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Barcamps: Wo Fragen erlaubt sind

Stefan Verhey schreibt auf CorBusiness “Warum sind Fragen wichtig, um neue Ideen zu bekommen?”:http://barcamp.corbusiness.de/gute-fragen-gute-ideen/.

Ja, das kennen wir. Einfach mal die richtigen Fragen stellen um zu einer Problemlösung zu kommen.

Stefan geht daher auch gerne auf Barcamps, da

bq. Fragen in einer Gemeinschaft eröffnen Denkwege für alle. Es steigt auch die Wahrscheinlichkeit für viele und gute Ideen.

In seinem Artikel erwähnt er auch das “Question Storming”:https://experiencinginformation.wordpress.com/2011/11/02/questionstorming-framing-the-problem/ als Möglichkeit an neue Ideen zu kommen. Im Gegensatz zum “Brainstorming” werden nicht Ideen gewälzt sondern mindestens 50 Fragen zu einem Problem oder ähnlichem.

Das passt gut zu Barcamps. Denn dort habe ich schon öfters Sessions erlebt, die allein mit einer Frage im Titel starteten. Wenn man “Glück” hat, dann gibt es in der Session Menschen, die zu der Frage eigene Erfahrungen haben, andere Lösungen probiert haben oder die Frage ganz anders angehen würden. Und manchmal tut es auch ganz gut zu wissen, dass sich andere diese Frage auch stellen. Zumindest als erster Schritt. Und den zweiten kann man in einem Barcamp ebenfalls setzen.

Barcamps und Netzwerken

Auf Gründerszene findet sich ein Artikel “5 Grundregeln für das perfekte Netzwerken”:http://www.gruenderszene.de/allgemein/5-grundregeln-netzwerken-spaetschicht.

Diese gelten meiner Meinung nach auch für Barcamps, insbesondere:

Es hilft, wenn man weiß, wer bei einem Barcamp so dabei sein wird. (Siehe auch mein Artikel “Barcamps ohne öffentliche TeilnehmerInnenlisten?”:/blog/archives/4055-Barcamps-ohne-oeffentliche-TeilnehmerInnenlisten). So kann man sich schon überlegen, ob man jemanden gezielt ansprechen will, schon vorher eine gemeinsame Session andenkt etc.

Mehr geben als nehmen ist wohl DIE Grundregel für ein Barcamp. Ich nenne BarcamperInnen daher auch TeilgeberInnen. Schlußendlich kommt man sowieso mit viel mehr zurück als man vorher gedacht hat.

Und Essenspausen sind gute Gelegenheit um ins Gespräch zu kommen. Einfach in der Schlange die Person vor oder nach dir ansprechen, ins plaudern kommen. Immer wieder habe ich dabei Menschen kennen gelernt und Neues erfahren.

Also: Barwerken und Netzcampen nicht vergessen.

Barcamp: Verständliche Titel helfen

Insa Künkel schreibt “How to Barcamp – von der Idee zur Session”:http://www.textinsicht.de/blog/how-to-barcamp-von-der-idee-zur-session.html.

Ihr Tipp:

bq. Wählen Sie eingängige Überschriften für Ihre Session.

Das kann ich nur unterstreichen. Bei manchen Barcamps hatte ich zu anfangs 50 Session-Ideen gehört und stand dann vor der Sessionwand und wusste nicht mehr, was das unter manchen Titeln zu verstehen sei. Ihr müsst nicht zeigen, dass ihr unglaublich kreativ seid - ihr könnt zeigen, präzise auf den Punkt zu kommen :)

Problem (und Tipp 2 - jetzt von mir): Wen kann ich jetzt fragen?

Schreibt auf den Zettel mit der Session-Idee doch Namen (mit Familiennamen, es kann auch drei Karl geben) und/oder Twittername dazu. Dann kann man sich zu der Person durchfragen oder sie antwittern und nachfragen.

All das erhöht u.a. die Chance, das auch jemand zu eurer Session kommt.

Lebe so, als wenn es nicht dein letzter Tag wäre

Vor ein paar Tagen las ich wieder den Satz

bq. Leben jeden Tag so, als wenn er dein letzter wäre.

Ich bin froh, nicht jeden Tag so leben zu müssen.

