Folgenden Artikel habe ich gelesen: Richard David Precht fordert neue Online-Shopping-Steuer | STERN.de.

Ja, Online Shops sind teilweise eine problematische Entwicklung. Ebenso das, was sich rund um die Lieferdienste entwickelt hat: Längere Transportwege mit höheren CO2 Ausstoß und Menschen, die zu geringsten Löhnen die Pakete vor unsere Wohnungstüren transportieren.

Dazu hat auch Klimareporter.in einen Artikel verfasst: Die Problematik des Onlineshoppings - in dem sie auch auf Alternativen hinweisen.

Ich nehme Herrn Prechts Kritik durchaus ernst. Andererseits klingt sie in dieser Form wie die von denjenigen, die sich irgendwelche „gute alte Zeiten“ (sofern die wirklich so gut waren) zurückwünschen.

Ja, die Probleme gibt es. Aber ich würde jetzt nicht alles in einen Topf werfen.

Es gibt Menschen mit eingeschränkter Mobilität, für die Online Käufe sehr fein sind oder erst die Möglichkeit eröffnen, autonom einzukaufen. Es gibt auch Produkte, die man nicht in einem Geschäft kaufen will (Scham etc). Manches finde ich in einem Geschäft gar nicht, weil die meisten Geschäfte aus meinem kleinen Ort weggezogen oder geschlossen sind. Und das begann schon vor dem Boom des Online Handels.

Dann gibt es noch den kleinen Laden um die Ecke, der auch einen Onlineshop betreibt.

Aber: Großen Onlinehändlern wie Amazon muss man auf die Finger schauen, dass sie nicht durch Steuerlücken schlüpfen und dass sie Mitarbeitende gut behandeln bzw. entlohnen.

Genauso muss man wohl in manchen Städten die großen Einkaufszentren am Stadtrand überdenken und auch all die innerstädtischen Konzepte. Fussgängerzonen mit viel Grün, die zum verweilen und auch zum Kaufen einladen wären vielleicht so eine Gegeninitiative.

Was ich sagen will ist, dass manche Entwicklung es den Versandriesen auch leichter gemacht hat. Allein zu sagen, der Onlinehandel hätte alles kaputt gemacht, wäre daher wohl zu kurz gedacht

Aber das nur mal als meine 5 Cent :)

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