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Bemüht euren sympathischen Verstand

Manche Spammer und deren Übersetzungsprogramme bemühen sich wirklich. Ihre Texte sprühen von Poesie.

Heute erreichte meine Mailbox eine Nachricht, die ich euch nicht vorenthalten möchte:

Guten Morgen, wie geht es dir? Ich verehre den Respekt und die demütige Unterwerfung, ich bitte Sie, die folgenden Zeilen für Ihre freundliche Betrachtung zu geben, ich hoffe, Sie werden einige Ihrer kostbaren Minuten verschwenden, um den folgenden Aufruf mit sympathischem Verstand zu lesen.

Wären doch alle Menschen so freundlich, wenn sie anderen schreiben ;-)

Und vergesst nicht. Bemüht immer euren sympathischen Verstand.

Ich probiere Twitters eigene Apps aus

Nachdem Twitter an seiner API gedreht hat haben Dritt-Clients (wie Tweetbot da und dort Probleme. Das dicke Ende kommt vielleicht noch, meint Caschy.

Die Twitter App

Somit habe ich mich hingesetzt und Twitters eigene iOS App aktiviert. Anfangs war das mehr als ungewohnt. Nach rund einer Woche gewöhne ich mich langsam dran.

Positiv: Ich sehe die vor einiger Zeit eingeführten „Threads“ - also Tweets, die zusammenhängen - besser. An sich keine unpraktische Sache. Auch Umfragen und Direkte Nachrichten an eine Gruppe sind ersichtlich - obwohl ich die nicht oft brauche.

Negativ: Die Timeline wirkt für mich noch immer ein wenig durcheinander. Wenn ich abwechselnd iPad und iPhone nutze weiß das eine vom anderen nicht, wo ich beim lesen aufgehört habe.

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Captchas: Es gibt nichts, was es nicht gibt

Zuerst dachte ich ja bei Angelikas Tweet an einen Scherz, ein Fake oder etwas ähnliches.

Doch dann ging ich auf besagte Website (eines Museums) und probierte selbst einen Newsletter zu abonnieren. Um seine Daten abzusenden muss man eine Rechnung lösen. Aber so einfach macht es das Captcha nicht.

Seht selbst:

Darstellung eines Captchas - siehe Artikeltext

Die einzelnen Zahlen, Pluszeichen und Istgleichzeichen werden wiederum jeweils in einem Raster von 5x3 Zeichen aus Buchstaben und Zahlen gebildet.

Das ganze nennt sich „Mathguard“ und wird z.B. auf CodeGravity näher beschrieben.

Über die Sinnhaftigkeit von Captchas habe ich mich schon oft ausgelassen. Nachdem reine Rechnungs-Captcha wohl schon jeder halbwegs intelligente Bot lösen kann ist man auf diese Variante gekommen.

Je nach Größe des Bildschirms bzw. Größe der Captcha Darstellung ist auf den ersten Blick gar nicht zu erkennen, dass ich hier Zahlen bzw. eine Rechenaufgabe vor mir habe.

Nochmals: Spamabwehr darf nicht die Aufgabe des Kunden sein (in dem er Captchas löst) sondern ist Aufgabe des Website Betreibers.

Wäre interessant wieviele BesucherInnen durch das Captcha niemals NewsletterbezieherInnen wurden.

Mit Webhint Websites umfangreich analysieren

Christian Heilmann schreibt über webhint. Webhint ist ein Open Source Projekt mit dem man seine eigene (oder jede andere) Website im Detail analysieren kann.

Und „im Detail“ ist nicht übertrieben. Webhint kann jedeR selbst installieren oder direkt eine URL auf webhint.io ausprobieren.

Die Analyse meines Blogs ist umfangreich und ich muss sagen für mich als Laien kaum verständlich.

Webhint wendet sich aber an WebentwicklerInnen, die viele Konfigurationsmöglichkeiten vorfinden. Jedes Ergebnis ist ebenfalls umfangreich dokumentiert und bietet Hinweise auf Lösungsmöglichkeiten.

Webhint ist für technisch nicht versierte BloggerInnen (aus meiner Sicht) weniger geeignet. Aber ansehen kann man es sich. Als WebentwicklerIn ist es wohl mehr als einen Blick wert.

tweetbackcheck