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Ich teste das T-Mobile G1

Das G1 in der Schachtel

Wie gestern berichtet teste ich ab heute ein G1 von T-Mobile.

Vor einigen Wochen hat sich die Marketing-Firma ambuzzador an mich gewendet und bot mir ein Testgerät an. Ich kann dieses bis 17. Februar 2009 testen und danach – wenn ich möchte – auch behalten. Nur die SIM-Karte von T-Mobile wäre zurück zu geben.

Bevor ich mit dem Ausprobieren und meinen Berichten beginne noch ein paar Rahmenbedingungen und Grundlagen.

Die Testbedingungen

T-Mobile stellt mir ein G1 (mit Android Betriebssystem von Google) zur Verfügung. Dafür habe ich mich bereit erklärt öfters (wenn möglich zumindest zweimal wöchentlich) über meine Erfahrungen mit dem Gerät zu bloggen. Vorgaben über Inhalte gibt es nicht (da hätte ich auch gestreikt). Meine Beiträge werden automatisch auf der Website mobileblogger.at aggregiert. Diese wird von T-Mobile gesponsert und (laut nic.at) von ambuzzador betrieben.

Meine Testpackung enthält den (ab 30. Jänner 2009) üblichen Lieferumfang – näheres dazu später. Weiters stellt mir T-Mobile für den Testzeitraum eine SIM-Karte zur Verfügung mit 1.000 Freiminuten zu T-Mobile, anderen Mobilfunknetzen und ins Festnetz, 1.000 SMS und 3 GB Datenvolumen. Ob das das Standardpaket sein wird kann ich noch nicht sagen.

Weiters gibt es noch rund 3 Stammtische an denen die Tester mit T-Mobile Verantwortlichen zusammensitzen, Erfahrungen austauschen, etc.

Die Testergruppe – EineR wird noch gesucht

Auf mobileblogger.at finden sich auch die Beiträge der weiteren Blogger, die an dieser Aktion mit machen:

Es gibt noch die Chance an der Aktion mitzumachen. Bis zum 21. Jänner, 23.00 Uhr, kann man sich für einen weiteren Testplatz bewerben.

Die Ethik

Bin ich jetzt ein gekaufter Blogger? Dazu könnte man eine lange Diskussion führen. Die andere Frage, die ich schon gestellt bekam, ob ich mich zu billig verkaufe. Ein Testhandy und dafür etliche Beiträge über T-… in meinem Blog seien kein guter Deal für mich.

Ich habe immer wieder von unterschiedlichen Firmen Testgeräte erhalten – und dies wohl nur, da ich darüber geschrieben bzw. gebloggt habe. Mir macht es Spass Geräte in die Hand zu bekommen, die ich mir nicht so einfach nebenbei kaufen würde. Ob ich dabei meine Objektivität verliere, dass können/müssen meine LeserInnen beurteilen. Aber durch eure Kommentare könnt ihr mich gerne auf weiße Flecken in meiner Berichterstattung hinweisen.

Was werde ich testen?

Das gemeinsame bloggen von 9 (bzw. dann 10) Testern hat einen Vorteil. Ich muss nicht über alles schreiben. Nun, von müssen ist sowieso keine Rede, aber den Anspruch hätte ich ansonsten. So kann ich mir die Themen aussuchen und mich auf spezielle Fragen zu konzentrieren, die da u.a. wären:

  • twittern
  • bloggen (insbesondere ob es auch Tools gibt, die für Serendipity geeignet sind)
  • fotografieren und der Upload auf Flickr
  • mich mit GoogleMaps in fremden Gegenden zurecht finden
  • Datenaustausch mit dem Mac
  • Vergleich G1 mit dem iPhone

Wenn ihr etwas spezielles getestet haben wollt, dann schreibt es mir einfach. Ich werde schauen, was ich machen kann.

Das G1 in Österreich

Laut ambuzzador wird es das G1 ab 30. Jänner 2009 bei T-Mobile in Österreich geben. In Deutschland geht es am 2. Februar 2009 los. Interessant wird natürlich die Tarifstruktur in Österreich. Denn auch damit muss man gegen Blackberry, iPhone und Co. konkurrenzieren.

Auf geht´s

Morgen gibt es mein erstes Stammtisch Treffen. Danach werde ich euch mit einem ersten Eindruck zum G1 versorgen. Natürlich inklusive Fotos. Bei meinen Mitbloggern gibt es dazu schon einiges, da sie einige Tage Vorsprung haben.

So und jetzt “spiele” ich ein wenig mit dem G1.

Trackbacks

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Nur ein Blog : Ist mobileblogger.at ein Erfolg

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Gestern berichtete ich über den angeblichen Erfolg von mobileblogger.at, der Website die die Beiträge von einigen BloggerInnen zum T-Mobile G1 aggregiert. Fabian stellte aufgrunddessen die Frage inwieweit mobileblogger.at ein Erfolg gewesen ist. Bevor

Kommentare

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Martin Ladstätter :

Martin LadstätterDanke für den Bericht und die Klarstellung unter welchen Bedingungen dieser zustande kommt.

Ich persönliche finde diese Art der erzwungenen Berichterstattung von beschenkten Redakteuren - na sagen wir mal - bedenklich.

Testberichte sind wichtig und meist sehr beliebt. Aber Tests, die vorschreiben, dass man darüber schreibt und (wie in diesem Fall) wie oft sind journalistisch abzulehnen, finde ich. Die redaktionelle Freiheit ist aus meiner Sicht ein höherwertiges Gut. Ich bin enttäuscht darüber, dass Du bei sowas mitmachst, wiewohl ich es gut finde, dass du es zumindest angesprochen hast (im Gegensatz zu den anderen Bloggern).

Robert Lender :

Robert LenderMir ist die Transparenz im meinem Blog immer schon wichtig gewesen. Immer wenn ich etwas teste sollen meine LeserInnen auch die Beweg- und Hintergründe kennen.

Nachdem das Thema vielfältigst ist - und nicht in ein paar Zeilen abgehandelt - überlege ich mir, wie ich es mit dir und anderen in meinem Blog thematisieren und diskutieren kann. Wenn ich Zeit habe schreibe ich dazu vielleicht gleich einen ganzen Artikel.

Gezwungen sehe ich mich aber nicht. Mir macht es Spass bestimmte Produkte zu testen und das Android Mobile hat mich immer schon interessiert. Wenn ich es kostenlos bekomme und dafür ein wenig blogge(n soll) dann ist mir das nicht so ein Problem, da ich über so ein Thema sowieso ausführlicher bloggen würde.

Dies mal als erster kurzer Kommentar. Ein längerer folgt noch.

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