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Danke, liebe System Administratoren

Heute war SysAdminDay, sprich “System Administrator Appreciation Day”:http://www.sysadminday.com/. An diesem Tag sagen wir User einfach mal Danke an die Menschen, die diese ganze Internettechnik verstehen und uns helfen zu bloggen, soziale Netzwerke zu nutzen, Websites zu betreiben, Internetdienste auszuprobieren,…

Daher sage ich auch ich heute Danke.

Danke an “Robert Harm”:http://www.ihrwebprofi.at der als CTO (Chief Technical Officer) die gesamte Technik von “webtermine.at”:http://webtermine.at betreut - ohne ihn könnte ich meine ganzen Ideen nicht umsetzen.

Danke an “Matthias Mees”:http://netzgestaltung.net, mit dem ich gemeinsame podcaste und der die Website dahinter - “S9yCamp Info”:http://s9ycamp.info - mit viel Liebe zu Technik und Webdesign betreut.

Natürlich schrauben beide nicht an Routern, stecken Kabel und warten Server, sind also keine richtigen SysAdmins würden Puristen antworten. Nun, ich will das nicht so eng sehen und lieber Danke sagen.

Danke auch an die mir unbekannten Systemadministratoren von “World4You”:http://world4you.com. Die Oberösterreichische Firma hostet u.a. mein Blog, “alleinr.at”:http://alleinr.at, S9yCamp sowie auch webtermine.at.

Nicht zuletzt Danke an alle SysAdmins all der Dienste, die ich so nutze.

Danke!

Anonym im Netz

Die Diskussion über Pseudonyme auf Google+ verfolge ich seit einiger Zeit. Heute finde ich auf t3n die Aussage von Randi Zuckerberg (ja, die Schwester von ihm), dass die “Anonymität im Internet verschwinden muss”:http://t3n.de/news/facebooks-randi-zuckerberg-anonymitat-web-muss-323649/.

Es ist schon viel dazu gesagt und geschrieben worden. Aber ein paar Gedanken möchte ich doch noch einbringen - wobei diese sich sicherlich auch schon anderweitig wieder finden.

An der Idee sich für das Web registrieren zu müssen kann ich gar nichts abgewinnen. Es mag ja sein, dass wir identifizierter Weise uns etwas weniger rüpelhaft ausdrücken - aber nicht einmal das kann ich so bestätigen. Wer auf eine solche Idee kommt, wird noch von mir verlangen, dass ich mich in jedem Geschäft, bei jeder Party, jeder Theatervorstellung, jedem… mit Personalausweis vorstellen muss.

Und mögen Menschen in der Anonymität rüpelhaft und sonstiges sein. Blogs von “Querulanten” muss ich nicht lesen, Trollen in Foren kann man auch anderweitig beikommen.

Auch auf Google+ stören mich Konten mit einem Pseudonym nicht sehr. Ich muss einem Account “Butterblume” nicht zurückfolgen, kann diese “Person” im schlimmsten Fall sogar blocken.

Detto in Facebook. Nur verstehe ich es manchmal nicht. Da kommt eben (erfundener Account) “Butterblume” mit einer Blume als Profilfoto und möchte mein “Friend” sein. Soll ich da auf bestätigen klicken? Ich möchte schon wissen, wer da anklopft. Ich möchte zumindest ein Gesicht sehen.

Auch hier finde ich für mich Ausnahmen. Denn ich kenne manchen auf Twitter, Facebook,… mit seinem/ihrem speziellen Logo. Da sagt mir dieses als Profilfoto oft mehr als ein Foto der Person.

Auch mich selbst kennen viele Menschen eher als “roblen” als als Robert Lender. Daher verstehe ich die Argumentation, dass man doch damit auf allen Netzwerken auftreten möchte. Allein schon aufgrund des Wiedererkennungswerts.

Man könnte sagen: Auf Twitter sind wir alle Künstler/innen. Denn jede/r von uns hat seinen/ihren Künstlernamen.

Subjektive Wahrnehmung

Habt ihr das an euch schon beobachtet…

Meiner einer hat vor ein paar Tagen “OS X Lion installiert”:http://www.robertlender.info/blog/archives/3365-OS-X-Meine-ersten-24-Stunden-mit-dem-Loewen. So mitten drin über manche der neuen Funktionen von “Lion” war ich mir gar nicht mehr sicher, ob das immer neue Funktionen waren/sind.

