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Barrierefreies Internet in 19 Minuten

Nun, in 19 Minuten kann man kaum eine größere Website erstellen, geschweige denn barrierefrei.

Etwas länger als 19 Minuten dauert die Radiosendung Sendung 2: Barrierefreiheit im Internet, in der einige Expert/innen erklären, was barrierefreies Internet bedeutet, wem es nützt (kurz gesagt: allen!) und was man als Website Betreiber/in beachten muss.

Die Sendung ist Teil des neuen Angebots barrierefrei aufgerollt. Der Verein BIZEPS - Zentrum für Selbstbestimmtes Leben bietet auf der Website Audio- und Videobeiträge zu den Themen Barrierefreiheit, Selbstbestimmtes Leben und Inklusion.

Reinhören lohnt sich.

PS: Gewittert wird übrigens unter @aufgerollt.

Ein Web für alle - Blue Beanie Day

Ein Web für alle!

Logo Blue Beanie Day - One web for all #bbd17

Damals. Damals gab es Modems und für jeden Dienst musste man sich neu einwählen. Es gab da und dort grafische Oberflächen für Netzwerke. Und jedes funktionierte anders. Und dann kam das Internet und ein wenig später das Web.

Wir hatten einen Browser mit dem wir eine Adresse aufriefen. Dort gab es Texte, Fotos und Links. Ein Klick auf einen Link und ich kam auf eine andere Seite, auf der ich wiederum Text lesen konnte.

"Ein Web für alle - Blue Beanie Day" vollständig lesen

Ein Web für alle: Barrierefreiheit liegt auch an uns

Das T3N Magazin nimmt sich des Thema Barrierefreies Web an. Gut so.

Sie verweisen auch auf die Grundregeln zugänglicher Webseiten von Marco Zehe.

Im Artikel finde ich dann diesen Satz

Natürlich ist es eigentlich nicht in erster Linie Aufgabe des Kunden, sich um die Barrierefreiheit zu kümmern, sondern die des Entwicklers.

Nun, stimmt auf der einen Seite. Dort wo es um Technik geht, muss ich als Kunde nicht alle technischen Kenntnisse aufweisen – dafür habe ich meinen Auftragnehmer.

Aber mein Unternehmen, meine Institution muss gewillt sein, ihre Angebote barrierefrei zu gestalten. Das heißt

  • MitarbeiterInnen, die mit dem ContentManagementSystem arbeiten, zu schulen, was Barrierefreiheit bedeutet.
  • zu überlegen, ob eine Info wirklich in ein PDF gehört oder doch lieber als Webseite abgebildet wird.
  • sich zu fragen, wie verständlich Texte sind (das hilft vielen anderen NutzerInnen ebenfalls).
  • zu überlegen, ob man behinderte Menschen zum testen der Website einlädt und auf Feedback eingeht bzw.
  • prinzipiell wie man auf Rückmeldungen von behinderten NutzerInnen reagiert.

Um nur ein paar Beispiele zu nennen.

“Ein Web für alle” ist auch (mit Betonung auf “auch”) eine technische Frage, aber es ist auch eine Frage der eigenen Einstelllung.

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