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Als ich der Robert Basic von Österreich werden wollte

Es gab eine Zeit, da schrieb Robert Basic in seinem Blog Basic Thinking. Er war eines der ersten Blogs, die ich regelmäßig las. Robert schrieb über Technik und manch anderes. Was mich dabei faszinierte war die Art wie er schrieb. An manchen Tagen gab 5, 6, 7, 10 Artikel. Robert warf sie quasi raus. Er schrieb - wie man so schön sagt - frei von der Leber weg. Es waren manchmal tiefgehende Artikel, andere waren roh, einfach mal so raus getippt.

Für manche war Robert eine Blogmaschine, die lieber auf Quantität als auf Qualität achtete. Aber mir gefiel, dass er einfach das, was er dachte, was er so an Fundstücken fand verbloggte.

Es gab Zeiten, da verbloggte ich manchmal selbst 2, 3, 4 Artikel am Tag. Es gab Stimmen, die meinten, ich wollte dem Robert in Deutschland Konkurrenz machen. Nicht inhaltlich, aber von der Quantität her. Ich nahm mir etwas vor und schaffte es dann nie … an einem Tag 20 Artikel rauszuwerfen. Einfach mal so alles verbloggen, was mir “unter die Nase” bzw. in meinem Feedreader landete. “Der lange Tag des bloggens” sollte es werden.

Vielleicht gelingt mir das einmal. Einen Tag im eigenen Blog aufgehen…

Dann kam der Tag an dem Robert Basic sein Blog verkaufte. Das ist lange her. Aber jetzt ist er wieder da im Basic Thinking Blog. Zumindest kurzzeitig. Denn er schrieb gestern seinen ersten Artikel (von drei) mit einer kleinen Historie über das Bloggen.

Also taucht ein in die gute alte Zeit des bloggens, als mancher noch nicht einmal das Wort buchstabieren konnte.

Twitter zwischen Ende und Neuanfang?

Zwei teilweise konträre Artikel schwappten heute in meinen Feedreader.

Auf Datenschmutz gastbeitragt Andrea Strommer “Warum Twitter wirklich stirbt”:http://blog.datenschmutz.net/2015-10/gastbeitrag-warum-twitter-wirklich-stirbt/.

In Caschys Blog wird darüber, dass sich Twitters “CEO bei Entwicklern entschuldigt hat”:http://stadt-bremerhaven.de/twitter-ceo-entschuldigt-sich-bei-entwicklern-neue-mac-app-noch-dieses-jahr. Twitter sei bereit für einen Reboot und wolle wieder für Offenheit stehen.

Ob das leere oder letzte verzweifelte Worte sind werden wir erleben.

Ich hoffe noch immer das Beste …

Blue Beanie Day 2015

h2. Ein Web für alle!

Damals. Damals gab es Modems und für jeden Dienst musste man sich neu einwählen. Es gab da und dort grafische Oberflächen für Netzwerke. Und jedes funktionierte anders. Und dann kam das Internet und ein wenig später das Web.

Blaue Haube mit dem Slogan "Blue Beanie Day - Ein Web für alle" Wir hatten einen Browser mit dem wir eine Adresse aufriefen. Dort gab es Texte, Fotos und Links. Ein Klick auf einen Link und ich kam auf eine andere Seite, auf der ich wiederum Text lesen konnte.

"Blue Beanie Day 2015" vollständig lesen

Die Social Media Welt in Österreich

Digital Affairs betreibt seit längerem das “Social Media Radar”:http://socialmediaradar.at und unternimmt damit den Versuch österreichische NutzerInnenzahlen so gut wie möglich wieder zu geben.

Nunmehr gibt es neue Quellen für Auswertungen und einen “Artikel über neue NutzerInnenzahlen”:https://digitalaffairs.at/2015/10/20/neue-instagram-nutzerzahlen-fuer-oesterreich/.

3,4 Millionen Facebook NutzerInnen sind schon beachtlich. 340.000 für Instagram um einiges weniger. Mit rund 140.000 NutzerInnen aus Österreich für Twitter bin ich in einer kleinen Runde. Anders gesagt. Bei einer Gruppe von 100 Menschen habe ich vielleicht noch die Chance eineN zweiteN TwitterNutzerIn zu finden.

Das heißt, Twitter wird oft zitiert - aber das liegt wohl in der intensiveren Nutzung durch Medienmenschen - aber es durchdringt nicht die Breite der Bevölkerung. Zumindest nicht in deren Nutzung.

Aber Zahlen sind nicht alles, oder?

Das Barcamp Graz sucht Camps

Bis zum 1. November 2015 läuft der Aufruf sich mit neuen “Camps für das Barcamp Graz 2016”:http://barcamp-graz.at/2015/10/barcamp-graz-2016-call-for-camps/ zu bewerben. Hinweisschilder zu Barcamp Sessions Was heißt denn das schon wieder?

Das Barcamp Graz ist eines der größten Barcamps in Österreich. Schon seit langem besteht es eigentlich aus mehreren Camps wie z.B. Wissenscamp, Startcamp oder Politcamp. Jedes dieser Camps hat ein eigenes Logo, eigene Verantwortliche. So entsteht ein großes Barcamp, dass doch sehr individuell in den einzelnen Camps ablaufen kann.

Wer also immer schon gerne ein Gartencamp, ein Accesscamp, ein OpenScienceCamp,… durchführen wollte und vor einer Gesamtorganisation vielleicht abgeschreckt war. Hier ist die Chance sich zu engagieren um gemeinsam das Barcamp Graz noch vielfältiger zu machen.

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