Nicht, dass der obige Satz auch etwas für sich hätte.

Aber heißt das jetzt jede Minute des letzten Tages und somit meines restlichen Lebens ganz bewusst zu leben. Jede Minute des letzten Tages und somit meines restlichen Lebens jeder Handlung unglaublich viel Wert bei zu messen.

Das stelle ich mir einige Zeit recht gut vor. Aber nach einigen Tagen wäre es wohl purer Stress. Ich möchte mich auch mal fallen lassen, “sinnlos” ein TV-Programm zu schauen - weil ich weiß, dass ich morgen wieder etwas sinnvolles mache.

Und wäre dies mein letzter Tag und ich wüßte es - ich würde ihn wohl ganz anders erleben wollen.

Das ist dann nicht Alltag, den ich so leben soll, als wenn es mein letzter Tag wäre. Dann wäre es ein besonderer Tag. Entweder in Angst und Trauer um mein eigenes Leben oder im vollen Genuss dieses einen Tages. Ich würde den Alltag ausblenden, ihn einfach nicht leben. Dieser Tag wäre meinen Lieben gewidmet. Ein letztes kuscheln, ein letzter Kuss, liebe Worte als Erinnerung.

Nun gut, so etwas sollte man seinen Lieben jeden Tag schenken.

Aber ich möchte auch so leben, als wenn es nicht mein letzter Tag wäre. Ich möchte planen, ich möchte Ziele verfolgen, ich möchte Träume entwickeln und diese langsam entfalten.

Vielleicht werden diese an meinem letzten Tag noch nicht realisiert sein. Aber vielleicht leben sie in den Gedanken , in den Erinnerungen anderer fort, entwickeln sich und werden Wahrheit.

Und würde ich so leben, als wenn jeder Tag mein letzter. Was wäre das dann. Jeder Tag der selbe Versuch ein Leben abzuschließen. Jeden Tag, bis dieser Satz nur ein Trott, nur ein stumpfes abarbeiten von Sinn und auf das Wahre fokussieren ist.

Daher probiere ich jeden Tag etwas Neues. Mal den Augenblick genießen, mal nicht an den nächsten Tag denken. Am nächsten Tag lange voraus planen, von neuen Ideen träumen.

Eine Aufgabe im Leben haben, die nicht heute endet.

Warum ich ein BlogCamp mitveranstalte

Beim Barcamp Graz 2016 wird es erstmals ein “Blogcamp”:http://barcamp-graz.at/information/blogcamp/ stattfinden. Gemeinsam mit “Henriette Zirl”:http://derdiedasblog.com hosten wir dieses.

Für mich war es keine Frage beim Blogcamp mitzuwirken. Hier ein paar der Gründe:

  • Bloggen macht mir seit Jahren Freude. Ich habe dadurch viel gelernt, bin mit Menschen in Kontakt gekommen und mich auch mit neuen Themen auseinander gesetzt.
  • Der Austausch mit anderen BloggerInnen hat mir immer wieder Impulse für mein Blog gegeben.
  • Manchmal kam es auch zu gemeinsamen Blog-Aktionen.
  • Barcamps sind für mich bis heute ein interessantes Veranstaltungsformat.
  • Ich kann von anderen BloggerInnen immer wieder etwas Neues lernen.
  • Es kann nicht genügend Blogs geben. Wenn das Blogcamp mancheR eine Anregung ist zu beginnen, umso besser.
  • Auch als BloggerIn braucht man immer wieder eine “Motivation”:blog/archives/3779-BloggerInnenmotivation-Barcamp-Graz-2014 - Ein Barcamp kann die durchaus bieten
  • Barcamps sind auch ein guter Startpunkt für neue Ideen. Vielleicht entwickeln wir eine nette BloggerInnen-Aktion.

Im Rahmen des “Barcamp Graz 2016”:http://barcampgraz.at findet zum ersten mal ein “BlogCamp”:http://barcamp-graz.at/information/blogcamp/ statt. “Henriette Zirl”:http://derdiedasblog.com und “Robert Lender”:http://robertlender.info/blog sind die InitiatiorInnen des Blogcamp. Bis dahin schreiben sie im Vorfeld ein wenig über das BlogCamp bzw. über das Thema “bloggen”.

Logo BlogCamp Graz 2016

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