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JedeR sollte bloggen

Gerade in einem frühen Interview mit mir (wieder) entdeckt. Auf die Frage „Wer soll eigentlich bloggen“ schrieb ich damals:

Jede, die meint etwas sagen zu wollen. Und jede, die meint nichts zu sagen zu haben, sollte in einem Blog probieren, ob nicht doch eine eigene Meinung in ihr steckt.

Und für jedeN gilt das natürlich auch. Daher:

Jeder, der meint etwas sagen zu wollen. Und jeder, der meint nichts zu sagen zu haben, sollte in einem Blog probieren, ob nicht doch eine eigene Meinung in ihm steckt.

Probiert es. Ganz einfach.

Barcamp mag man eben

Ulrike Schmid mag Barcamps.

Warum das erwähnenswert ist. Weil sie darüber auch einen Artikel verfasst hat: Mein Plädoyer für einen Barcamp-Besuch.

Die zweite Barcamp Regel lautet

You do blog about Barcamp.

Die Regel sagt nicht, dass du nur kurz davor, während oder kurz nach einem Barcamp bloggen darfst. Du darfst immer darüber bloggen.

Daher finde ich es schön, wenn Menschen über Barcamps im allgemeinen schreiben. Und daher blogge ich auch darüber, dass Menschen über Barcamps bloggen.

Der Akinator ist noch interessant

Faszinierend. Vor über 10 Jahren, am 27. Jänner 2009 schrieb ich den Artikel „Wie macht das der Akinator“.

Der Akinator versucht mit simplen Fragen eine Person, an die du denkst zu erraten. Manchmal geht das sehr gut oder ist schon fast gespenstisch. Und manchmal ist es haarsträubend, wie er an der richtigen Antwort „vorbei fragt“.

Was mich aber fasziniert ist, dass der obige Artikel noch immer täglich 5 bis 20mal täglich angerufen wird. Somit ist es wirklich langlebiger Artikel.

Ich habe einen Bot als Freund

Nein, noch nicht. Aber in den letzten Tagen sind mir zwei Artikeln untergekommen, die mich ein wenig nachdenklich machten. Zuerst las ich KI-Textgenerator zu gefährlich: Wissenschaftler vermeiden Veröffentlichung. Am selben Tag gab es auch die Schlagzeile KI erschafft Gesichter von Menschen, die es nicht gibt.

Kurz gesagt. Da gibt es ein Programm, dass Texte genauso gut verfassen kann, wie Menschen. Und dann gibt es ein anderes Programm, das Porträtfotos künstlich erzeugt. Allein mit Ohren und so gibt es noch da und dort eine Schwierigkeit. Und dann gibt es noch Fake Porn: KI-generierte Pornos werden ein Riesenproblem und Deep Video Portraits erlauben nahezu perfekte Fake-Videos.

Denke ich das ein wenig zusammen, dann stellen sich meine Nackenhaare doch ein wenig auf.

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