen werden und es auch nicht können ist gerade ein Projekt wie UNB2 interessant. Denn auf solche crossover Fragen wird es wohl hinauslaufen. Konsumieren und mitgestalten und dies noch auf unterschiedlichen Wegen - aber alles auf einer Plattform. Das könnte wohl einer der Zukunftsperspektiven für Webangebote sein. Wie und ob UNB2 hier im Kleinen mitspielen kann, das wird sich weisen…

Wenn mein Blog mich nicht mehr erkennt

Vor kurzem hatte ich ein seltsames Problem mit meinem Blog. Beim Versuch einen neuen Artike posten erhielt ich in der Vorschau eine Darstellung der Adminoberfläche und Serendipity verkündete mir, dass mein HTTP Referrer ungültig sei. Interessanterweise passierte das nur in Firefox, aber nicht mit Safari.

Eine Suche im S9y Forum brachte ein ähnliches Problem zutage. Und Garvin war mit der Lösung auch bald da: Aus Serendipity ausloggen, das Cookie vom Blog aus dem Browser löschen und neu einloggen. Et voila, es funktionierte. So einfach kann es sein, wenn man es weiß…

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