Das Barcamp Rhein-Neckar Blog stellt sich “die Frage nach dem Ziel”:http://barcamp.rhein-neckar.me/die-frage-nach-dem-ziel/ von Barcamps.

Eigentlich werden drei Fragen aufgeführt, die immer wieder an die OrganisatorInnen herangetragen werden:

bq. Was ist eigentlich das Ziel Eures Barcamps? Welches Thema oder welchen Zweck verfolgt es? Was soll dabei heraus kommen?

Für mich ist es einerseits die Frage an die OrganisatorInnen aber auch auch die Frage an die einzelnen TeilnehmerInnen. Denn Barcamp ist das, was wir gemeinsam daraus machen.

Was ist mein Ziel?

Ich möchte Neues erfahren, mein Wissen teilen, Fragen stellen oder antworten finden, neue Menschen kennenlernen und Bekannte wieder treffen. Und ich möchte mir Ideen holen bzw. gemeinsam entwickeln und mit diesen Ideen frisch gestärkt in meine Arbeitswelt, mein Bloggerleben, mein kleines Aktivistentum zurückkehren. Andererseits gehe ich “absichtslos” (oder “offen”) in manche Session und schaue was so mit mir bzw. meinen Gedanken passiert.

Barcamps und ihre OrganisatorInnen sollen mir bzw. uns den Raum, den Platz, die Infrastruktur bereitstellen, damit wir das gemeinsam können.

Das klassische Barcamp ist damit im gewissen Sinne ziellos. Es will nichts bestimmtes, es hat von sich aus keinen Wunsch nach einem Endergebnis. Es bietet die Struktur, in dem dann die TeilnehmerInnen bzw. Teilgebenden ihre Ziele, ihre Anliegen,… gemeinsam verwirklichen können.

Aber es ist wohl legitim, dass Barcamps auch Ziele verfolgen, sofern sie nicht dem Grundgedanken widersprechen. Offen für alle sein aber doch eine Region vernetzen wollen … ein bestimmtes Thema in den Vordergrund stellen, damit darüber mal mehr gesprochen und nachgedacht wird.

In Abwandlung eines anderen Spruchs: Das Barcamp ist das Ziel. Aber auch dem könnte ich jetzt selbst gleich wieder widersprechen …

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