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Kitsch

Ich liebe dich.

Kitschig sei das, wenn man es sagt. Sagen die einen.

Ich liebe dich.

Wenn es die eine sagt. Die einzige. Dann ist es wunderschön. Dann tut es gut. Dann heilt es Wunden und macht mich lebendig.

Ich liebe dich.

Ihr könnt noch so viele schreckliche Filme drumherum drehen. Ihr könnt täglich zig Groschenromane mit Herz, Schmerz und Schmalz drucken. Ihr könnt es auf Lebkuchenherzen, T-Shirts und Seifenbanderollen abbilden.

Ihr könnt die Zuckerglasur zentimeterdick aufstreichen. Jeden Anflug von tiefem Gefühl in den Drehbüchern der Daily Soaps wegschreiben.

Ihr könnte diese drei Worte zertreten, zerreissen, verreissen, bespucken und lächerlich machen.

Ihr könnt sie auch kitschig nennen.

All das könnt ihr.

Und doch könnt ihr deinem „Ich liebe dich“ nichts anhaben.


Dieser Artikel erscheint im Rahmen des Projekt *.txt zum Wort Kitsch.

Captchas: Die Hölle braucht niemand

Ingrid Brodnig schreibt auf der Profil Website über Die Hölle heißt Captcha.

Captchas sind diese „Tests“, die man vor absenden eine Online-Kommentars, eines Online-Formulars, bestehen muss um zu beweisen, dass man kein Roboter (kein Spambot) sondern ein Mensch ist.

Das Problem ist, dass heutzutage eher Menschen daran scheitern als Bots. Könnt ihr die verworrenen Buchstaben in manchen Captchas richtig erkennen? Und wenn ja, dann ist die Reihenfolge oft nicht ganz klar. Ist das Fotofeld bei der man noch einen Teil der Stoßstange sieht noch ein „Auto“, dass man anklicken muss um zu beweisen, dass man wirklich etwas vom Betreiber der Website will?

Ja, ich will etwas. Aber! Der Websitebetreiber will ich auch etwas von mir. Er will meine Kommentare, meine Bestellung, meine Meinung, mein Geld.

Daher würde ich mir schon lange eine Beweisumkehr wünschen.

Nicht ich muss beweisen, dass ich kein Robot bin. Der Websitebetreiber muss beweisen, dass ich einer bin. Dafür gibt es auch Mechanismen, die die Arbeit der Spamabwehr dem Betreiber und nicht mir überlassen.

Noch dazu wo Captchas viele behinderte Menschen per se ausschliessen.

Dies ist nicht mein erster grantiger Artikel zu Captchas. Lest mehr unter dem Hashtag #captcha.

Daher Captchas weg - sofort!

Denn wir brauchen alle keine Hölle mehr!

Serendipity ist doch schnell...

Im Jahr 2017 berichtete ich über einen Beitrag in dem die Geschwindigkeit von Serendipity und Wordpress verglichen wurde und S9y sehr gut ausstieg.

Fritz hat daraufhin mein und sein (damals Wordpress) getestet. Meine S9y Installation kam auf eine Ladezeit von rund 3,892 Sekunden, seines auf 2,292 Sekunden.

Damals schon meinte ich, dass mein Host vielleicht nicht der schnellste sein und es ja sowieso noch mehr Faktoren gäbe von denen abhinge ob die eine oder die andere Engine bessere Ergebnisse liefere.

Nachdem ich nun mein Blog woanders hoste und mir der Artikel von damals wieder in die Augen sprang habe ich nochmals getestet. Siehe da: 1,235 Sekunden. Also nur mehr weniger als ein Drittel der Ladezeit.

Liegt vielleicht auch ein wenig daran, dass aktuell kaum Fotos auf der Startseite sind. Aber es zeigt doch auch, dass die Wahl des Hosters Einfluss auf Ladezeit hat. Da Geduld ein kostbares Gut im Web ist entscheidet das wohl auch manchmal über mehr oder weniger LeserInnen.

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