Zum Inhalt springen

Vor dem Blue Beanie Day ist nach dem Blue Beanie Day

Ich mit blauer Haube im Spiegelbild Am Montag setze ich wieder meine blaue Mütze auf und setze damit auch ein Zeichen für Webstandards und ein barrierefreies Web. Denn ich möchte “ein Web für alle”:/blog/archives/4000-Blue-Beanie-Day-2015.

Der 30. November 2015 ist der neunte Blue Beanie Day. Manch eineR mag sagen, dass der Tag nicht viel verändert hat.

Ja, im Großen sicher nicht. Ob er vielleicht den einen oder die andere ein wenig für das Thema sensibilisiert hat - ich kann es nicht sagen. Aber er ist auch eine Erinnerung, eine kleines Symbol und vielleicht auch ein wenig ein öffentliches Sichtbar machen derer, die sich das Ganze Jahr für ein gemeinsames Web, ohne trennende Barrieren einsetzen.

Auch wenn ich in ein paar Tagen wieder die blaue Mütze aus meinem Profilfotos entferne. Ich möchte sie diesmal nicht weit weg legen.

h2. Ein Web für alle

Den Blue Beanie Day habe ich nach der Rede von Joe Spelbrink am A-TAG 2015 unter das Motto “Ein Web für alle” gestellt. Und dieses Motto möchte ich das ganze Jahr pflegen. Daher wird es - so nehme ich es mir vor - die blaue Mütze und das Motto im ganzen nächsten Jahr 2016 immer wieder hier auftauchen.

Denn eine blaue Mütze aufsetzen ist das eine - ein gutes Symbol. Das andere ist auch Aktivitäten zu setzen.

Im Jahr 2016 möchte ich einige der AktivistInnen vor den Vorhang holen, mir überlegen, was ich selbst für ein barrierefreies Web tun kann und aufzeigen, was jeder und jede von uns tun kann. Vielleicht selbst ein paar meiner “eigenen Ideen umsetzen”:/blog/archives/4018-Blue-Beanie-Day-Viele-kleine-Aktionen-fuer-ein-Web-fuer-alle.

Also: Setzen wir am Montag eine Mütze auf. Und danach legen wir los …

Mein Notizbuch #1 - Warum noch Papier

Notizblatt "Das neue Notizbuch - Ein Test" In letzter Zeit habe ich mich etwas näher mit dem Thema “Notizbücher” beschäftigt. Ja, diese aus Papier. Ja, ich :)

Ich bin für mein Alter wohl recht digital. Ich nutze Dropbox und Evernote gerne. Das funktioniert aber nur dort, wo ich meine Daten im Netz verwalten kann. Sprich, ich kann am iPad schreiben, am Mac weiter bearbeiten und am iPhone suchen und lesen. Oder ich notiere am iPhone und …

Aber das geht nicht immer, nicht mit allen Daten.

Da schreibe ich Zettel voll, Post-its, mal in einen Notizblock oder skizziere auf A4 Blättern Ideen, male kleine Mindmaps etc. Und dann finde ich den einen Zettel nicht, ist alles irgendwo abgelegt.

"Mein Notizbuch #1 - Warum noch Papier" vollständig lesen

Blue Beanie Day - Viele kleine Aktionen für ein Web für alle

Am 30. November setzen wir wieder eine Blaue Haube auf um für Webstandards, ein barrierefreies Web - ein Web für alle - ein Zeichen zu setzen.  Mehr zum Hintergrund unter “roblen.at/bbd15”:http://roblen.at/bbd15.

Es wäre schön, wenn ihr jetzt nicht nur eure Profilfotos für einen Tag mit einer blauen Haube schmückt. Wer will kann noch die eine oder andere kleine Aktion setzen und den Hashtag #bbd15 verwenden.

Nachfolgend dazu ein paar Ideen. Weitere sind Willkommen.

"Blue Beanie Day - Viele kleine Aktionen für ein Web für alle" vollständig lesen

Das BarCamp-Format in der universitären Lehre

Nach der Gemeinschafts-Publikation “Das neue Arbeiten im Netz”:https://www.werdedigital.at/leitfaden/leitfaden-werdedigital-at/ hat “werdedigital.at”:http://www.werdedigital.at ein neues Werk organisiert.

104 AutorInnen schrieben an “Lehrende arbeiten im Netz”:https://www.werdedigital.at/leitfaden/bildung-werdedigital-at/.

Und dabei ist mir gleich die S. 246 aufgefallen. Ein kurzer Artikel zu “Das BarCamp-Format in der universitären Lehre Am Beispiel des BarCamps Medien | Bildung | Religion am Fachbereich Evangelische Theologie an der Goethe-Universität Frankfurt”.

Auf S. 289 findet sich noch der Artikel “Erfolgreich im EU-Projektmanagement durch Vernetzung und gemeinsames Lernen”. Hier wurden auch Barcamps als Vernetzungsplattform genutzt.

Schön, dass sich Barcamps auch in diesem Buch wiederfinden.

Webstandards oder Toaster für alle

Als ich wieder mal den Blue Beanie Day bewarb postete jemand den Vorwurf, dass Webstandards einengen. Toaster mit einem Toast Lasst mich mal mit einem Bild antworten: Toasts.

Es gibt ein bißchen größere und ein bißchen kleinere Toasts. Sie haben runde oder eher kantigere Ecken. Sie bestehen aus Vollkorn oder mehr aus Weizen. Sie schmecken mal so oder anders, mir besser oder dir gar nicht.

Aber sie alle passen in meinen Toaster. Geht der einmal kaputt, dann gehe ich ins das nächste passende Geschäft. Dort finde ich eine große Anzahl von Toastern. Sie sind mal kleiner, mal größer. Sie haben einen Auswurf oder ein Haltgestell. Es gibt stylishe, sündteure Toaster und es gibt ganz einfach gestaltete. Manche können einen oder zwei, manche sogar vier Toasts auf einmal zubereiten. Sie haben nur einen Knopf oder alles mögliche zum einstellen.

Aber in alle passen meine Toasts.

So wie es Webseiten gibt, die nur ein wenig Text beinhalten und andere, die ganz HTML-konform Grafiken, Filme und Animationen anbieten. Sie alle laufen in einem Browser. Der eine kann dann noch Bookmarks anlegen, der andere kann zwei Seiten nebeneinander anzeigen oder sie in Tabs halten.

So ist das, wenn Webstandards eingehalten werden. Und so ist das, wenn es Ein Web für alle gibt.


Natürlich, solche Bilder sind nicht perfekt und lassen ein paar Dinge aus. Aber ich hoffe ihr versteht, worauf ich hinaus will. Vielleicht habt ihr ja noch bessere Bilder …

tweetbackcheck