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Der Akinator fasziniert noch immer

Am 26. Jänner 2009 (also vor über einem Jahr) schrieb ich den Artikel Wie macht das der Akinator. Und bis heute ist der Artikel gefragt…

Der Akinator “errät” Personen an die man denkt, in dem er Fragen stellt, die man mit Ja, Nein, Vielleicht,.. beantwortet.

Bis heute wurde - glaubt man der Statistik auf der Website - 51.594.356 mal eine Person gesucht. Falls der Akinator die Antwort nicht weiß, kann man ihm weitere Hinweise geben. Damit schafft sich der Akinator eine Datenbasis, die die BesucherInnen immer wieder in erstaunen versetzt. Denn mit wenigen Fragen kann er schon die “abstrusesten” Personen (fiktive wie reale) erraten.

Vor einiger Zeit hat sich auch eine eigen Akinator iPhone App dazu gesellt. Glaubt man den Kommentaren funktioniert diese aber nicht so gut wie das “Original” im Web.

Der Akinator wird nicht nur oft gespielt (allein heute Vormittag über 22.000mal) sondern oft über Google gesucht. Aufgrunddessen finden sich bis heute täglich in meinem Blog rund 50 bis 500 Menschen ein, die den ganz oben genannten Artikel lesen oder zumindest aufrufen.

Dabei wird immer wieder spekuliert, wie der Akinator funktioniert. Dies könnt ihr in den Kommentaren nachlesen. Wobei ich selbst die “Google Theorie” für nicht sehr plausibel halte.

Eine Frage an meiner LeserInnen. Kennt ihr vielleicht ähnliche Programme - im Web, als PC/Mac/Linux Anwendung - oder sogar Open Source Codes - die etwas ähnliches können?

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Kommentare

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Robert Lender :

Kaum geschrieben entdeckte ich "20Q":http://y.20q.net/, das Tiere bzw. Pflanzen, Mineralien oder andere Gegenstände erraten will. Hinweis: Die "statistischen" Angaben muss man nicht ausfüllen und kann gleich zum "Spiel" klicken.

Marc :

Ich bin selbst seit über einem Jahrzehnt als Programmierer tätig, verfüge also um Hintergrundwissen -und bin selbst überrascht, wie er das macht. Das dahinter eine riesige Datenbank stecken muss, ist sicher. Eine Datenbank in der Grösse aber aufzubauen nicht nur unglaublich teuer, sondern auch sehr aufwändig. Tatsächlich liegt es deshalb nahe, das der Akinator diverse Google-Queries versendet und die gelieferten Ergebnisse anaylisiert. Je nach erhaltenen Stichwörtern werden dann spezielle weitere Fragen gestellt, um das Ergebnis weiter zu verfeinern.

Die einzige weitere Möglichkeit, die mir einfällt, ist das es eine sich selbst erweiternde Datenbank ist, die quasi bei Null anfing und sich durch viele, viele Benutzereingaben in den letzten Jahren ständig verfeinert hat, aber das würde Jahre brauchen. Dazu müsste man wissen, ob der Akinator von Anfang an schon so treffsicher war.

Bernd :

Also ich Tippe auf die selbst erweiternde Datenbank. Denn es besteht die Möglichkeit selbst Fragen einzusenden. Nach einer Überprüfung wird sie vllt genommen. Dann kann es vorkommen, dass er dir diese Frage stellt. Wenn er daneben liegt, kannst du ihm die richtige Antwort "beibringen". Vielleicht wurde am Anfang einfach nur intern unter Freunden oder so getestet. Dann wäre das schon möglich.

Die 100% richtige Antwort wird uns aber wahrscheinlich nur der/die Entwickler geben können. =)

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