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Captchas: Die Hölle braucht niemand

Ingrid Brodnig schreibt auf der Profil Website über Die Hölle heißt Captcha.

Captchas sind diese „Tests“, die man vor absenden eine Online-Kommentars, eines Online-Formulars, bestehen muss um zu beweisen, dass man kein Roboter (kein Spambot) sondern ein Mensch ist.

Das Problem ist, dass heutzutage eher Menschen daran scheitern als Bots. Könnt ihr die verworrenen Buchstaben in manchen Captchas richtig erkennen? Und wenn ja, dann ist die Reihenfolge oft nicht ganz klar. Ist das Fotofeld bei der man noch einen Teil der Stoßstange sieht noch ein „Auto“, dass man anklicken muss um zu beweisen, dass man wirklich etwas vom Betreiber der Website will?

Ja, ich will etwas. Aber! Der Websitebetreiber will ich auch etwas von mir. Er will meine Kommentare, meine Bestellung, meine Meinung, mein Geld.

Daher würde ich mir schon lange eine Beweisumkehr wünschen.

Nicht ich muss beweisen, dass ich kein Robot bin. Der Websitebetreiber muss beweisen, dass ich einer bin. Dafür gibt es auch Mechanismen, die die Arbeit der Spamabwehr dem Betreiber und nicht mir überlassen.

Noch dazu wo Captchas viele behinderte Menschen per se ausschliessen.

Dies ist nicht mein erster grantiger Artikel zu Captchas. Lest mehr unter dem Hashtag #captcha.

Daher Captchas weg - sofort!

Denn wir brauchen alle keine Hölle mehr!

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Kommentare

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Fritz :

„Beweisumkehr“ - was für ein passender Ausdruck! Techniken wie Honeypot machen genau dies.

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