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logbuch accessibility: Was steht drinnen

Nachdem mich schon ein paar Menschen danach fragten und es auch Mißverständnisse gab. Hier die Antwort, was eigentlich im “logbuch accessibility” zu finden ist.

Grundlage des logbuchs ist die Accessibility Blog Parade. Hierbei riefen das MAIN_blog und “Nur ein Blog” dazu auf, Artikel rund um die Themen Web und Accessibility zu schreiben. Es kamen rund 100 Blogbeiträge zustande, die in der Blog Parade Roll von MAIN nachzulesen sind.

Um die Blog Parade noch lebendiger zu machen, gab es auch einen Live Event bei dem einzelne Blogger ihre Beiträge nochmals live präsentierten.

Banner Öffentliche Buchausgabe logbuch accessibility am 27. März 2008

Jetzt fehlte nur noch der nächste Schritt. Wie auch manche BloggerInnen eine Auswahl ihrer Blogbeiträge in einem Buch zusammenfassen hat nun MAIN dasselbe getan. Hierzu wurden einige TeilnehmerInnen an der Blog Parade um Erlaubnis des Abdrucks ihrer Artikel ersucht. Rund 25 Beiträge finden sich nunmehr im logbuch. Warum das ganze nochmals in Buchform? Dies hat Beate Firlinger in ihrem Beitrag “Ein Buch wird kommen” erklärt. Kurz gesagt. Im logbuch wurden diese Beiträge neu geordnet und können nunmehr in einem neuen Zusammenhang und neuer Reihenfolge gelesen werden, was durchaus eine neue Qualität bedeutet. Hier zeigt sich auch die Vielfalt der Beiträge, die sich mit dem Begriff Accessibility, mit der praktischen Umsetzung in Content Management System und auch im Bereich Web 2.0 (Second Life) beschäftigen.

Neben den Beiträgen die sich schon “irgendwo” in der Blogosphäre befinden wurden auch einige Beiträge neu geschrieben. Unter anderem findet sich auch von mir ein Artikel, der meine Bemühungen rund um das “Nur ein Blog Accessibility Projekt” zusammenfasst und ein wenig die Problematik von privaten Weblogs und Barrierefreiheit erläutert.

Darüber hinaus gibt es auch noch einen rund 30seitigen Anhang. Als Appetithappen das Inhaltsverzeichnis dazu:

  • Gesetzeslage: WAI Happen
  • Webtalk: Über die WAI
  • Werkzeug: Barrierefreiheit selber testen
  • Checkliste: Barrierefreie BarCamps
  • Links: Webtipps zum Weitersurfen
  • Literatur: Lesetipps zum Vertiefen
  • Blogroll: Posting Accessibility

Ein 10seitige Glossar erläutert abschliessend Fachbegriffe, Organisationen und Abkürzungen von “Accesskeys” bis “WCAG”

Ich hoffe, euch einen kleinen Einblick gegeben zu haben und auch der Interesse an der Öffentlichen Buchausgabe des logbuchs am 27. März 2008 geweckt zu haben :-)

Wer noch Frage hat, der/die schreibe einfach einen Kommentar.

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Kommentare

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Michael Andres :

Moin ihr Lieben.

Ich muß mich outen. Erst heute, dank Roberts neuestem Beitrag habe ich verstanden was das "logbuch accessibility" überhaupt darstellt. Als ich die letzten Wochen darüber las (ich habe den Anfang des Projektes verpasst), suchte ich in dem Buch ein Fachbuch aus der digitalen Welt. Das ich hier, bei Robert, Kunst finde war mir überhaupt nicht bewusst und verdreht meine Gehirnwindung etwas. Sehr schade ist für mich, als 966KM entfernter, das ich nicht mal eben nach Wien kommen kann um der Buchausgabe beizuwohnen.

Mal schauen ob sich auch in Deutschland und anderen Ländern, Künstler und Digitale an einen Tisch setzen und ihre gemeinsame Kreativität zusammenbringen können.

Sehr beachtlich finde ich, das damit einige Digitale, wie Robert, ins MUMOK einziehen. Die Zeiten sind im ständigen Wandel. Man vermutet Gezeiten. Die Zeit liefert den Nachweis.

Gruß Michael

Robert Lender :

Hallo Michael, aber deine Interpretation ist nicht ganz korrekt.

Es geht eher nicht um Kunst (außer das das Layout des logbuchs höchst kreativ ist). Es geht schon um Beiträge, von Menschen, die sich mit dem Thema Web (technisch, inhaltlich, als AnwenderInnen und AnbieterInnen) und dessen Barrierefreiheit auseinandersetzen.

Bezüglich MUMOK: Das war nur der Ort des Live Event, derselbige hatte aber nichts mit dem MUMOK als Ort der Kunst zu tun - daher vielleicht die Verwechslung deinerseits.

Sollte noch etwas unklar sein, bitte einfach fragen.

Aber deine Idee wäre auch mal interessant. Werde mir dies mal überlegen.

Michael Andres :

Moin Robert,

danke für die Klarstellung. Dennoch sehe ich so: Das MUMOK ist nicht irgendein Ort, an dem Hinz, Kunz und sogar Fräulein Meier etwas präsentieren kann. Die Aktivitäten im MUMOK werden weltweit zur Kenntnis genommen, geprüft, beachtet und manchmal sogar bewertet. Desweiteren würde, wenn nicht eine/r der Beteiligte/n sowieso dem MUMOK angehört, nicht alles im selbigen aufgenommen/akzeptiert. Somit gehe ich davon aus (wenn es keine Mauschelei ist), das dass MUMOK den Inhalt nicht nur als "Informationsbroschüre" betrachtet, sondern die Zusammenstellung als Kunst ansieht.

Hmmm … nun muß ich mich mal bremsen … das LiveEvent fand doch wohl IM MUMOK statt? Ansonsten wären meine Ausführungen natürlich nicht korrekt.

Aber wie auch immer (um nicht einen Endlostread zu starten). Projektidee und Ort der Vorstellung, finde ich äusserst interessant.

Gruß Michael

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