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Wie in alten Zeiten: Kündigungsschreiben bei einem Web 2.0 Dienst

Fragt mich nicht. Aus irgendeinem Grund bin ich noch Premium Mitglied bei XING. Dh. ich zahle dafür, dass ich zwar hin und wieder nette Kontakte sammle oder alte wiederfinde. Aber das war es auch schon. Noch möchte ich von einem Recruiter einen neuen Job angeboten bekommen, noch engagiere ich mich in Gruppen innerhalb von XING.

Als ich heute das Premium Abonnement kündigen wollte war das wie ein Rückfall in alte Zeiten. Bei anderen Diensten geht man in die Einstellungen, klickt zwei-, dreimal und bekommt dann eine Mail des Bedauerns über diesen Entschluss.

Nicht so XING. Man solle eine Mail aufsetzen oder das Kontaktformular bemühen. Vielleicht bin ich heute zu müde. Aber nach 10 Minuten suche habe ich es noch immer nicht gefunden, denn die Hilfe setzt natürlich keinen Link dorthin.

So habe ich einen Mailtext aufgesetzt und abgeschickt. Mal sehen was passiert…

Update 14. Juli 2017: Der Support hat mir eine Mail geschickt und bedauert die Beendigung meiner Premium Mitgliedschaft. Wenn ich möchte kann ich jedoch meine Meinung revidieren. Dann würde man mir zwei Monate kostenlos dazu schenken. Die Mail ist wunderbar layoutiert und die Erneuerung meines Premium Account geht natürlich mit einem einfachen klick auf einen Link-Button in der Mail. Tja, da will XING wieder, dass ich es ganz einfach habe.
Den Gefallen werde ich ihnen aber nicht tun.

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Kommentare

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Alois G. Auinger :

Alois G. AuingerMeine Kündigung liegt schon etwas länger zurück, auch ich fühlte mich in alte Zeiten zurück versetzt. Auslöser, endlich zu kündigen, war ein rechter Kolumnist bei Xing, zu dessen Honorierung ich nicht weiter betragen wollte.

Charlie :

CharlieZumindest ließ die Antwort nicht zu lang auf sich warten. Mühselig ist es dennoch, wenn Kündigungen aufwändiger sind als das (Re-)Abonnement abzuschließen.

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