Ich beschäftigte mich einfach intensiver mit mancher App und durchstöberte Menüeinträge, Einstellungen,… Etwas was ich schon länger nicht mehr getan habe. Da passierte es mir einfach, dass ich Möglichkeiten entdeckte, die auch “Snow Leopard” hatte, mir aber nicht bewusst waren.

Und so mitten drin entdeckt man manches Programm, manche App ganz neu für sich. Schon bin ich dabei neue Arbeitsabläufe zu erstellen, mir neue Hilfestellungen in all meinen Webaktivitäten zu erarbeiten.

All das schreibe ich einer neuen Version meines Betriebssystems zu. Dabei wird es wohl nur die Hälfte “Lion” sein. Die andere Hälfte macht mein neue Neugier, meine neue Sichtweise auf “alte” Apps, aus.

Soll mir noch einer sagen, so ein Stück “Bit and Bytes” würde nur aus 0 und 1 bestehen und nicht auch aus dem was meine Sicht der Dinge daraus macht.

OS X: Meine ersten 24 Stunden mit dem Löwen

Zugegeben, es waren 48 Stunden bevor ich diesen Bericht begann. In der ersten Nacht - nach der Veröffentlichung von “Mac OS X Lion”:http://www.apple.com/at/macosx/ - war mein iMac damit beschäftigt die rund 3,7 GB des Update herunter zu laden.

Der zweite Schritt war dann umso rascher. Update anstossen, ein paar Minuten abwarten, Neustart und dann dauerte es rund 30 Minuten bis “Lion” bereit stand.

Soweit so gut.

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Sprachauszeichnung: Auch sehende Menschen verstehen dich nicht

Beim letzten Relaunch meines Blogs habe ich mich bemüht auf Barrierefreiheit zu achten. Mehr dazu bei den “Artikeln zum Accessibility Projekt”:/blog/plugin/tag/accessibilityprojekt.

Nachlässig bin ich aber in der Frage der Sprachauszeichnung. Diese bedeutet, dass bei einem Sprachwechsel innerhalb eines Textes, dieser entsprechend ausgezeichnet werden sollte. Damit weiß ein “Screenreader”:http://de.wikipedia.org/wiki/Screenreader, dass er die Sprachausgabe in dieser Sprache, Intonation,… vornehmen muss.

Das AccessBlog wirft nun einen “kritischen Blick auf Sprachauszeichnungen”:http://www.einfach-fuer-alle.de/blog/id/2744/#mehr-2744. Neben technischen Problemen gibt es auch andere Hindernisse (Zitat):

bq. Das heißt, wenn die Sprachausgabe mitten im Satz auf amerikanisches Englisch, britisches Englisch oder kastilisches Spanisch umschaltet, dann macht der Zuhörer diese überraschende Änderung kognitiv wahrscheinlich gar nicht oder nur verzögert mit.

Auch die Geschwindigkeit der Sprachausgabe hat ihre Hürden in einer Fremdsprache (Zitat):

bq. Hinzu kommt, dass viele Blinde ihre Sprachausgabe auf ein hohes Tempo eingestellt haben. Allerdings können sie oft nur ihre eigene Sprache in diesem Tempo verstehen, während sie für fremdsprachige Texte das Tempo niedriger schalten würden.

So, damit hätte ich jetzt eine gute Ausrede, warum ich so schleissig war.

Aber das Fazit kommt zum Schluss. AccessBlog weist daraufhin, dass man Anglizismen vermeiden sollte, ebenso Fremdwörter (die auch manch SehendeR nicht korrekt aussprechen kann). Wenn man diese schon einsetzt, dann mit entsprechender Erklärung. Dies komme dann allen zu Gute - sehenden wie auch sehbehinderten oder blinden Menschen. D.h. nicht einfach nur die Sprachauszeichnung “vergessen”, sondern sogar noch ein wenig mehr über seine Texte nachdenken.

Also. Texte verständlicher zu schreiben ist ein guter und wichtiger Hinweis. Daran muss ich täglich arbeiten. Ich hoffe dabei auch auf die Hilfe meiner LeserInnen. Wenn ihr etwas nicht versteht, dann schreibt mir doch bitte.

Denn wie heißt es: Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Blogartikel ;)

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