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Werde ich älter oder verändert sich die Welt?

Sommer. Ich lese einen Roman über ein Blackout in Europa. Kein Strom. Innerhalb weniger Tage bricht die Zivilisation in vielen Bereichen zusammen.

Ich überlege wie verwundbar unsere technologische Gesellschaft ist.

Hochsommer. Klimaerwärmung, schmelzende Pole, Fluten, Hurrikans sind medial allgegenwärtig. Die Hitze der Stadt lässt mich zu Hause zu bleiben. Ich frage mich, ob das die neue Zukunft ist.

Spätsommer. Ich rede mit einer Bekannten und erzähle ihr, dass ich ein paar Mineralwasserflaschen einlagern werde. Falls mal wieder das Wasser abgesperrt wird. Sie erzählt mir, dass sie zum ersten Mal in ihrem Leben überlegt ein Nahrungs-Notfallpaket für zu Hause anzulegen.

Werde ich älter oder verändert sich die Welt?

Das erste Android Smartphone und ich war dabei

GoogleWatchBlog schreibt über das erste Android Smartphone, dass T-Mobile G1, das vor 10 Jahren erschienen ist.

Und ich war da mitten drinnen.

Ich habe voriges Jahr ein wenig darüber geschrieben, als die Android-Allianz 10 Jahre alt wurde: 10 Jahre Android: Ich war dabei.

Meine ersten Artikel könnt ihr unter Ich teste das T-Mobile G1.

Ich entschuldige mich gleich dafür, dass die anderen G1 Artikel in meinem Blog (falls sie jemand liest) etwas zerstört aussehen. Aufgrund der Änderung der von mir verwendeten Markup Sprache für Artikel werden die Links nur als Text angezeigt und nicht als Hyperlink. Ich arbeite dran, aber das wird noch dauern.

Nebenbei finde ich interessant, dass wir schon vor 10 Jahren über die Frage diskutiert haben, ob man sich mit so einem Test eigentlich “verkauft”. Ich habe in obigen Artikel unter der Überschrift “Ethik” ein wenig darüber geschrieben.

Ansonsten bin ich wirklich überrascht, dass es schon wieder 10 Jahre her sind.

Auflösung

Gestern habe ich mich aufgelöst.

Nicht, dass ich im Nichts verschwunden wäre.

Ich klickte.

Löschte meinen Account.

Löste mich von meinem Sozialen Profil.

War nicht mehr vorhanden.

Alles was ich geschrieben.

Alles was ich an Bildern gepostet.

Alles was ich euch antwortete.

Alles war weg.

Ich war einfach weg.

Die, die meine Mailadresse kannten schrieben:

Ich kann dich nicht finden.

Für alle anderen war ich vollständig abwesend.

So als wäre ich nicht gewesen.

Nur eine Erinnerung in ihren Gehirnwindungen.

Vollkommen aufgelöst.

Heute habe ich ein neues Profil angelegt.

In einem anderen Netzwerk.

Habe mich in eine andere Welt transferiert.

Manche erkannten mich.

Für viele war ich neu.

Gestern habe ich mich aufgelöst.

Habe meine Existenz selbst beendet.

Außer der Admin im Netzwerk.

Der könnte mich jederzeit wieder auferstehen lassen.

Und ich wüsste nicht einmal etwas davon.


Dieser Artikel erscheint im Rahmen des Projekt *.txt zum Wort Auflösung.

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